Fütterung im Ablegerkasten wie

  • Hallo liebe Imker,


    leider hat meine Suche hier nicht viel ergeben. Ich würde mir gern 2 Fünferkästen bauen. Ein bekannter Imker überwintert damit immer seine Reserveköniginnen(völker)? Ideal aus Sicht der Bienen wäre sicher eine Fütterung mit Honigwaben, aber diese hab ich ja als Anfänger nicht. Was wäre denn nun die 2.beste Fütterung? Vor allem die Technik würde mich interessieren. Jemand schrieb fütterung über aufgesetzte Gläser wäre wegen Wärmeverlust nicht so gut. Wie wäre es mit einer Futtertasche und was für Futter wäre da besser: fest oder flüssig? Bin für jede Hilfe dankbar.


    LG Distelbauer

  • Hallo Distelbauer,
    wenn Du Neue Ablegerkästen baust, dann eine Futterzarge in Größe des Kastens dazu bauen. Das Füttern mit Gläsern funktioniert aber auch sehr gut. Die Gläser sind ja nicht zur Winterszeit auf dem Ableger.
    Aber die Frage sei schon gestattet, warum 5 Waben-Kästen und nicht gleich die in Deiner Imkerei verwendeten Magazine? Wenn der Ableger mit der neuen Kg richtig läuft sind die 5 Waben bis zum Herbst eh zu wenig.
    Wenn schon besondere Überwinterung von Reserveköniginnen, dann Mini-PLus mit Futterzarge. Ist in der Größe flexibler.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hallo Eisvogel,


    erst mal danke für die Erklärung. Es war eigentlich erst mal so ein Gedankenspiel. Dieses Jahr brauch ich sowas eh noch nicht. Jetzt hab ich ja noch keine Bienen. Hab aber schon einen Deal am laufen mit einem Imker über 2 KS. Einen möchte ich in eine Christbeute und den anderen in eine Heroldbeute einquartieren. Mir geht es bei den Bienen eigentlich in erster Linie um die Bestäubung meines Obstgartens und meiner Bioäcker. Also Favorit wäre für mich eher die Christbeute. Aber mit einem Volk soll man ja nicht beginnen. Also wenns klappt brauch die Ablegerkästen eh nicht hoffe ich.


    LG Distelbauer

  • Hi Imkers,


    es gibt doch diese Viererböden, bei denen man 4 x 2Wabenableger reintun kann. Die Fluglöcher gehen dann zu verschiedenen Seiten weg. Zum Kö parken oder Ableger machen am Anfang.


    Das hört sich ja erst mal praktisch an, wenig Platzverlust, Enge hält besser warm.


    Aber wie füttert man da???? Habe ich noch in keinem Katalog gesehen und kann es mir nicht vorstellen, da ja kein Platz ist um was reinzuhängen, und obendrauf würden die Bienen sich ja wieder vermischen????


    Kann mir ja geholfen werden?
    Danke, Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Was ist das?


     
    Hallo Jule,
    schau Dir das mal an.
    http://cgi.ebay.de/Fluglochf-rer-/260601908150


    In meiner Hinterbehandlerzeit habe ich solche Teile benützt. Futterflasche bzw. Ballon wird auf das Loch gestülpt und das Rinnenteil von vorne ins Flugloch geschoben. Verstärkte Gefahr der Räuberei.
    Gruß Eisvogel

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  • Hallo Miteinander,
    das sind BEGATTUNGSEINHEITEN,
    da reicht es eine Futterwabe mitzugeben.
    Wenn die Königin begattet und in Brut ist, muss man diese eh umhängen.
    Dann reicht es immer noch eine oder zwei Futterwaben zusätzlich zu geben.
    Da sollten die Ableger aber in Einheiten quartiert werden, wo man füttern kann.
    Ach ja, irgendwo habe ich mal Deckbrettchen für solche Begattungseinheiten mit Futteröffnung gesehen.
    Weiß nicht, ob es die Firma noch gibt.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Drops und Eisvogel: Diese Fluglochfütterer würden gar nicht durch das sehr kleine Flugloch von den 4er-Böden passen...


    Lothar : Ok, begattet können sie darin /bzw daraus auch werden...


    ich meinte mit Ableger, dass man eine Wabe mit Weiselzelle und Pflegebienen und eine Futterwabe reinhängt. Und eben solange drin lässt, bis die Kö stiftet. Klar muss man sie dann umsetzen. Wenn aber dann so ein Wetter wie im moment ist, und sowieso in den 2 Waben minimalst Flugbienen drin sind, und das dann mal mindestens 4 Wochen dauert... kein Wetter kein Begattung... haben die eine Futterwabe ruck zuck leer... natürlich kann ich eine neue Futterwabe zuhängen, wobei Störung zu vermeiden ist... darum habe ich mich gefragt, ob es da keine geschicktere Lösung gibt.
    Wenn man dann zB 2 von den mini"ablegern" raus nimmt und die anderen um je 2 waben erweitert und parkt muss man ja auch füttern.


    Ich frage mich ob ich das mit den 4erböden mal probieren soll, dann hat man nämlich nur eine Kiste.
    Gibts Erfahrungen zu den Dingern?


    Gruß Jule

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  • Hi Jule,


    es gibt auch Futtertaschen die man gleichzeitig als Schied nehmen kann, auch für DNM.
    Deckel auf, Folie vorsichtig zur Seite - nur so weit das man an die Futtertasche kommt, Futter rein, Folie zu, Deckel drauf, feddich.
    Wenn die Futtertasche auf der Seite sitzt und die Folie nur 3 cm gelupft werden muss, geht das so schnell, dass deine Bienen nicht mal "summm" sagen können =;o)



    Grüße!
    Arnd

  • Hallo Miteinander,
    Ihr müsst Euch überlegen, was ihr vorhabt und danach entscheiden, wieviele Waben Eure Ablegerkästen enthalten sollen.
    Je weniger Waben, desto mehr ist es eine Begattungseinheit, gebildet mit junger Königin oder schlupfreifer Weiselzelle.
    Wenn Ihr die Jungvölker darin länger aufbewahren wollt oder gar überwintern, braucht Ihr narürlich mehr Waben, bis hin zur vollen Magazinzarge.
    Solch größere Einheiten brauchen dann auch eine Möglichkeit zum Füttern.
    Hallo Arnd,
    Futtertaschen haben den Nachteil, das beim Nachfüllen immer massenweise Bienen drinsitzen...
    Also dann doch wieder rausnehmen, Bienen abschütteln, FT reinhängen.
    Einfach Folie umklappen und rinn damit hat noch nie so geklappt.
    Viele Grüße
    Lothar

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  • Genau! Ich muss mich erst neu Ausstatten, darum überlege ich:


    im mom habe ich Ableger/ schlupfreife WZ in 4 Waben Ablegerkästen, die ich nur Leihweise habe. Danach, bis zum Wnter habe ich alte Selbstbauzargen worin Jungvölker wohnen können, da passt immer noch Futter rein, egal welche Fütterungsmethode.


    Ich glaube vorläufig nicht, dass ich Königinnen züchten möchte und scheue die Anschaffung von vielen kleinen Kästen. Mir wäre so eine flexible mufu Lösung das liebste. Bei diesen 4er Böden kann ich 1-4 "Bewohner" einquartieren und kann in meinem Rähmchenmaß jederzeit was neues zB Futter oder Stifte dazuhängen.


    Darum wüsste ich gern wie praktikabel die 4er Kästen wirklich sind. Wie macht ihr das?


    Arnds Futtertaschentipp sagt mir nicht so zu, dann kann ich gleich eine neue Futterwabe reinhängen... aber wie feg ich die Bienen von der alten Wabe runter in diesen nur 2 Waben breiten Schlitz??? Irgendwie nicht gut... Das Wetter sensibilisiert mich eben auf solche Eventualitäten ,-)


    Gruß Jule (hier regnet es schon wieder :-(

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