Mittelwände, macht das jetzt schon Sinn?

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    Guten morgen Lothar,


    ich möchte Dir in einem Punkt gerne widersprechen. Die Leistung des Einzelvolkes kann nur im VERGLEICH mit anderen Völkern beurteilt werden! Dies geht jedoch nur, wenn alle dieselben "Startbedingungen" hatten.
    Da ich jedes Jahr im Frühjahr beim Ausgleichen auch gleich umweisele, weiß ich im Frühjahr darauf, welches das beste Volk/ die beste Königin war. Nur so kann überhaupt eine Zuchtwertschätzung vorgenommen werden.


    Gruß
    Andreas

  • Das Ausgleichen ist sehr differenziert.
    Es ist der Unterschied zwischen Zuchtvölkern und Ertragsvölkern wahr zunehmen!


    Zuchtvölker werden nur in dringenden Fällen ausgeglichen...z.B. bei Königinenklau.
    Ertragsvölker werden einheitlich ausgeglichen, wenn sie nicht zur Zucht erwählt wurden.


    Nur....
    wer erkennt Zucht und Ertragsvölker ;-)


    Der
    Drohn

  • Guten Tag,


    ich bin ebenso dafür, wie es der Drohn schon sagte, differenziert die Dinge zu betrachten, da man sonst nicht weit kommt!


    Jedoch sehe ich die Schwierigkeit zu erkennen, was Zuchtvölker und Wirtschaftsvölker sind, nicht:
    Zuchtvölker befinden sich oft auf einem kleineren Wabenmaß und werden eher geschröpft, damit sich die wertvolle Königin nicht vorzeitig verbraucht und gut gepflegte Larven zu Verfügung stehen.
    Wirtschaftsvölker erkenne ich schon aus der Ferne an den Honigaufsätzen!


    Gruß
    Andreas

  • Hallo Miteinander,
    mal zurück zur Ausgangsfrage,
    obwohl das Thema "Ausgleichen- wann und wie?" auch interessant ist...
    Mittelwände und Baurahmen gibt man, wenn sich auf den Rähmchen die ersten weißen Wachsstippen zeigen.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Andreas,
    kleineres Wabenmaß als DN?
    Zuchtvölker ohne Honigraum?
    Schröpfen bei Zuchtwertschätzung?
    Also bei Auslese auf "Schwarmträgheit" ist Schröpfen müssen schon mal ein Grund fürs Ausscheiden.
    Genau wie Abschwärmen, Schwarmverhinderung oder -vorbeugung, Verstärken, Nachfütterung, usw.
    Wirtschaftsvölker die ohne diese Maßnahmen auskommen, werden zu Nachzuchtvölkern,
    wenn ihre sonstigen Eigenschaften wie Sanftmut, Wabenfestigkeit usw. stimmen.
    Was soll man da mit verschiedenen Wabenmaßen?
    Sicherlich verwahrt man eine gute Königin auch mal im Kleinvolk noch ein weiteres Jahr.
    Auch um "bessere" Eistücke oder Wabenstücke mit Larven zur Nachzucht zu haben, auch um diese beser grifbereit zu haben.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Lothar, zur Zuchtkönigin wird eine die es vorher bewiesen hat das sie dazu taugt.
    Dann sollte sie sich natürlich nicht zu schnell verbrauchen, damit man lange Larven von ihr bekommt.
    Meine Mammies sitzen meinst in Miniplus, ist aber Ansichtssache. Auf Minis gibts dann keinen HR, gibt aber schnellen Zugriff auf Larven.


    beehead

    give bee`s a chance- all together now- give bee`s a chance

  • Guten morgen Lothar,


    ich habe zwei Wabenmaße am "Stand". Einmal Dadant für die Wirtschafts-, Drohnen- und Pflegevölker und dann Mini-Plus für die Begattungseinheiten und die "Zuchtvölker"!


    Die Königinnen die sich in den Wirtschaftsvölkern bewährt haben, kommen in die Mini-Plus. Eine Zuchtwertschätzung fand dann aber schon statt. Deswegen haben diese keine Honigräume mehr; weil diese in den kleinen Kästchen aber auch zu groß werden und dann ausziehen konnen, werden diese im Bedarfsfall geschröpft!


    Gruß
    Andreas

  • @Alle:


    Also danke für die vielen Antworten, auch wenn man etwas vom Anfangsthema abgeschweift ist, aber ich bin froh, hier noch vieles so "nebenbei" zu erfahren. Das mit den Pollen hab ich nicht richtig gedeutet: Die haben die alten Waben, die hinter dem Schied hängen ausgeräumt, so wie schon von beehead vermutet, also alles im Lot! Mit einer Mittelwand werde ich noch warten, ausgleichen mit Brutwaben werde ich auch (noch?) nicht, Lothars Erläuterungen dazu leuchten ein!
    Mit dem Einengen sehe ich das so:
    Im Dadant Brutraum haben die Bienen zu viel Platz nach dem Winter, das Futter ist evtl. sogar weit weg und wenns dann kalt wird (Bei uns in Obb. wirds mit Sicherheit noch kalt, da kann man Gift drauf nehmen), sitzen die Damen nicht dicht genug.
    Beim Einengen werden die alten Futterwaben raus genommen, dadurch müssen die Ladies enger zusammen rutschen --> da wirds einfach wärmer. Die Futterreste werden hinter das Schied gehängt, wo sie ungestört ausgefressen werden können, dann gehts ab in den Sonnenwachsschmelzer.


    Viele Grüße,


    telefoner