• Moin,

    Zitat

    Ich hätte die Stämme nicht immer im Blick und ein Schwarm der ausfliegt, den müsste ich ggf. seinem Schicksal überlassen. ... Wie habt Ihr das gelöst?


    Mit genug "Hornissenkästen" in der Gegend.:cool:
    Wenn da Bienen reingehen, kann man sie ja schlecht daran hindern....:cool::Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Henrike


    für eine Klotzbeute sollte man schon kerniges Holz nehmen. Wo sollen die Bienen was festbauen, wenn die Hülle wegfault, Wenn schon dann müsste der Stamm ausgekleidet werden.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • N'Abend miteinander.


    Wie sieht's eigentlich mit der Fluglochlage aus? Wäre es auch oben denkbar? Würde ja eher der Spechtenhöhle entsprechen, und das Mikroklima am Beutenboden würde mich wirklich interessieren.:lol:
    Irgend in einem Tread war das schon mal ein Thema, ich find ihn mal eben nicht:oops:!


    Grüsse Melli...!

    Die Bienenzucht ist die Poesie der Landwirtschaft. [v. Ehrenfels.]

  • Hei, Melli,
    klar kann man das Flugloch auch oben hinzimmern, warum auch nicht?
    Und was dann auf einem Nicht-Gitterboden los ist, interessiert uns auch brennend.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Zitat

    ... für eine Klotzbeute sollte man schon kerniges Holz nehmen. Wo sollen die Bienen was festbauen, wenn die Hülle wegfault, Wenn schon dann müsste der Stamm ausgekleidet werden.


    ich meine, Bernhard hatte dazu mal geschrieben, dass die Bienen das "faulige" soweit ausräumen, wie sie es brauchen. Ich möchte eigentlich nichts daran machen, sie auch nicht auskleiden, so dass die Höhle weitgehend "natürlich" ist. Vielleicht stelle ich sie auch einfach nur auf und wenn sie den Bienen nicht gefällt, dann freuen sich die Fledermäuse. Oder Hornissen:wink:.
    Bei den Schwärmen, die irgendwann daraus abgehen, müsste ich dann hoffen, dass die jemand aufsammelt.
    Grüße,
    Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Moin Henrike,


    die Eiche, wenn sie wirklich nicht stehen bleiben kann, wo sie steht, da wohnt nämlich allerhand Krabbelgetier drin, möglicherweise seltene und geschützte Käfer, solltest Du vielleicht grob von innen ausbürsten, mit einer gezopften Drahtbürste für den kräftigen Einhandwinkelschleifer, Schutzbrille nicht vergessen, und dann mit Propolistinktur behandeln. Deckel drauf, Boden drunter, Flugloch lassen oder arbeiten, dann sollte es gehen. Bei der Kiefer, wenn sie einfach im Wald stehen bleiben kann, würde ich das hohle Stück im "gesunden " abschneiden und aufstellen.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • Hallo Clas,
    die Eiche (über 120 Jahre alt) ist schon gefällt worden, weil der Eigentümer sie eigentlich teuer als Bauholz verkaufen wollte, das ist ja gerade der Frevel. Erst dann hat er gesehen, dass der Baum hohl ist. Jetzt liegt er da und soll ins Brennholz. Jammerschade. Die Kiefer ist auch schon gefällt, ich kann also einen der Stämme (oder beide) abholen und bei mir aufstellen.
    Ich will mich nicht vor Arbeit drücken, aber warum meint Ihr alle, ich sollte den Stamm innen behandeln/vorbereiten/säubern?
    Gruß, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • Moin Henrike,


    dann können sie also nicht stehen bleiben. Das ganz lockere, weiche, morsche an der Wand würde ich halt rausmachen, wenn ich den Baum sowieso als Rohrabschnitt da liegen habe. Sie können besser anbauen und es riecht nicht so modrig. Ob es wirklich nötig ist, weiß ich nicht. Ich kriegte mal Stücke von so einem Baum, Esche, schon zerbrochen und zersägt in handliche Stücke, in denen noch Wabenreste waren. Entweder war er mit den Bienen gefällt worden oder vom Sturm geworfen. Jedenfalls hatte denen da oben sicher keiner die Höhle geputzt, bevor sie einzogen, und soweit man an den Resten erkennen konnte, war das, was da vom bewohnten Teil lag, sauber...


    Bei der Kiefer sag ich ja: Stell den hohlen Abschnitt mit ausreichend Material drüber und drunter einfach so auf. Es gibt so Einschlaghülsen, und Du könnest vier davon setzen und entsprechend Zapfen an dem unteren Ende anarbeiten, aus dem Material des Stammes heraus. Oben würde ich eine Form anstreben, die dem Wasser das Ablaufen ermöglicht und vielleicht schindelig mit Spaltbrettchen und Überstand abdecken.


    Die Eiche halte ich für dieses Verfahren für zu unhandlich und schwer. Außerdem sind so hohle Eichen meist bis unter den Boden hohl.


    Gruß Clas

    "Ach, das Risiko...!" sagte der Bundesbeamte für Risikoabschätzung abschätzig...

  • ... ich sollte den Stamm innen behandeln/vorbereiten/säubern?


    Hallo Henrike,
    grob säubern genügt, den Rest erledigen die Mädels selber, den Propolisanstrich gibt´s gratis dazu und das Pilzwachstum wird so gestoppt.

    Falls Du in den hohlen Stämmen noch Braunfäuleholz findest, trockne es und Du kannst es im Smoker oder im Räuchermännchen nutzen.

    Bei der Kiefer, die übrigens Idealmasse hat mit ´nem ca. 30er x 120er Innenraum, würde ich von aussen die Rinde entfernen, wenn es einfach geht (oder runterkärchern:daumen:), wegen der kleinen Leckermäuler aus dem Reich der Insekten - das ist aber kein Muss.

    Die Eiche ist bei dem Durchmesser diebstahlsicher.:p


    beste Grüße vom Hohlholzer Molle

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Danke Euch allen,
    ich werde glaube ich versuchen, beide zu bekommen (wäre einfach zu schade drum) und dann mal berichten, was draus geworden ist...
    Liebe Grüße, Henrike

    Das Ganze ist mehr als das Summen seiner Teile.

  • *neidischbin* :wink:


    Diesen Beitrag von Bernhard hab ich auch irgendwo gelesen. Bei Seeley steht auch irgendwo was (ich bin doch noch nicht so weit mit dem Lesen...). Und Propolis machen sie selbst, genau.


    Viel Glück!


    Willst Du da auch ne Scheibe rein und ein Stück Hinterwand raus mit Scharnier?


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Klasse Lukas, ich wünsche Dir viel Erfolg und freue mich auf weitere Fotos zur Dokumentation nach Einzug des Schwarmes! :daumen:


    Gruß
    Ralph