Flugverbot über Deutschland: Jetzt richtig Asche machen!

  • Moin,


    meinen Bienen sind bislang ordentliche Deutsche Luftraumbenutzer. So halten sie stets das Nachtflugverbot ein und würden auch im Winter nie bei geschlossener Diss-ice-Area abheben. Trotz gleichzeitiger An- und Abflugaktivitäten halten sich die Unfälle pro Start und Landung in Grenzen. Doch im Moment stoße ich an die.


    Es herrscht Flugverbot über Deutschland! Wegen Absturtzgefahr! Und wegen des Einatmens von Asche! Die kann die Tracheen verkleben!


    Sollte also meine Bestäubungspreise erhöhen wenn ich trotzdem fliegen lasse? Werde ich die Erhöhung einklagen können - sie ist ja ein Abgleiten in die Illegalität? Werfen meine Bienen Asthmaspray brauchen? Soll ich zusperren und trotzdem den Obstler abkassiern? Und ist das wichtig? Und wenn nein - für wen?

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Trink einen Obstler würde ich sagen. Aber nicht zuviel Obstler, sonst hebst Du ab und das könnte ja Schwierigkeiten mit sich bringen!
    Heutzutage bekommt ja jeder ein bisserl Asche ab - mal mehr (Ackermann), mal weniger (Funke - der sitzt nur drinnen und versteckt sich). Also daher tiiiieeef durchatmen damit auch Du was davon hast!


    Prost Mahlzeit!


    Melanie

  • Moin,


    also ich hab grad mit dem Bestäubten telefoniert. Der ist auch nicht doof. War kohlemäßig nichts zu machen. Wenn ich mehr Bestäubungsprämie will, wegen des Einsatzes unter erschwerten Bedinungen und Asche in der Luft, dann zeigt der mich glatt an, wegen Mißachtung des Flugverbotes. Mist. Sind eben auch schlaue Bauern die Obstler.


    Na wenigstens sind wir so verblieben, daß er den Flugeinsatz voll auf seine Kappe nimmt und aussagt, er hätte mich erpreßt und bestochen, die Flugaktivitäten nicht einzustellen und er habe den Funkverkehr gestört.


    Ich hörte übrigens nicht nur von Tracheaitis bis zum Verschluß - unser Pflanzenschutz- und Bienengesundheitsvereinsbeauftragter berichtet, ganze Fluglöcher sollen sich angeblich zusetzen mit dem ehemaligen Sternenstaub. Pech, wer jetzt noch enge Flugschlitze hat. Doch meine Bienen sind schlau, die fächeln den ganz Dreck so um drei rum raus. Geht mal kucken, dann machen Eure das bestimmt auch. Das ist genetisch noch so drin in dähn, aus dere Zeit, wo ständig irgendwo was erruptierte. Die ham das ebend noch drauf. So Vulkan stecken die doch lässig weg und fächeln sich die Bahne frei. Die ham praktisch drauf gewartet.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,
    was hast du denn für Bienen? Ich hab immer gelernt, Flugradius 3 km, Flugverbot ist doch nur über 8000m - ach so, Flugradius und Flughöhe kann man nicht vergleichen. Aber ich kenn ja deine Bienen nicht, kann schon sein, das deine Düsentriebwerke haben, da mußt du die schon alle einzeln belehren, doch nicht zu hoch zu fliegen!

  • Vorsicht, wenn die mal ne Gewerkschaftssitzung machen, verlangen die wieder mehr Honig, für den Risikoaufschlag. Jaja, lieber man lässt sich einfach machen und sagt ihnen erst gar nix. Meine haben ja noch nicht mal die gesetzlichen Feiertage, gut das ich denen keinen Kalender in die Kiste hänge!

  • Vorsicht, wenn die mal ne Gewerkschaftssitzung machen, verlangen die wieder mehr Honig ...

    Und reden kannste mit denen ja auch nicht. Die stellen sich einfach total taub. Und wenn sie Dich richtig ärgern wollen, dann streiken die und bummeln und hauen schließlich regelrecht ab mit samt Anführer. Dann mußte froh sein, wenn Dir paar Streikbrecher bleiben. Ich kenne das zur Genüge. Anderswo klotzen sie dann aber ran, daß de de Welt nicht mehr verstehst. Alles nur wegen Betriebsrat und Gewerkschaft und so. Da zählt es nicht, daß ich mit den so Urlaubsreisen durch ganz Sachsen unternehme und denen die blühensten aller Landschaften zeige. Die wärn übermütich da. Da hilft dann nur Divide-et-Impera - also wenigstens die Situation. Oder Dich gleich auf nix einlassen und die Anführer gleich ... na Ihr wißt schon.


    Aber jetzt laß' ich die erst mal fliegen und dann sehn wir mal ob die sich Schwerarbeiterzuschlag verdient haben oder bloß ne leichte Silikose.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hi Henry,
    aber die Isländer sind doch schlau :
    Erst verbrennen sie dein Geld, und jetzt schicken sie dir auch noch die Asche !!
    Aber die Asche wird dir Höchsterträge im Herbst bringen : 1 tonne Goldrutenhonig per quadratkm.
    Gut Quetsch
    Gruß
    Helmut

  • Da bringt mich Henry auf ne Idee. Man könnte ja wegen Flugbehinderung einen Antrag auf Entschädigung wegen der dramatischen Beaschung unsrer Flieger beim rahmsauren Verkehrsminister oder seinem Brüderle, dem triefäugigen Bundeswirtschaftsminister, stellen.
    Also pro Volk so 10000 Flieger (läßt sich pauschal besser abrechnen) die wegen Tracheenverstopfung und Chitinpanzerkratzern (klingt doch gut, das kann man direkt so ohne Umschreibung in den Antrag stellen) eher abgeschrieben werden müssen. Dazu der Mehraufwand für die Putzerkolonnen, die Sonderschichten schieben und dabei ihre Ausbildung zum Zoll- ähhh... Varroabeamten versäumen.
    Also 500 Euro pro Flieger ist wohl ganz günstig... da sind wir ja gerade mal bei 5 Mio pro Fluggesellschaft...na die paar Peanuts winken unsre Wirtschaftsförderer gleich früh vorm ersten Schoppen durch.... :Biene:

  • 350 µg/m in Österreich überschritten. In Deutschland noch nicht.
    http://www.n-tv.de/wissen/Gift…ropa-article13680261.html


    Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit. Der 1-Stunden-Grenzwert beträgt 350 µg/m3 und darf höchstens 24mal im Jahr überschritten werden. Der Tagesgrenzwert von 125 µg/m3 darf nicht öfter als dreimal im Kalenderjahr überschritten werden. Zum Schutz der Vegetation beträgt der kritische Wert als Jahres- und als Wintermittelwert (Oktober bis März) 20 µg/m3.
    aus: http://www.umweltbundesamt.de/…chadstoffe/schwefeldioxid