Winterverluste...??? selber Schuld..!!!!

  • Hallöchen
    Heute muß ich mich auch mal zu Wort melden.Frauchen hat sich hier angemeldet und ich bin nur ein guter Leser gewesen.
    Ich habe schon öfter geschimpft wenn Themen , von ihrem Thema abweichen und zum Schluß
    wird die Schuld nur auf andere geschoben...:evil:
    Macht Ihr ??? eventuell auch etwas falsch....?????
    Alle Bienen haben sich bei mir bedankt,sie fliegen und sammeln fleißig Pollen.Sie haben ein schönes Brutnest und wohnen in DNM Hinterbehandlungsbeuten.
    Ändert mal etwas an eurer Arbeitsweise ,dann klappt es auch die Völker durch den Winter zu bekommen.
    Bei anderen Imkern scheint es ja auch gut zu funktionieren.
    Nun zum Punkt..mein Ziehkind hatte wie ich keine Verluste, bis er sich auf einen anderen Imker eingelassen hat und nicht meine Weisungen in die Tat umsetzte. Resultat von 8 Völkern 7 verluste, der Imker von 17 Völkern 16 verluste....Totalausfall bei anderen in unserer Umgebung.
    Bei einem EWK fliegen mehr Bienen als bei ihm.!!Und nun kommt er angerannt und fragt ,was habe ich falsch gemacht
    Ich habe auch Raps und Mais und keine Probleme!!!Ich habe mir einfach eine andere Arbeitsweise angeeignet welche mir meine Bienen mit ihrem Lebenszeichen danken.
    Wer Rechtschreibfehler findet ,kann sie behalten bin kein Lehrer bin nur Imker
    Mfg Stephan

  • :roll: Ja, neee, is schon klar - auch die Imker im Oberrheingraben 2008 waren selber schuld....:evil:
    Aber wenn das deine Meinung ist, bist du natürlich völlig frei, sie auch zu schreiben.
    Paß nur auf, daß du nicht durch Tatsachen verwirrt wirst....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Stephan!
    Wenn Du wie Du schreibst den direkten Vergleich zwischen Deiner Arbeitsweise und der von deinem Ziehkind und seinem neuen Berater hast, dann beschreibe doch hier einmal im Detail die Unterschiede!
    Freue mich auf eine interessante und bestimmt auch gute inhaltliche Diskussion!


  • Macht Ihr ??? eventuell auch etwas falsch....?????


    Mfg Stephan


     
    Was glaubst du wohl, was wir uns fragen? Wenn aber die eigene Betriebsweise nicht abweicht von der eines Imkers ohne Verluste, woran liegt es dann? Man, was muss ich ein Trottel sein.
    Und? Konntest du denn sagen, was der Nachbarimker falsch gemacht hat? Wahrscheinlich. Hier bei uns versucht man wenigstens sich zu helfen und wirkliche Gründe zu finden. Auch erfahrene, alte Hasen rätseln über einige Dinge. Da sind zum Glück nur wenige, die die Weisheit mit Löffeln gefressen haben. Dafür bin ich wirklich dankbar.

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Macht Ihr ??? eventuell auch etwas falsch....?????


    Davon würde ich mal ganz stark ausgehen, denn niemand macht alles richtig.


    Die Argumente aber, dass es in Sachen Völkerverluste vor allem bei den Imkern falsch läuft, werden angesichts aller sich zeigenden Entwicklungen und Erkenntnisse in Sachen Umwelt, Pestizide etc. aber rasant weniger. Wer da so pauschal wie Du gerade argumentiert, denkt entweder nicht nach, kriegt wohl einiges nicht mit oder sollte mal weniger selbstgefällig argumentieren.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo Corinna/Stephan
    jetzt aber mal bitte "Butter bei de Fische" und die Unterschiede der optimalen und suboptimalen Völkerführung aufgetischt.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Stephan,


    hört sich gut an, aber was machst du denn nun genau anders als andere. Hier sind soviel verschiedene Betriebsweisen, wenn du ausgerechnet die richtige hast solltest du sie um der Bienen willen uns nicht vorenthalten.


    LG Distelbauer

  • Ich rede nicht von Völkerverluste aus 2008 ich kenne dieses Problem nicht,was da vorgefallen ist.
    Ich habe auch niemenden einen Trottel genannt.Warum auch ???
    Denkt doch mal 20 Jahre zurück ,was habt Ihr damals anders gemacht???
    Das mit mit dem Mais ist bekannt, aber hatte damit noch nie ein Problem.Vielleicht sind unsere Bauern auch anders eingestellt und haben nicht das Geld um diese Pestiziede zu spritzen.
    Im Winter AS Behandlung ??? und dann mit solchen Dosierungen,die armen Bienen
    Genauso Ideotisch ist die Behandlung mit Perezin wenn das Pflicht wird gute Nacht.
    Bienenhalter, ich schreib mal die Stichpunkte grob rein aber erst morgen ist das ok.?


    Wer Rechtschreibfehler findet ,kann sie behalten bin kein Lehrer bin nur Imker
    Mfg Stephan

  • Hallo Stephan,
    die spannend Frage, die Du aufgeworfen hast, ist der Vergleich deiner Betriebsweise mit der des kläglich gescheiterten Abweichlers an DEINEM/EUREM Standort. Lass Dir ruhig Zeit bis Morgen.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • [quote='Corinna','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=225945#post225945']
    Bienenhalter, ich schreib mal die Stichpunkte grob rein aber erst morgen ist das ok.?


    Hallo Stephan
    Na, da bin ich aber gespannt.
    Jetzt kommt wahrscheinlich endlich die neue Anleitung zu einer zeitgemässen Imkerpraxis, die alles vorherige Wissen in den Schatten stellt.
    Jetzt kann man endlich alle Fachliteratur der letzten Jahrzehnte, von Abbé Warré über Bruder Adam
    bis Zander über Bord (des nächststehenden Papiercontainers) werfen, da diese Werke alle überholt sind.
    Juchee ! Endlich Platz in den Bücherregalen.
    Vergesst alles, was in Apimondia-Berichten und im Net zu finden ist. Ihr braucht auch nicht mehr zu googlen um Euch über das Wesen der Bienen schlau zu machen.
    Jetzt kommt das unumgängliche Standardwerk -vorerst leider nur in Kurzfassung- der modernen
    Betriebsweise für Imker aller Kontinente. (Erscheint im Verlag Naseweis GmbH, D-54321 Pinkelberg)
    Mit Geld-Zurück-Garantie, wenn trotzdem auch nur ein einziges oder aber alle Völker draufgehen sollte(n).


    Besonders hervorzuheben die Kapitel:
    -Varroa -Das definitive Ende einer Plage.
    -Schwindende Tracht in unserer Kulturlandschaft: Wo ist da noch ein Problem ?
    -Wie dressiere man seine Bienen richtig, damit sie keine verseuchten Trachtquellen anfliegen ?
    -Die Züchtung einer dem fortschreitendem Klimawandel angepassten Honigbiene.

     
    und für Fortgeschrittene:


    -Wie vermeidet man in der Königinnenzucht Eileiter-Missbildungen durch Pestizide ?



    Den ersten 1500 Bestellungen liegt gratis ein Päckchen mit Universal-Impfstoff bei, der zuverlässig gegen alle bisher bekannten Viren sowie EFB, AFB, und Nosema -Erreger bei Bienen hilft. (Einfach nur in den Futtersirup untermischen.)


    Ciao, Norbert

    "Unmöglich", sagte der Stolz. "Riskant", sagte die Erfahrung. "Sinnlos", sagte die Vernunft. "Probier's doch aus", flüsterte das Herz.

  • Es wird kein Patentrezept geben. Die Umstände von Völkerverlusten können sehr viele Ursachen haben, die sicher oft auch in Kombination auftreten und sich damit nicht auf einen Faktor reduzieren lassen..
    Den Hauptgrund sehe ich immer noch in der Art der Varroabehandlung.
    Ja, einige erfahrene Imker haben jahrelang erfolgreich behandelt und jetzt doch hohe Verluste erlitten. Vielleicht liegt aber genau in der Erfahrung der Hase im Pfeffer. Es könnte sich eine Art Selbstsicherheit unbemerkt einschleichen. Gerade bei der AS-Behandlung hängt der Erfolg oft von Kleinigkeiten ab, welche sich bei jedem Imker durch Kleinklima... unterschiedlich darstellen und damit schlecht vergleichen lassen. Dann kommt noch hinzu, dass viele mit unterschiedlichen Hilfsmitteln arbeiten, verschiedene Beuten haben und unterschiedlichste Medikamente nutzen. Schon bei den bis hier genannten "Zutaten" kommt eine realistische Ursachenforschung fast zum Erliegen.
    Wie sorfältig arbeitete der einzelne Imker? Selbst bei absolut gleicher Herangehensweise liegen zwischen einem "Schlampenheini" und dem "Korrektimker" Welten.
    Die Milbe selbst müssen wir mit einbeziehen. Wie hoch ist die Virenübertragung und hat tatsächlich eine Anpassung stattgefunden.


    Im Frühjahr sind alle heiß aufs Imkern. Bis zur Schwarmzeit verläuft bei den meisten alles noch sehr interessant. Zur Honigernte rollen dann schon einige mit den Augen. Schon bald ist dann wieder das Bienenjahr vorbei. Vielleicht ist dann auch noch ein Urlaub mit den Liebsten geplant (was wäre schlimmer als ein vernachlässigter Ehepartner), doch genau jetzt brauchen die Völker im Zeitalter der Varroa erhöhte Aufmerksamkeit.
    Dazu muss man beobachten und diese richtig deuten können. Möglichst häufige Fluglochbeobachtungen, in der Umgebung nach Krabblern suchen,
    Windelkontrollen u.s.w. Hier kommen viele zeitlich an ihre Grenzen. Job und Familie sind oft vorrangig.


    Außerdem haben wir noch das Thema Nichtbehandler. Alle die es versuchen müssen durch das Tal der Tränen und verschlechtern automatisch die Statistik. Ob und wann sie wieder heraus kommen ist nicht sicher.
    Dann gibt es die Unsicheren, welche beeinflusst durch diese Thematik ihren Bienen nur noch wenig Säuren zumuten möchten. Man kann dann hier solche Passagen lesen: ich werde nur noch die Sommer-oder Winterbehandlung durchführen, meine Bienen bekommen nur 1x AS...


    Zum Schluss haben wir noch die große Unbekannte Umwelt und Landwirtschaft.
    Es haben ja schon einige geschrieben, dass sie trotz Raps und Mais am Bienenstand keine Winterverluste haben und andere haben den Landwirt schon verurteilt. Man kann diese Problematik nicht auf so einen einfachen Nenner bringen.


    Gruß Peter

  • Hallo Kollegen,


    nu laßt den Stephan doch erst mal seine Betriebsweise darstellen und putzt ihn nicht gleicht runter.
    Er hat sich ja ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt.
    Morgen gibt`s Butter bei die Fisch - oder nur heiße Luft...


    Nacht zusammen. :liebe002:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.