Wie nehme ich richtig Proben bei toten Völkern

  • Moin , Moin aus Hamburg ,
    sicherlich haben wir das hier irgendwo verteilt immer mal wieder erörtert. Ich finde es aber nicht richtig zusammenhängend :oops:. Ich glaube, das dieses Thema für jeden von uns immer wichtiger wird und uns sicherlich in den nächsten Jahren auch begleiten wird. Um so wichtiger ist es jedoch, das jeder von uns in der Lage sein sollte richtig Proben zu nehmen. Hierbei sind ja ganz klare Vorgaben zu erfüllen um letztendlich rechtsichere Ergebnisse zu erhalten.
    Ich würde dieses Thema gerne als reinen Sammelpunkt für eine korrekte Vorgehensweise sehen und nicht als Thema für Diskussionen. das macht die Sache wieder unübersichtlich.
    Das Ergebnis sollte jeder von uns wiederum regelmäßig zum Thema in Versammlungen machen.
    Danke schon einmal im Voraus für die Hilfe.
     
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Super. :p_flower01:


    Parallel arbeiten wir ja gerade daran, Handlungsanleitungen etc. zu aktualisieren und zur Verfügung zu stellen (siehe Imkerei-Kampagne).

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Hallo !
     
    Wie die Teilnehmer des IFT 2010 ja wissen, waren meine Imkerin und ich auf dem Apisticus Tag 2010 in Münster. Hier schreibe ich die Hinweise zur Probenentnahme, die Frau Dr. Gabriela Bischoff vom ´Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz´ in Berlin*, in Ihrem Vortrag > CSI "Bienen" Pflanzenschutzmittelrückständen auf der Spur < gegeben hat.
    Bei Bedarf kann ich die (schlechten) Fotos dazu auch einstellen.
     
    Vordringliche Aussage (Zitat):
     
    "Die Aussagekraft des Ergebnisses der Analysen ist in abhängig von der Qualität der Arbeit aller Beteiligten.
    Was am Anfang schief läuft kann am Ende nicht mehr korrigiert werden."
     
    Hinweise zur Probenentnahme:
     
    - Fotos machen (tote Bienen, Bienenstock, beflogene Kulturen, etc.)
    ein Foto sagt mehr als tausend Worte
     
    - Notizen machen, am besten JKI Vordruck dabei haben für Vor-Ort-Abfragen
     
    - Probenahme von Bienen und allen Teilen der Kulturpflanze(n) je etwa 100g (Handschuhwechsel nicht vergessen)
     
    - Probenentnahme an den Rändern vermeiden (Abdrift)
     
    - Abfüllen der Proben am besten in Gläser (z.B. Honiggläser), Alufolie und PE-Beutel
     
    - Verderb des Materials vermeiden, unverzüglich verschicken oder tiefgefroren lagern
     
    Wichtig: 
    Nicht vergessen ...
    Handschuhe nach JEDER Probenentnahme wechseln !
     
    ---
     
    Hier der Link zum JKI:
     
    Hinweise zur Probennahme
    und zum runterladen:
    - Antragsformular Bienenuntersuchung
    - Merkblatt Bienen
     
     
    Frau Bischoff hat darauf hingewiesen das geplant ist, die Internetseite zu Bienenvergiftungen und die Merkblätter verständlicher zu gestalten und zu konkretisieren.
     
    Gruß
    BienenKnecht
     
    * Das Institut für ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz´ in Berlin ist als Teil des JKI die Untersuchungsstelle für dieses.

    Aus der Übertreibung der Warnungen,
    ist die Unterschätzung der Realität geworden.


  • - Abfüllen der Proben am besten in Gläser (z.B. Honiggläser), Alufolie und PE-Beutel
     
    - Verderb des Materials vermeiden, unverzüglich verschicken oder tiefgefroren lagern


    Ist das nicht ein Widerspruch in sich??:confused::confused:

    Viele Grüße
    Marcus


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    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Ich frage mich gerade, wie eine "Top-Einrichtung" wie das JKI bei einer Gesamtprobenzahl von 269 in 2009 derart "überlastet" sein kann, dass keine chemischen Analysen möglich sein sollen. Und ich mich als Imker stattdessen nur mit dem Ergebnis "Ja, Vergiftung" abfinden muss..:confused:

    Viele Grüße
    Marcus


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  • "Ja, Vergiftung" abfinden muss..:confused:


     
    Moin, Moin aus Hamburg,
    weil man bei spezifizierten Ergebnissen über Umwege "vielleicht" einem guten Freund und Förderer Probleme macht? Schau mal auf Platz 7 . Weiß letztendlich jeder welcher Partner hinter dem Partner eines Partners ........steht, der aber eigentlich alles finanziert ? Irgendwo gibt es noch solche Strukturen ....:roll:
    ....fällt mir wieder ein , hab es momentan vergessen.
     
    Die GFP ist eine von vier Tochterorganisationen des Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter e.V. (BDP). Das Netzwerk umfasst im Weiteren Organisationen für die Verwertung von Schutzrechten an Forschungsfragen (GVS mbH), für das amtlichen Sortenprüfungswesen und die Sicherstellung des Sortenschutzrechtes (STV GmbH) sowie die Sortenförderungsgesellschaft mbH (SFG mbH).
     


    Unsere Partner

    Natürlich ist jedes Mitglied brennend an genauen Ergebnissen interessiert.
    Man arbeitet ja schließlich für die "Gesellschaft."
    Gesellschaft ist übrigens auch ein schönes Wort um die Doppeldeutigkeit der Sprache zu zeigen. Wer hier nicht hinterfragt bekommt immer eine wahre Antwort. Es kommt bei allen Antworten eben immer nicht nur darauf an, was gesagt wird, sonder meistens vielmehr , was nicht gesagt wird.
     
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Drohne Daniel () aus folgendem Grund: nachtrag Pos 7

  • Moin, Moin aus Hamburg,
    weil man bei spezifizierten Ergebnissen über Umwege "vielleicht" einem guten Freund und Förderer Probleme macht?


    Eben. Die Frage war auch eher rhetorischer Natur... :wink:
    Aber die Links zu den Förderern sind interessant. Danke!

    Viele Grüße
    Marcus


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    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Eben. Die Frage war auch eher rhetorischer Natur... :wink:


     
    .........isch weiiiis:cool::liebe002:

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Zitat

    Zitat:
    Zitat
    - Abfüllen der Proben am besten in Gläser (z.B. Honiggläser), Alufolie und PE-Beutel


    - Verderb des Materials vermeiden, unverzüglich verschicken oder tiefgefroren lagern


    Ist das nicht ein Widerspruch in sich??


    Mein Vergiftungsfall ist schon fast wieder 2 Jahre her und verschiedene Details entgehen so langsam meiner Erinnerung.
    Ich versuche es trotzdem.
    Ich schickte meine Proben (Bienen und Pflanzen) in selbst gebastelten Papiertüten ein. Wenn ich mich recht entsinne, dann wurde dies auch so gefordert.
    Der Unterschied liegt wahrscheinlich an der Art der Beförderung der Proben. Ich habe die Proben gezogen, über NAcht im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag das Päckchen zur Post gebracht. Porto war übrigens die einzigsten Kosten.
    Wenn die Proben in Plastetüten zum JKI kommen, dann muss glaube ich gewährleistet sein, dass die Proben im tiefgekühlten Zustand ankommen.
    Gruß Peter
    Diese Details waren für das JKI sehr wichtig.