Besonderheiten bei der Buchweizentracht

  • Guten Tag,


    wer hat Erfahrung mit einer Buchweizentracht? !!!!!!


    Ich habe die Möglichkeit im Juli in den Buchweizen zu wandern, sicherlich ein ganz spezieller Honig, den nicht alle mögen, aber trotzdem einmal eine Chance es zu testen.



    Muss man/frau etwas besonders berücksichtigen ?


    Ich habe bisher herausgefunden, dass man die Honigwaben nicht mehr für eine andere Tracht verwenden soll,
    weil sonst der Geschmack bei einer andern Honigernte stark beeinflusst wird.


    Wir sieht es mit der Varroabehandlung aus ? Hier kann ich ja voraussichtlich erst im August behandeln, ist dass nicht ein wenig zu spät ? Gibt es besondere Behandlunsgtipps ?


    Können die Bienen auf Buchweizen überwintern?


    Wie soll ich den geernteten Honig bearbeiten? Bleibt der Honig lange flüssig, sollte ich diesen sofort cremig rühren?


    Für die Antworten im Voraus herzlichsten Dank.


    Grüße


    Dr. Harper

    Bioland Imkerei, Horst in Westfalen

  • Moin,
    stell dich auf "stinkige" Bienen ein, wenn nix anderes in der Gegend blüht - Buchweizen honigt nur von morgens 6/7 bis etwa 8/9 Uhr, den Rest des Tages haben sie nix zu tun, mit entsprechenden Konsequenzen...
    Und die drei Gläser Buchweizenhonig, die ich bisher gesehen/probiert habe, waren alle flüssig.
    Da wird aber bestimmt noch jemand anderes was zu sagen können (Knäcke?)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo zusammen
    Buchweizen ist geschmacklich ein faszinierender Honig, zumindestens für mich!


    Er riecht nach Wildschweingatter im Wildpark, hat einen Gülleabgang, aber was dann als Nachgeschmack hervorkommt, erwartet man nicht. Einfach klasse! Herb malzisch und rustikal.


    Zur Ernte kann ich nichts sagen, da ich ihn zukaufe (würde ihn aber gerne anwandern)


    Gruß Guido

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Hallo,


    na endlich hab ich ein Geschenk für Schwiegermutter gefunden :lol::wink:


    "Nasser Hund" ist auch noch eine Bezeichnung, die da gefallen ist zum Geruchserlebnis beim Öffnen


    aber über eingenwillige Geschmacksrichtungen kann man eben gar nicht diskutieren.
    Ich habe ihn auch noch nicht gekostet.


    Guckst Du außerdem noch hier: Da steht schon viel dazu:


    http://www.imkerforum.de/showthread.php?t=9485


    Viel Aromaerfolg wünscht


    beetic

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Der ist es auf jeden Fall wert getestet zu werden. Für meine Begriffe ist der echt lecker.

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • *ich* versteh unter "echt lecker" was völlig anderes...:lol::Biene:


    Den hatten wir doch beim 1. IFT.
    Ich erinnere mich noch mit Grausen...


    Aber was soll`s - als Kind habe ich Fisch gehaßt.
    Heute liebe ich ihn.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo zusamme
    Hier geht es doch nicht um Geschmäcker! Mir schmeckt und passt so manches nicht, aber ich muss damit leben.


    Es gibt halt Honige, die haben was besonderes, aber was hat das mit dem individuellen Geschmack zu tun?
    Wenn sie naturbelassen, arttypisch schmecken und von guter Farbe und Konsistenz sind, haben sie immer was besonderes. Und nur weil mir ein Honig nicht schmeckt, schhmeckt er auch anderen nicht? Falsch!!!


    Der Buchweizen vom IFT damals war ja schon teilweise kandiert und die Allgemein-Meinung war abstoßend, und ich muss zugeben, ich war auch dabei. Heute sehe ich das etwas anders, wenn ich einen Honig beurteile.

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Also Buchweizen fällt für mich in die selbe Kundenkategorie wie Kastanie und Goldrute. Es wird der gereifte oder spezialisierte Geschmack bedient.
    Ich selbst verspüre bei BW eindeutig das Buket "Schweinestall" und habe ca. 1 Jahr benötigt bis ich es geniessen konnte. Doch seitdem nasche ich ihn auch gerne pur aus dem Glas.


    Gruß Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • ...Ich selbst verspüre bei BW eindeutig das Buket "Schweinestall" und habe ca. 1 Jahr benötigt bis ich es geniessen konnte.


    Hallo Molle, das nennt man abhärten...:cool:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo zusammen


    Oder genießen Hardy :daumen:

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....

  • Moin Guido, hab`ich Dich geweckt?:lol:


    Für mich gibt es (bisher!) 2 Honige, die ich nicht mal mehr mit `ner Kneifzange anpacke:


    Buchweizen- und Stinkeschenhonig.


    Allen Anderen: Guten Appetit...:wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,

    Für mich gibt es (bisher!) 2 Honige, die ich nicht mal mehr mit `ner Kneifzange anpacke:


    Buchweizen- und Stinkeschenhonig.


    Ich habe ja Stinke-Esche oder Bienenbaum gepflanzt, um die Bienen auch im Spätsommer mit etwas Tracht zu versorgen und mir vielleicht etwas Einfütterung zu sparen. Kann ich den Honig für den Winter drinlassen oder ist der zu ballaststoffreich?


    Gruß Ralf

    Hohenheimer Einfachbeute, Zander - Aufstellort: Streuobstwiese - ca. 450 m ü. NN