Mein Kampf (bzw. Krampf) mit der EHM/DN Meisterbeute

  • Vorgeschichte:
     
    Als ich mit der Imkerei anfing wurde mir die quadratische "Meisterbeute" im österreichischen Einheitsmaß vom Bienenladen in Linz empfohlen. Diese zeichnet sich durch die Möglichkeit im Warmbau sowie im Kaltbau zu imkern aus. Bei der Verwendung von 10 Rähmchen bauen sie eine ganze Wabe zwischen dem äußersten Rähmchen und Zarge und wenn man 11 Rähmchen verwendet zerquetscht man jedes mal eine handvoll Bienen. Weiters weist die Beute einen hohen Wanderboden mit Gitter aus, bei dem man regelmäßig den Wildbau mit der Brut rausschneiden muss, wirklich keine delikate Arbeit!
     
    Als Anfänger denkt man sich das ist normal aber mittlerweile bin ich der Meinung, dass die Beute "konstruktionsspezifische Fehler" aufweist! Und der Preis von 180 EURONEN komplett ist auch heftig
     
    Mein Entschluss ist klar, ich werde einen Systemwechsel durchführen, denn ich will mit einer einfach zu imkernden Beute meinen Nebenerwerb bestreiten!
     
    Wichtige Kriterien für meine Beute sind:
     
    - Wildbau und Überbau vermeiden durch richtige Bienenabstände
    - einfache wöchentliche Durchschau (wenn nötig)
    (Zarge wird kurz von unten durchgeschaut ob Weiselzelle ausgezogen wird, ohne dass alle Rähmchen rausfliegen)
    - flacher Boden mit ausreichender Belüftung
    -günstig in der Produktion
     
    Im Moment tendiere ich stark zu den kompatiblen, falzlosen Beuten der Magazinimker, die glaube ich meinen Bedürfnissen am ehesten entsprechen!
    Bez. der Rähmchenfrage bin ich mir noch unsicher Zander - Dadant + 2/3 Langstroth oder Langstroth Ganzwabe.
     
    Ich bin aus einer schönen Gegend aus Oberösterreich mit üppigen Wald- und Blüten-Trachten (ca. 20ha Nadelwald in unmittelbarer Umbegung und ausgedehnte Obstgärten plus unsere Felder mit entsprechender Bienenweide)
     
    Wie ist die Betriebsweise mit Dadant? 2 Zargen Brutraum oder reicht eine Zarge mit angepassten Honigräumen und Absperrgitter? Reicht eine Zarge Dadant für die ganze Brut? Wir erledigt ihr die Durchschau? (Die Brutraumzarge auf eine andere Beute stellen und reinschaun)
    Kommt es vor, dass die Bienen in den großen Brutraum Honig eintragen und nachher diesen ausschleudern muss? (bei meiner Lyson Selbstwender geht max. Langstroth rein)
     
    Flachzargenbetrieb ist aufgrund des höheren Arbeitsaufwand nicht so meines und mein Kreuz ist noch ziemlich gut und darum wenn ich mich für Langstroth entscheide, mit Ganzrahmen!
    Habt ihr die Langstroth-Rähmchen nur halbvoll oder schöne großflächige Honigwaben? Wie arbeitet Ihr bei der Durchschau? Sind die Weiselzellen wie beim EHM in der zweiten Zarge (üblicherweise) oder in der ersten Zarge?
     
    Die üblichen Diskussionen über die Rähmchenfrage kenne ich gut und ich muss betonen, dass ich Brut und überhaupt Rähmchen mit dem Imkerfreund nicht tausche oder verborge, aufgrund der Seuchenhygiene! Mittelwände bekomme ich vom Wachslieferanten und die Zargen und alles andere hab ich ausreichend vorrätig für die ganze Saison!
     
    Ich hoffe ihr entschuldigt den großen Leseaufwand und ich freue mich schon auf eure Antworten