Gefahren für Bienen durch Pestizide

  • ...das ist ja so umfassend, daß wir mal eine wirkliche und aktuelle Zusammenfassung der aktuellen Regierungspolitik zu diesem Thema bekommen werden.

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Na diese Anftage sieht ja sehr komplett aus und auf die Antworten bin ich sehr gespannt.
    Vielleicht kommt jetzt mal richtig Bewegung in die Sache.


    Sonnige Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Moin,


    die Anfrage klingt so, als wäre mindestens einer der Autoren Imker...
    Schön wär`s ja.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo Finvara,
    vermutlich hat man vorher nen 6er im Lotto, als dass es klare, eindeutige Antworten auf die Fragen gibt.
    Ich denke eher es gibt ne Menge Kaugummi-Antworten... aber sollen ja noch Zeichen und Wunder geschehen
    und die lassen einem auch hoffen. denn die Hoffnung stirbt zuletzt...


    Sonnige Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • Hallo Markus,
    deinen Optimismus in allen Ehren , aber ...
    leider bin ich mittlerweile der Meinung das man die Problematik des Bienensterbens seitens der Politik auf eine ganz einfache Weise lösen will :


    " Keine Bienen mehr , ... keine Imker mehr, ... kein Ärger mehr.


    Ich hatte gleiches vor einem Jahr schon mal hier gesagt, und die Entwicklung zeigt das ich wohl leider recht habe. Wer würde denn vom Insektensterben Kenntnis nehmen gäbe es die Biene und den Imker nicht.
    Dutzende , wenn nicht gar hunderte Arten sind warscheinlich bereits aus unserer Landschaft verschwunden, ohne das es die Öffentlichkeit bemerkt hat und zur Kenntnis nehmen will.
    Nur das sterben der Biene rückt die derzeit beispiellose und verbrecherische Umweltvergiftung immer wieder ins Bewustsein der Öffentlichkeit.
    Imker werden immer mehr, und nicht nur von Seiten der Politik, sondern auch von Landwirten selbst, als Störenfriede und Hemmschuhe bei der Durchsetzung einer immer aggressiveren und umweltfeindlicheren Agrarpolitik betrachtet. Einer Agrarpolitik die sich nicht mehr an den Bedürfnissen der Menschen und den Erfordernissen einer gesunden Umwelt orientiert , sondern einzig und allein am Profitstreben einer skrupellosen Lobby aus Politik und Wirtschaft.


    Da werden die tollsten Theorien aufgestellt , da wird Ursache mit Wirkung vertauscht, Beweise sucht man vergebens ... die braucht man wohl auch nicht mehr, man schreibt ja einen " Dr. " vor den Namen, usw. . Um ja zu vermeiden aussprechen zu müssen was mittlerweile jeder sieht der sehen will.
    Wir diskutieren in diesem Forum über Varroabehandlungen ... im Sommer, im Herbst, im Winter , ja, und jetzt auch im Frühjahr. Ich staune das es noch Imker giebt die vor lauter Behandlungen noch Honig ernten. Das soll kein Vorwurf sein. Was ich damit sagen will ist,...wir fahren mit einhundert Sachen in eine Sackgasse. Die Völker sitzen auf vollen Futterwaben und brechen zusammen. Was geben wir unseren Bienen? Das Futter kann nicht besser und sauberer sein als die Pflanze aus der es gewonnen wurde. Und was bekommen all die Völker die all diese Torturen überleben, ... sie schlagen sich mit Spritz- und Beizmitteln herum. Und wenn diese Völker dann zusammenbrechen dann ist die Varroa , Viren und alles andere Schuld .
    Nur nicht jene Gifte die erst den Nährboden für all das geschaffen haben.
    Ich kann und will nicht glauben das diese Problematik der Wissenschaft, der Wirtschaft und der Politik nicht längst geläufig ist. Das ignorieren dieser Dinge durch diese Personen und Institutionen läßt für mich leider, nur den oben genannten Schluß zu. --- Man ist bereit für max. Profit eine max. Zerstörung unserer Welt einzukalkulieren.


    gruß Finvara
    Wir können die Biene nur retten wenn wir die Umwelt retten. Und nicht umgekehrt.

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hallo Finvara,
    na das kann ich fast zu 100% unterschreiben, mit Ausnahme, dass man die Bienen und Imker weghaben will um keinen Ärger mehr zu haben, aber man will Sie im Griff haben so wie die Landwirte, die Masse der Verbraucher usw. die Liste wäre sehr lange.
    Nur die Menschen erwachen langsam und die Zeit ist reif und Du wirst sehen, es ändert sich. Zwar sehr langsam und für uns momentan nicht oder kaum sichtbar, da die Änderung wir selbst sind. Sind wir die Veränderung, dann bewegt sich was.


    Wenn wir auf die Politik, Wirtschaft oder Institutionen warten, warten wir bis zum St. Nimmerleinstag... die Gründe weist Du ja selbst.


    Dass wir derzeit mit Vollgas an die Wand oder in den Abgrund fahren, was Umwelt, Natur, Mitwelt... betrifft, das ist und wird immer offensichtlicher. Aber jede Sackgasse hat ein Ende und auch diese Sackgasse wird bald zu Ende sein, denn je schneller man fahrt desto schneller ist der Weg zu Ende.


    Für mich gibt es nur einen Weg und der heist zurück zur Natur, denn Sie zeigt uns den einzig wahren Weg. Leider verstehen viele immer noch nicht, dass man mit der Natur viel erfolgreicher ist als gegen Sie, denn bekämpfen war noch nie erfolgreich, sondern raubt Energie für das Wesentliche.


    Viele Grüsse, Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • aber man will Sie im Griff haben so wie die Landwirte


    Widerspruch! - Wäre das so, würde man die Imker mit Subventionen an die Leine legen. Und das wahrscheinlich höchst erfolgreich...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Moin,


    auch wenn es eine Vorab-Fassung ist, die verlinkt wurde. Warum steht dort als Datum der 26.06.2010. Ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin. Soll diese Anfrage erst dann gestellt werden? Tut mir Leid aber ich kenne mich in den Gepflogenheiten nicht so aus.


    Gruss Michael

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von MichaelM () aus folgendem Grund: ...

  • Hallo Robert,


    da wär ich mir nicht so sicher, denn die Masse der Imker sind Hobbyimker, die froh sind, wenn Sie mit Institutionen, Behörden etc. nichts zu tun haben müssen....
    Die kann man mit Landwirten die davon durch eine seit Jahrzehnten verfehlte Agrarpolitik fälschlicherweise leben bzw. derzeit leben müssen nicht so einfach vergleichen.


    Subventionen, die gab es mal zumindest für Anfänger. Den Aktuellen Stand kenn ich nicht, aber zeitweise zahlten die Bundesländer bis zu 30 % für Neu-, Jungimkers Bienen und Equipment.


    Frage mich aber gerade, für was Sie Subventionen bezahlen sollen ?! Zucker, Bestäubung, Honig, tote Völker, Varroabehandlung mit immer weniger Nutzen...


    Ich selbst halte von Subventionen gar nichts, reale Preise sollten bezahlt werden und Dumpingpreise mit Strafzöllen belastet werden, denn Dumpingpreise beruhen fast immer auf Ausbeutung. Mensch, Natur...


    Renaturierung unserer, in keinster Weise notwendigen "Grünen Wüsten", das wäre viel sinnvoller, aber das ist ein anderes Thema...


    Sonnige Grüsse,
    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • ...dennoch kannst Du sichersein, daß sobald Geld fließt, die Kritik deutlich nachläßt. - Selbst dieses Forum hat schon einige Subventions-Schreds erlebt! Da Subventionen typischerweise sowieso eher sinnlos sind, würde einem sicher problemlos eine Scheingrundlage für die Zahlung einfallen, und sei es eine Vergütung der Bestäubungsleistung... :wink:

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!