Tageszeiten am Bienenvolk

  • Ich möchte als Jungimkerin gerne eure Erfahrungen mit den besten Zeiten zum Arbeiten am Bienenvolk wissen. Zur Zeit mache ich 1x Woche die Kippkontrolle wegen möglichen Schwarmzellen. Dabei nehme ich den Honigraum ab und kippe anschließend die 2. Zanderzarge an um den unteren Rand danach zu kontrollieren. Außerdem schabe ich mit dem Stockmeißel den Überbau von den Oerträgern der Rähmchen ab. Dabei fliegen mir etliche Bienen um die Ohren und ich frag mich, ob es eine Tageszeit gibt, wo das Arbeiten am Bienenvolk am entspanntesten ist. Ich hörte mal von jemandem: morgens vor 10 Uhr. Stimmt das? Was ist eure Erfahrung? (PS. bei Gewitter und Regen arbeite ich generell nicht an den Beuten) Freue mich auf eure Unterstützung und bedanke mich im voraus.
    Lotus

  • Hallo lotus,


    also ich arbeite immer zur besten Flugzeit (Mittag) an den Bienen, da sind viele (von den alten giftigen Mädels) unterwegs und können aus diesem Grund schon nicht stören....


    Was ich nur empfehlen kann wenn Du auf Schmerzen stehst: Am Abend mit der Stirnlampe:daumen:! Das kommt richtig gut!:oops:


    Duck und weg!


    Frank
    (ich wollte vor längerer Zeit mal abens Futter einfüllen, ich habs mit gemerkt! Dauerhaft!)

    Hätten wir was getan, als noch Zeit war, bräuchten wir uns nicht vorzustellen, wie es wäre, wenn wir was getan hätten, als noch Zeit war.

  • Moin,
    wie Frak schon schrieb, zur besten Flugzeit.
    Leider als Berufstätiger Imker nicht immer durchzuführen.
     
    Leider, oder Gott sei Dank, sind Bienen ein wenig wie Frauen: die Zeit die Ihnen heute genehm ist, kann morgen die komplett Falsche sein;-)
    Hoffentlich werde ich für diesen Ausspruch nicht so sehr von unseren weiblichen Mitimkern gehauen.
     
    In trachtloser Zeit sind die Mädels etwas stinkig. Das könnte auch mit ein Grund sein.
     
    Gruß
    Patrick

    "Der geborene Imker muß Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.
    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich."
    Guido Sklenar, 1935