Trafo Löter für Mittelwände

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    Wer sich nur ein wenig mit Elektrotechnik auskennt, wird sich für den benannten Zweck kein Gerät für 70...80 € andrehen lassen.

    Wer das Thema nicht beherrscht, wohl.

  • Da musste ich abschalten. Puh!


    Es geht schnell.

    eben nicht. Es geht, aber verhältnismäßig langsam.

    Ich hatte in weniger als 20 Minuten Brutraum und Honigraum fertig. Inklusive Vor- und Nachbereitungsarbeiten sowie Wege- und Montagezeiten innerhalb meiner Werkstatt. Ohne Übung - ich habe erstmalig in meinem Leben Mittelwände eingelötet.

    Wem das zu langsam ist, der nehme eben einen Trafo mit höherer Sekundärspannung und höherer verfügbarer Ausgangsleistung. Darauf zielte ja auch die Frage im Anfang dieses Threads ab: Welche Anschlusswerte (primär und sekundär) sollte ein Trafo für diesen Zweck haben?

    Wenn ich einen 24-Volt-Trafo verwende, geht es halt doppelt so schnell wie bei einem 12-V-Trafo, vorausgesetzt, er kann ohne Spannungsabfall die benötigte Sekundär-Stromstärke liefern. So ein Trafo ist wirklich kein Hexenwerk. Entscheidend ist Sekundärspannung und -Leistung (proportional der verfügbaren Sekundär-Stromstärke, hängt von den Leitungsquerschnitten der Wicklungen ab).

  • Ich habe zwei Trafos von der Mini-Trix Eisenbahn, ein Batterieladegerät und ein Teil für einen Garagenmotor.

    Mit allen lassen sich gescheit Mittelwände einlöten.

    Es ist immer eine Frage des Zeitaufwandes.

    Da ich gerne meine Mittelwände im Wohnzimmer beim Fernsehen einlöte, habe ich es da nicht besonders eilig.

    Allerdings bringen mir die Eisenbahntrafos zu wenig Leistung. Beim Trafo vom Garagenmotor dagegen muss man höllisch aufpassen.

    Die Steuerung erfolgt über die optische Kontrolle. Man hat schnell raus, wie schnell die einzelnen Geräte brauchen.

    Wellige Mittelwände habe ich nicht.

    Man muss nur darauf achten, dass der Draht in die Mittelwand einschmilzt.

    Im Baumarkt würde man sagen Schwierigkeitsstufe 1.

    Natürlich wer extrem viel MW einlötet, der braucht auch ein Profi Gerät.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • Übrigens kenne ich tatsächlich nicht einen Menschen, der nicht den einen oder anderen Trafo irgendwo herumstehen hätte.

    Auch hier im Forum sind scheinen die Self-Made-Lösungen verbreiteter.

    Meine Mutter würde sagen: "Man kann noch so blöd sein, man muss sich nur zu helfen wissen".

    Falls man tatsächlich keinen geeigneten Trafo im Keller oder sonst irgendwo findet, spricht selbstverständlich auch nichts dagegen, ein Profigerät zu erwerben.

  • Das Bügeleisen als Strombegrenzer ist auch gut. Immerhin sind da 15 mm und ein bischen Wachs zwischen Finger und Draht.


    Mancal lötet man so auch nur einmal ein.

    Man sollte dabei halt nicht auf feuchter Erde stehen. Dann ist das Risiko überschaubar.

    =O Die Kosten sind überschaubar. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste den Stecker so in die Steckdose steckt, das die Phase nicht über das Bügeleisen geht und dann gibt es einen satten Stromschlag am blanken Kupferdraht. Da spielt das Bügeleisen keine Rolle und den feuchten Boden braucht es auch nicht.

    Ich denke die Zeit ist überschaubar, bis der erste einen Stromschlag erhält.

    :!:Diese Lösung ist einfach absolut gefährlich. :!:

    4 Völker, Langstroth Flachzarge / 8 Frame, Honigraum FlowHive

  • Trafos von der Mini-Trix Eisenbahn

    So einen, mit Bananenstecker, hatte mir mein Imkerpate damals geschenkt. Der war Starkstromelektriker. Seit ich dann aber in einen Einlöttrafo investiert habe, ist es komfortabler, schneller, nicht gefährlich.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Übrigens kenne ich tatsächlich nicht einen Menschen, der nicht den einen oder anderen Trafo irgendwo herumstehen hätte.

    Auch hier im Forum sind scheinen die Self-Made-Lösungen verbreiteter.

    Meine Mutter würde sagen: "Man kann noch so blöd sein, man muss sich nur zu helfen wissen".

    Falls man tatsächlich keinen geeigneten Trafo im Keller oder sonst irgendwo findet, spricht selbstverständlich auch nichts dagegen, ein Profigerät zu erwerben.