Ich muss mich trennen

  • Leider muss ich mich von meinen Bienen trennen. Ich selbst habe einen Wirbelsäulenschaden und mein Mann hat mir immer die schweren Beuten gehoben. Der ist am 5.2. verstorben.
     
    Ich werde die Bienen schmerzlich vermissen. Wäre es damit getan nur vor den Beuten zu sitzen und sie zu beobachten und ab und zu Tee mit Honig zu trinken wäre das spitze. Aber ihr wißt ja daß alles was mit der Arbeit an den Bienen zu tun hat direkt in den Rücken geht.
     
    Sollte hier ein Imker aus Mayen sein - ich könnte auch anbieten daß er sie übernimmt und sie blieben an ihrem Standort. Für max. 6 Völker ist hier das Bienenparadies.
     
    Ansonsten habe ich im Markt 2 Anzeigen geschaltet :-(

  • Mein Beileid! :-(


    Vielleicht kannst du deine Völker ja reduzieren auf die Hälfte. Lässt sie einfach selber machen und deine Arbiet beschränkt sich auf die Varroabehandlung, bei der dir auch sicher aus dem Freundeskreis jemand helfen kann. Überwintern auf eigenem Honig, Schwärme meldest du der Schwarmbörse. Idee ist ausbaufähig.

  • Hallo sherry,
    mein aufrichtiges Beileid.:p_flower01:
    Aber an Deiner Stelle würde ich die Bienen nicht weggeben....Wenn es nur daran liegt, dass Dir die Beuten zu schwer sind, warum imkerst Du nicht in Lagerbeuten (Golz/Bremer)? Ich kannte einen Imker, der im Rollstuhl saß, und damit erfolgreich geimkert hat.:daumen:....
     
    Viele Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von helianthus ()

  • Hallo sherry,


    na das ist tragisch und tut mir Leid.


    Hast Du schon mal an eine Jungimkerein/imker gedacht ?! Die Bienen könnten bei Dir stehen bleiben und Du kannst ganz in Ruhe jemanden einlernen der Interesse hat. Das hat für beide nen grossen Vorteil und die Bienen bleiben wo Sie sind und 2 Menschen sind glücklich.


    Sonnige Grüsse aus dem Süden der Republik,
    Markus

    Die Natur ist Perfekt, die Fehler macht nur der Mensch. (Sepp Holzer)

  • So ne kleine Top Bar Hive aber mit Rähmchen wäre da ja ne Lösung.
    Wenn man im Bekanntenkreis jemanden mit nem Holzbastelhändchen hat sollte das klappen.
    Das ganze macht man dann auf Bauch-/Brusthöhe, Deckel á la Motorhaube aufstellbar oder wie beim Mülleimer einfach nen scharnier anbringen.
    Dann ist nix mehr mit Heben, das einzige was man tragen müsste wäre der Korb mit den Honigwaben und den kann man auf nem Tischelin oder Stuhl neben der Beute abstellen.


    Oder halt die Idee eines Jungimkers, welchem du erklärst und er/sie macht.
    Der Jungimker muss sich nicht um nen Stellplatz kümmern und du hast deine Bienen dort wo sie im Moment auch stehen :)

    Alle Angaben ohne Gew(a)ehr ;) / Gruß Chris

  • Hallo
     
    und mein Mitgefühl!
    Ich kann mich Hopi nur anschließen.
    Ein Jungimker wäre bestimmt froh das fortführen zu können und gleich
    einen Standort zu haben was kann es besseres geben.
    Ich selbst bin auch erst seit einem Jahr Imker und die Standortsuche war
    das schwierigste.
    Gibt es bei euch einen Bienenzuchtverein? Dort würde ich mal nach einem Jungimker fragen oder ein kleines Inserat in eurer örtlichen Zeitung. Da findet sich bestimm jemand.
     
    Viel Glück!!

  • Mein Mitgefühl!
     
    Ich möchte mich meinen Vorschreibern anschließen, am schönsten wäre es für Dich sicherlich, wenn Du jemanden findest, der die Bienen bei Dir versorgt. Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine gute Lösung findest:daumen:
     
    Liebe Grüße
    Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Hallo Sherry,


    auch mein Beileid. Reginas Idee kann ich nur unterstützen. Ich imkere nach Erfahrungen in Hinterbehandlungsbeuten und dann Magazinen heute in Bremer- und Golz-Lagerbeuten und da musst du wirklich nur eine Wabe heben. Und die Betriebsweise ist sehr ähnlich dem Umgang mit Magazinen, außerdem gibt es im Internet das Buch von Bremer für jedermann zum runterladen.


    Geradezu glänzend finde ich auch die Idee von HoPi und happy, einen Jungimker zu finden der die Bienen bei dir im Garten lässt. Kann ja als Miete minimum ein paar Gläser Honig dalassen.


    Ich hoffe du kannst einen Weg finden, die Bienen bei dir im Garten weiter zu halten.


    viele Grüße, Alois

  • Hallo Sherry,


    von mir auch mein herzlichstes Beileid. In so einer Situation muss man erst mal wieder zu sich selber finden. Ich weiß, wovon ich schreibe, denn 1. hatte ich 2006, ein Jahr nachdem ich mit dem Imkern angefangen hatte, einen Bandscheibenvorfall, der nur noch operativ entfernt werden konnte und 2. habe ich auch einen fleißigen Zargenheber (meinen Vater) letztes Jahr verloren. Auch ich dachte, ich werde die Bienen aufgeben müssen. Aber mit ein wenig Umstellung, z. B. Halbzargen als Honigraum und immer einen Gurt um die Lende, wenns ans Lasten heben geht, klappt es dann doch ganz gut bis zum Einfüttern. Im Winter wird dann feste Rücken- und Bauchmuskeltraining gemacht, so dass es im Frühjahr wieder frisch gestärkt losgehen kann. Ich denke, Du solltest erst mal ein wenig Zeit ins Land gehen lassen und Deine Entscheidung, gleich alle abzugeben, überdenken. Vielleicht kannst Du ja wenigstens 2 - 3 Völker allein bearbeiten.


    Alles Gute


    Heike

  • Ich würde es gut finden beides zu kombinieren, einen Jungimker zu finden und ihm evtl. ein paar Völker zu "vermachen" und die Zwischenzeit dazu nutzen um die Umstellung auf eine Lagerbeute zu vollziehen...


    Grüsse