Bienengift bei MS-Erkrankung?

  • Ein Freund von mir hat MS. Nun las ich in einer österreichischen Bienenzeitung über eine erfolgreiche Therapie mit Bienengift, allerdings ohne näher drauf einzugehen oder eine Internet- oder sonstigen Adresse. Weiß jemand mehr darüber? Oder hat schon jemand Erfahrung mit solchen Therapien? Arztadressen? Internetseiten?
    Bin für jede Zuschrift dankbar.
    Viele Grüsse Roland

  • International ist Mihály Simics aus Kanada mit einer großen Erfahrung mit Bienengift eine gute Informationsquelle. Siehe: http://www.beevenom.com. Wo kommst Du denn genauer her - ich kann Dir Adressen zu Bienengifttherapeuten vermitteln.


    Bei MS habe ich von sehr guten Erfahrungen mit Bienengift gehört.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Hallo Bernhard
    Das wäre eine super Sache wenn du mir Adressen vermitteln könntest. Für meinen Freund ist es die letzte Chance, der Pflegebedürftigkeit zu entgehen. Ich komme aus Schrobenhausen/Bayern. Willst du meine komplette Adresse? Oder reicht dir meine E-Mail-Adr. ?
    Danke und viele Grüsse Roland

  • Ich kümmere mich darum und stelle die Adressen hier ein oder schicke sie Dir als private Nachricht.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Hallo Roland
    Meine Frau ist selber MS-Betroffene, allerdings ist der Krankheitsverlauf schon zu weit fortgeschritten, als dass wir es noch mit der Apitherapie versuchen möchten.
    Nützliche Informationen zum Thema oder weitere internationale Links erhältst Du auf www.apitherapie.ch. In unserer Imkerzeitschrift suchte eine Firma (wahrscheinlich dieselbe) ebenfalls Imker, die sich an der Bienengift-"Produktion" beteiligen möchten. Denk aber dran: Mindestens genauso wichtig neben den Medikamenten oder allen Therapien, die Dein Freund benötigt, ist (D)eine verständige Unterstützung, ein Besuch, ein Telefon, Menschlichkeit. Als Bienenfan dürfte Dir das nicht schwerfallen.
    Frohen Mut wünscht Euch Laurenz

    Wenn jeder dem anderen helfen würde, wäre allen geholfen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

  • Zitat

    sieht so aus, als sei es wirkunglos


    Keine voreiligen Schlüsse - es gibt da ganz gegenteilige Erfahrungen. Und wenn ich die Studie verstanden habe, war auch kein Apitherapeut beteiligt. Warum eigentlich nicht? Es reicht nicht aus, sich irgendwo beim Imker stechen zu lassen. Aus diesem Grund schützt das Imkern auch nicht vor diversen Krankheiten - einfach weil die Stiche und die damit verabreichte Giftmenge nicht zu kontrollieren ist.


    Das Applizieren von Bienengift will gelernt sein. Deswegen ist es ratsam, sich an erfahrene Bienengifttherapeuten zu wenden.


    Viele Grüße


    Bernhard