Schwimmhilfen

  • Hallo zusammen,


    ich benutzte bei der Flüssigfütterung bisher Korken als Schwimmhilfen.
    Die werden aber oft fürchterlich geschrotet.
    Auch Tetrapacks werden löchrig..:evil:


    Ich bin mir nicht sicher, ob das die Bienen sind oder die Ameisen oder...??
    Habt ihr ähnlich Erfahrungen gemacht?


    Ab sofort sammele ich jedenfalls Kunststoff-Korken.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,


    Kunststoff hin oder her - paßgenau zugeschnittene Luftpolsterfolie in relativ steilrandigen Gefäßen (d.h. konstanter Abstand der Folie zum Behälterrand) verhindern bei mir fast jeglichen Bienenverlust im Futtertopf. (Bezüglich Bequemlichkeit und sauberen Arbeitens finde ich Futterzargen allerdings unschlagbar.)


    Robert

    Was auch immer geschieht: nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken! (E. Kästner)

  • Hallo zusammen,
    ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie Hardy. Deshalb ist Werners Idee mit den Tonkügelchen bestimmt nicht verkehrt. Mit dem Kunststoff habe ich es nicht so.
    Mit Gras und Stroh habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, waren leider nicht so tragfähig. Je mehr Bienen sich drauf setzten, desto tiefer sank die "Schwimmhilfe" ein und ich hatte ne Menge Ertrunkener. Vielleicht hatte ich zuwenig Stroh genommen oder die Bienenmasse, die drauf drängte, war einfach zu groß.
    Wie ist das bei den Tonkügelchen??

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • ...
    Wie ist das bei den Tonkügelchen??


    Gut. Was ich angenehm finde, die verkannten sich nicht.
    Kunststoff: es ist bei mir auch der einzige Kunststoff der in die Kiste kommt außer der Folie. Die Yogurtkübelchen sind zumnindest aus lebensmittelechten Kunststoff.


    Ich nehme dann 2 solcher Kübel (beim Ableger). Beim ersten Befüllen wird einer ganz und der ander zu Hälfte befüllt. Beim Nachfüllen ist der Eine ganz leer und nur noch vereinzelnt Bienen drin. Der wird dann wieder bis zum Rand befüllt. Der ander ist halb voll Futter und voller Bienen. Das nächste Mal ...


    Finvara hat jetzt mal die richtige Bezeichnung genannt, die viel mir nicht ein: Blähton.


    Gruß
    Werner

  • holmi : du mußt nicht bloß ein paar Halme drauftun, sondern etwa 5-10cm, plus Ein- und Aufstiegshilfe am Eimer.
    Mich haben die Toten so genervt (und ich dann den Mann :cool:), daß der Mann dann endlich selbst Futterzargen gebaut hat :liebe002:, und mit Aquariensilikon für den besseren Grip auf der Abstiegsseite hatte ich dann endlich eine nahezu verlustfreie Bienenfütterung.
    Die Dinger sind im Vergleich zu allem anderen aufwendig zu bauen, aber es lohnt sich extrem - zig Bienileben gerettet.
    Die Eimer, egal ob die großen oder die Joghurtpötte, sind innen und außen alle viel zu glatt, außerdem dieser Sch****überstand vom Rand, zuviel freeclimbing, besonders wenn's schon kühler wird.
    Bilder 317-320: HIER

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • ...ich nehme Blähton, also das Zeug, was man für Hdrokulturen nimmt. - Kann man endlos wiederverwerten ohne hygienische Probleme, altert praktisch nicht und die Bienen lieben es...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Ich habe im letzten Jahr einfach die Holzabfälle vom Beutenbau und anderen Holzarbeiten als Schwimmer genommen. Ein Streifen alte Gardine als Aufstieghilfe zwischen Eimerrand und Beute festgeklemmt und fertig.
    Keine Bienenverluste durch ertrinken, kein abschroten
    im nächsten Jahr mach ich's wieder so.

  • Ich habe letztes Jahr den Tip mit den Blähtonkügelchen hier mitgenommen und ich verwende nichts anderes mehr. Ich hab eine ordentliche Menge genommen und nur 2-3 Bienen mussten ertrinken. Vorher hatte ich es mit Stroh, Zweigen und Korken versucht, aber zufrieden war ich nie (Stroh wurde versucht aus der Beute zu tragen, Zweige sorgten für Verluste und Korken wurden zernagt).
    Tetrapacks sind kurzfristig eine gute Sache, wurden aber von meinen Bienen nach einiger Zeit an den Ecken durchgeknabbert. Das ist dann eine besondere Freude, wenn bei Trachtlücke das Zuckerwasser ausläuft...

  • Hallo,
    ich habe mehrere Bienentränken über Winter am Stand gelassen. Jetzt sind die Kügelchen alle abgesoffen, also immer reinholen und mal austrocknen lassen.
    Gruß
    Billy the Mountain

    Zweifle nicht - an dem - der dir sagt - er hat Angst -
    aber hab Angst - vor dem - der dir sagt - er kennt keinen Zweifel (Erich Fried)