Schwimmhilfen

  • Nochmal zum Thema zurück, eine Frage an die Blähtonnutzer: Wie dick macht ihr die Schicht, eine Lage oder liegen die dann auch schon übereinander? mfg

    Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren? ( Vincent van Gogh )

  • Ist die AUSSENseite von den beliebten Tetrapaks dazu gemacht worden in ein Lebensmittel gestellt zu werden?? ...


    Ich möchte nicht falsch verstanden werden: ich bin selbstverständlich der Meinung, dass niemand unreflektiert "irgendwas" in seinen Bienenstock stellen soll, und dass das alles Lebensmittelkorrekt und Bienengerecht ablaufen muss.
    Ich möchte nur diese "Plastik = böse" Dogma nicht. Das ist unreflektiert, weil unsachlich. Es gibt ganz "schlimme" Kunststoffe und es gibt Kunststoffe, die bedenkenlos in Küche und Medizin verwendet werden können. Es kommt wohl auf das Material an und nicht auf den unsprünglich geplanten Einsatz. Kreativität sollte erlaubt sein bei entsprechender Prüfung. Wenn ich nicht in der Lage bin die Unbedenklichkeit nachzuweisen, sollte ich es lassen.


    peace
    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Nochmal zum Thema zurück, eine Frage an die Blähtonnutzer: Wie dick macht ihr die Schicht, eine Lage oder liegen die dann auch schon übereinander? mfg



    Hängt von der Größe der Kugeln ab: bei den großen "Luxuskugeln" reicht eine Schicht. Die kleinen, die ich verwende müssen schon mehrlagig sein, damit sie die Bienen auch sicher tragen.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Nachtrag: ein Klick auf der HP eines Anbieters für Luftpolsterfolien: Material: PE, "für Lebensmittel geeignet" steht dabei.


    Ich habe auch schon Erdbeeren gekauft, die auf Noppenfolie gelagert waren, fällt mir grad ein.


    Und damit jetzt wirklich alle auf mich böse sind: Wie steht es eigentlich mit der Schwermetallbelastung bei Blähton? Ist Blähton lebensmittelgeeignet?


    *duck und weg*


    ,-) Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Schwimmende Steine - Neues Material als Schwimmhilfe für die offene Einfütterung von Zuckerlösungen
    Ab Herbst 2011 ist ein neues Material im Handel verfügbar, das Kork oder Stroh als Schwimmhilfe für Zuckerlösungen ablösen kann. Schwimmende Steine aus Glasschaum sind optimal für die Einfütterung geeignet und haben gegenüber Kork, Stroh oder Blähton keinerlei erkennbare Nachteile. Derzeit ist eine Vorabproduktinformation unter http://www.schwabenimker.de erhältlich. Für die Einfütterung von Zuckerwasser in einer Kunststoffwanne in Zanderbeuten werden ca. 4 Liter Schwimmkörper benötigt. Der Vertrieb wird gerade organisiert. Sobald Endverbraucherpreise in imkerüblichen Mengen (ca. 10Liter, 20Liter, 50Liter) vorliegen, werden diese veröffentlicht.

  • Schwimmende Steine aus Glasschaum sind optimal für die Einfütterung geeignet und haben gegenüber Kork, Stroh oder Blähton keinerlei erkennbare Nachteile.


    Und wo liegen die Vorteile?
    -Uwe

    Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe. (René Descartes)

  • Voriges Jahr hatte ich Holunderstengel in einem Gastronormeinsatz längs und Quer eingelegt. Keine tote Biene. Jetzt mit gleicher Metode in 3 Völkern ohne Probleme. in einem Volk sind ca 50 Ersoffene Bienen?

    Wo kämen wir den hin wenn jeder fragt wo kämen wir den hin und keiner geht um nachzusehen wo wir hinkämen

  • Die Vorteile sind, dass ein Material als Schwimmhilfe benutzt wird, das lebensmitteltauglich ist und entsprechend gereinigt werden kann, was Kork oder Blähton nicht kann.


    Der Glasschotter besteht aus Glas (wie ein Honigglas) und saugt keine Zuckerlösung auf.
    - Er sinkt somit auch nicht ein, wie Blähton dies tut,
    - er kann zunächst gewaschen werden, dann enthält er auf der Oberfläche keinen Zucker mehr
    - dann kann er heiss behandelt werden (kochendes Wasser, Ätznatron, Dampfwachsschmelzer, etc) und da kein Zucker mehr anhaftet entsteht kein HMF
    - nach der Reinigung ist er sauber und bringt keine Schimmel- oder Schleimpilzsporen in die Zuckerlösung und gibt auch keine Schadstoffe wie TCA an das Futter ab
    - und er ist billig, dauerhaft einsetzbar, umweltfreundlich, nachhaltig


    Lese das PDF unter http://www.schwabenimker.de/in…mkerschwimmendesteine.pdf , da ist eigentlich alles beschrieben


    Gruss

    Nimm nicht alles ganz so ernst...

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Hama.Melis () aus folgendem Grund: tippfäler

  • Siehe: http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=26418


    Nachdem Hama.Melis dort bereits kräftig Werbung für Schaumglas betrieb, hieß es einfach "geschlossen".
    Das gleiche Spiel muss hier doch nicht schon wieder stattfinden! Werbung kann er doch im Imkermarkt schalten und das Produkt anbieten.


    heidjer Wolfgang

    "Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit." (v. Sören Kierkegaard)

  • Wir haben uns auch ewig den Kopf darüber zerschlagen, wie wir die Bienen leichenfrei füttern können. Stroh, Korken, Äste, ....wir haben schon vieles durch und viele Damen durften daran glauben....

    Spontan fiel uns nun die Idee ein, Geflügeltränken zu verwenden. Eine Schwierigkeit ist uns bereits bekannt: Es müssen zwei Personen diese Tränken befüllen, da sie kopfüber gerne mal zur Seite rutschen. Spritzer sind beim Umdrehen relativ wahrscheinlich. In die Tränkerinne würden wir noch Steine reinsetzen, der Rand wird noch aufgerauht. Wir werden das mal testen und berichten zeitnah. Wichtig: Es muss in die Zarge passen. Die 5l-Tränke war leider zu groß für Zander (ja, ich hätte auch mal nachmessen können....)

    Beispiel: https://www.agrarshop-online.d…raenke-aus-kunststoff.php

  • Hallo DeinDilemma,

    bei der täglichen Befüllung solcher Tränken für mein Geflügeln geht es nicht ohne Wasserverlust.

    Wenn ich mir das jetzt mit Bienenfutter vorstelle und das bei 5, 10 oder mehr Völker hab kein gutes Gefühl. Und dann kommt noch hinzu das wechseln der Hilfen gegen das ertrinken. Das einfach gruslig.

    Nimm einfach ein oben offenes Gefäß in einer Zarge udn die genannten Schwimmhilfen.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Als Nutzer der Schaumglassteine meine Erfahrungen:

    # Durch die Größe und rauhe Oberfläche reicht eine einlagige Schicht. Für die Bienen sehr gut zu belaufen.

    # Mit Reinigen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht - durch die poröse Oberfläche ist das Futtersirup nicht aus den Steinen raus zu bekommen. Wäscht man die Steine, dann schimmeln sie hinterher. Ich lass die Steine nach Ende der Fütterung noch lange im Futtermagazin (...machmal bis Oktober), die Bienen putzen dann das meiste weg. Danach lagere ich die Steine UNGEWASCHEN in 40kg-Hobbocks und stelle eine Schale mit 60%-iger Essigsäure oben drauf. Die Steine lüfte ich dann 4 Wochen vor Fütterungsbeginn.

    # Etwas nervig ist, das die Steine immer etwas "sandeln"


    Nimmt die Völkerzahl zu und man kommt mit dem Saufen nicht mehr hinterher (Korken), dann finde ich, sind die Schaumglassteine eine gute Möglichkeit. Ich habe auch schon einiges probiert, die Schaumglassteine sind bisher meine beste Lösung.


    Und nein - ich bin nicht gesponsort und ich verkaufe die Dinger auch nicht ;-)