Schwimmhilfen

  • Die Hühnertränken mit dem Loch nach oben langsam in die Waagrechte bringen, dann funzts.

    In die Rundung der Tränke lege ich bei "dummen" Hühnervögeln einen passend abgeschnittenen Gartenschlauch, den ich rund biege, mit einem Plastikrohr verbinde und in die Rundung lege. Da ertrinken weder Hühnervögel, noch Bienen und an die Flüssigkeit kommen beide.


    Jäger

  • Meine Stülptränken haben am Boden einen kleinen Steg, mit dem man das Loch verschließen kann.

    So kann man sie problemlos "trocken" umdrehen.

    Dann einfach die Glocke etwas verdrehen und das Loch so frei machen.

  • Meiner Beobachtung nach funktionieren die Schwimmhilfen nur, wenn sie mit einer Auf/Austieghilfe kombiniert werden. Besonders neue (Kunststoff-)Behälter haben einfach zu glatte Wände. Hilft auch schon die vorher mal gründlich mit so einem Stahlscheuerteil zu bearbeiten. Und ein paar Ästchen/Halme zum Rauskraxeln.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de

  • Die Fütterer nach Bruder Adam sind das Beste was ich bisher kenne, sind die GENAU so wie von ihm beschrieben, (das meiste was es zu kaufen gibt ist Schrott), gibt das nie nicht ProPleme.

    Futtertaschen sind eine günstige Alternative, aber wie oben ..

    Meiner Beobachtung nach funktionieren die Schwimmhilfen nur, wenn sie mit einer Auf/Austieghilfe kombiniert werden. Besonders neue (Kunststoff-)Behälter haben einfach zu glatte Wände. Hilft auch schon die vorher mal gründlich mit so einem Stahlscheuerteil zu bearbeiten. Und ein paar Ästchen/Halme zum Rauskraxeln.

    Und wenn die Völkerstark sind brauchts den Platz für für wichtigeres. (Dadant)

    Ich gebe als Schwimmhilfe ein Sperrholzbretchen als Schwimmhilfe in meine selbergebauten Holzfuttertaschen, die Plastikdinger sind einfach nur billige Sch.... , (benutze die (Holz!) nur im Sommer und bei Ablegern). Das ist so zugeschnitten das umlaufend 5mm Luft sind. Funzt gut, solange die Immen nicht in der Futtertasche rumgebaut haben. Leider nur wenn das warm genug ist, sind die Aussentemperaturen so, das keine Biene mehr fliegt, taugt keine Futtertasche was, weil das Futter darin zu kalt wird! DANN ertrinken (unterkühlen) Bienen.

    Also wieder Adamfütterer, verdient das Volk darunter den Namen, wird sogar bei Frost das Futter vom Volk ausreichend angewärmt und kann ohne jegliche Probleme aufgenommen werden.

    Naturprodukte, also Halme Blätter usw. würde ich nicht nehmen, ermöglichen die doch Schimmelbildung oder schlimmeres, was ich dann so nicht im eingelagerten Winterfutter haben möchte.

    Schwächere Völkchen kommen mit einem auf und nachgelegten Packen , 2,5kg, Apifonda nicht nur bei Kälte besser zu recht, und über die Runden.

    db

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.

    sine missione

  • Hallo.

    Benutze Futterzargen und Futtertaschen. Bei der Zarge und in Kombination mit einem geraden Bienenstand ist noch keine Biene ertrunken die nicht von außen reingeflogen ist. In die Futtertasche habe ich ein Holz quer von unten bis zur oberen Kante eingelegt. Dann stecke ich noch viel frisches Gras rein. Hat bis jetzt immer super funktioniert.

  • # Mit Reinigen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht - durch die poröse Oberfläche ist das Futtersirup nicht aus den Steinen raus zu bekommen. Wäscht man die Steine, dann schimmeln sie hinterher. Ich lass die Steine nach Ende der Fütterung noch lange im Futtermagazin (...machmal bis Oktober), die Bienen putzen dann das meiste weg. Danach lagere ich die Steine UNGEWASCHEN in 40kg-Hobbocks und stelle eine Schale mit 60%-iger Essigsäure oben drauf. Die Steine lüfte ich dann 4 Wochen vor Fütterungsbeginn.

    Ich füttere auch mit den Schaumglassteinen auf. Habe nur gute Erfahrunen bis jetzt damit gemacht. Nehme die auch als Schwimmhilfe in der Bienentränke.
    Säubern tue ich die nach der Auffütterung im Dampfwachsschmelzer. Eine halbe Stunde Dampf langt.

    Anschl. werden die in einem offenen Karton trocknen lassen. Kein Schimmel, kein Interesse von Bienen oder Wespen...


    Grüße Thomas

    Steingarten ist Keingarten
    Für alle die, die kein Imker sind: gemeint ist Schottergarten, reimt sich aber nicht so prickelnd...

  • Als Nutzer der Schaumglassteine meine Erfahrungen:

    [ ... ]

    # Etwas nervig ist, das die Steine immer etwas "sandeln"

    Das würde mich aber nervös machen.


    Das "Sandeln" ist doch nichts anderes, als ganz feine Glasscherben. Kann man sich sicher sein, dass die Bienen das alles fein säuberlich herausfiltern sich nichts davon bis zur Honigernte hindurchschummelt?


    Das "Sandeln" wäre für mich ein Ausschlusskriterium...

  • Hamma wieder ein Haar in der Suppe gefunden!8o

    Super!:thumbup:


    Denke aber dieses ist leider nicht dick genug, um sich dran aufhängen zu können:

    "Sandeln" dürfte in dem Fall ein mundartlicher Begriff sein, der in dem Fall "leicht gammlig aussehen" bedeuten dürfte.


    Aber selbst wenn wirklich ein leichter Abrieb gemeint sein sollte:

    Glas sollte sich unten Absetzten.

    OK, jetzt könnte man noch die Oberflächenspannung ins Kalkül ziehen und darüber spekulieren, ob Partikelchen deswegen oben bleiben...


    Trotzdem sähe ich dann die Gefahr, daß Glasabrieb, sofern denn vorhanden, im Honig auftaucht, als nicht gegeben an:

    Soweit ich mit der Biologie der Bienen vertraut bin, wird der Futtersaft nämlich erst mal geschluckt und dann wieder ausgewürgt.

    Unsere Kleinen würden dabei den Glasabrieb mit Sicherheit empört und angewiedert auf den Boden spucken...


    Abgesehen davon imkern wir doch eh alle so, daß es ausgeschlossen ist, daß das Futter später wieder im Honig auftaucht.

    Dachte ich zumindest...

  • Mit "sandeln" meinte ich Abrieb, wenn ich die Steine nach der Lagerung aus dem 40kg-Hobbock nehme. Da gibt's eben Abrieb durch die Packungsdichte.


    Sorgen, dass dieser Glasabrieb im Honig landet, habe ich keine.


    a) Habe ich bei lockerer Schichtung im Futtermagazin noch nie Abrieb gesehen

    b) Ist der Abrieb für eine Biene vermutlich so groß wie ein faustgroßer Stein

    c) Wer Feinstaub und Hefepilze aus dem Nektar filtern kann, der hat vermutlich mit solchen Brocken kein Problem


    Aber wie war doch der Spruch meines Imkerkollegen:

    "Kann ja jeder machen, wie er will..."

  • Hallo,

    ich hole das Thema hier nochmal hoch. In mehreren Threads habe ich jetzt schon was von Blähton oder Schaumglas gelesen. Jetzt würde ich das gerne mal ausprobieren. Welche Korngrößen habt Ihr denn da so im Gebrauch? Ich habe folgende Größen gefunden: 1-6mm, 8-10mm, 10-60mm. Ich würde ja aus dem Bauch heraus die 8-10mm nehmen? Was sagen die Anwender?