Bienenbrot als Marker für Vergiftungen

  • In der Studie des Amerikaners Dennis van Engelsdorp beschreit jener, dass in verstorbenen Völkern oft "begrabenes" Bienenbrot zu finden ist. Während das normale Bienenbrot eine kleine Haube hat, ist das Bienenbrotgrab eingesunken - eine kleine Senke. Die Farbe ist oft ein dunkles Ziegelrot.


    Diese Pollen weisen häufig eine geringe mikrobielle Aktivität auf und in solchen Bienenbrotgräbern werden erhöhte Konzentrationen an Pestiziden/Pflanzenschutzmittel nachgewiesen.



    Siehe Bilder in dem PDF:


    http://ento.psu.edu/directory/…l_2009_entombedpollen.pdf


    Achtet daher mal auf solche Bienenbrotgräber - eventuell Proben davon einsenden!


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Zumindest in lebenden Völkern sollten solche Bienenbrotgräber also nicht vorkommen und sind demnach ein Zeichen für Verfall, richtig?


    Logischerweise stirbt mit dem Bien auch eine Menge der Mikroben, die mit dem Bien zusammenleben. Die Frage ist - wer stirbt zuerst?


    Wir hatten uns vor einiger Zeit mal über die Auswirkungen von organischen Säuren auf Bienenbrot unterhalten, meines Erachtens müsste mal untersucht werden, wie viele Bienenbrotgräber nach Behandlung gegen Varroose mit organischen Säuren auftreten.


    Viele Grüße
    Bernhard

  • Alles schön und gut, aber wenn man kein englisch kann, hat man schlechte Karten. Bienenbrotgräber ist für mich ein völlig neues Wort, aber da muss es auch in Deutschland, zumindest einen Zeitungsbericht gegeben haben ????


    Kann der dunkle Pollen nicht zum Beispiel von der Phazelia sein ?

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Drobi den gab es meiner Erinnerung nach irgendwann letztes Jahr im DJB
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

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  • gelöscht

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von helianthus () aus folgendem Grund: gelöscht,wegen Schimpfe von Hardy ;-)


  • Diese Pollen weisen häufig eine geringe mikrobielle Aktivität auf und in solchen Bienenbrotgräbern werden erhöhte Konzentrationen an Pestiziden/Pflanzenschutzmittel nachgewiesen.
    Bernhard


    Würde das bedeuten, wenn man solche Pollengräber auf den Waben findet, hätte man einen Anhaltspunkt für Vergiftung?
    Würde das auch heißen, die Bienen versuchen sich selbst zu schützen, indem sie den "schlechten" (pestizidbelasteten) Pollen einfach durch "Versiegeln" eliminieren?
    Ich schließe das jedenfalls so daraus.
    Gruß
    holmi

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi