weißblechschleuder - ich verwende sie

  • ....... aber es ist sehr diskriminierend.


    Hi beehead,


    ich finde es immer erstaunlich, wenn die Weißen den Schwarzen erzählen, durch was Sie sich diskriminiert zu fühlen haben. Ich habe als (guter) Weißer zur Zeiten der Apartheid in Südafrika gearbeitet. Glaub mir, wenn Du den Unsinn einem Schwarzen erzählt hättest, der hätte vor Lachen auf dem Boden gelegen.

  • Hallo Freibad,
    ich habe einen Freund, der als er erfuhr wie dieses Wort heißt, sehr entsetzt war. Es mag sein, dass die Sensibiltät in einem Land wie Südafrika, in der Schwarzafrikaner mit noch viel schlimmeren Worten bezeichnet wurden, eine andere ist. Ich kann nur von denen ausgehen die ich kenne.
    Mein Bekannter jedenfalls war es völlig unverständlich wie man so ein Wort verwenden kann. Da ich diese Bezeichnung auch aus meiner Kindheit kenne, war es mir lange auch nicht bewusst, wie abwertend derlei Worte sein können. Im aktuellen Sprachgebrauch wird es nicht mehr verwendet und gerade wir in Deutschland sollten ganz besonders sensibel und aufmerksam sein was Diskriminierungen angeht. Das gilt ganz aktuell auch deßhalb, weil schon wieder die ewig Gestrigen durch die Straßen marschieren und ihre verblendeten Parolen gröhlen.
    An diesem Punkt bin ich kompromisslos und sehe da keinen Spielraum.


    beehead

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  • Hallo Ihr Mohrenköpfe und Negerküsse, zurück zur Weißblechschleuder.
    Ich hatte eine Weißblechschleuder mehr als 20 Jahre in Gebrauch. Sie war als ich sie entlassen habe Außen wie auch Innen wie neu. Entscheidend ist die Pflege wie Freibad sie beschreibt aber auch die Lagerung in der „arbeitslosen“ Zeit (die meiste Zeit des Jahres) der Schleuder.
    Hierbei sind Trockenheit und möglicht geringe Temperaturschwankungen das Beste gegen Rost und andere Oberflächenveränderungen des Weißbleches. Also Schuppen und Bienenhaus sind sicher nicht die richtigen Aufbewahrungsorte.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • SChön das ihr verstanden habt worum es geht!
    Wie wollt ihr erwarten, dass andere in einem viel komlexerem Gebiet verstehen wie es um unsere Bienen steht, wenn ihr nicht mal die das mindeste an Sensibilität gegenüber Menschen mit anderer Hautfarbe habt???


    Vielleicht haben die die den Schwarzafrikaner an der Bushaltestelle fast tot geschlagen haben, das gleiche Wort geschrien.


    Ein frustrierter
    beehead

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  • Bitte um jegliche Ratschläge. :)


    Also ich habe meine ins Alteisen gegeben. Mein Vater hat noch gefragt, ob ich sie nicht nach Afrika spenden will. Aber ich dachte, dass die keinen alten Plunder brauchen. Obwohl, wenn sie bei uns nicht verboten wären, hätte ich sie auch weiterhin benutzt.

  • Hey hey.


    Also gut zu wissen, dass sie - die Honigschleudern (das war ja das Thema) sogar verboten sind - wahrscheinlich auch mit eine Wirtschafts-ankurbelnde Maßnahme..


    Das HeckMeck um den Negerkuss find ich auch etwas seltsam. Ich toleriere das. Es kommt doch darauf an, wie es gemeint ist.


    Grüße,
    Beenie-man

  • Moin Imkers,

    Ich kenne einige Imker die noch eine alte Blechschleuder verwenden und die sich auch auf ihre alten Tage keine neue kaufen werden.
    Ich habe mein Alteisenteil ausrangiert. Eigentlich wollte ich darin meine selbstgeerntete Mohrenhirse lagern aber das geht ja nun nicht........:wink:

    Mahlzeit
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."

  • .... wenn sie bei uns nicht verboten wären, hätte ich sie auch weiterhin benutzt.



    In der Schweiz sind die Schleudern aus Weißblech verboten?
    Solange die Verzinnung hält und sich kein Rost entwickelt ist nach meinem Dafürhalten nix gegen Weißblech zu sagen.
    Immerhin sind Konservendosen auch aus Weißblech....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Immerhin sind Konservendosen auch aus Weißblech....


    Hol Dir mal aus dem Penny (andere haben es sicher auch...) Champignons oder Spargel "Made in China".
    Dosen aufschneiden, Inhalt rausholen und die Weißblechdosen von innen anschauen... (Kotzsmiley)

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Hallo,


    wer noch Weisblechschleudern benutzt sollte nun keine Gewissensbisse bekommen. Man hat sie über 100 Jahre benutzt und es war OK und jetzt kommt das Edelstahlzeitalter. Die Weisblechschleuder wird, wie schon erwähnt nur mit Wasser ausgewaschen und dann gut getrocknet. Wenn geschleudert wird, bildet der erste Honig einen Film, in beiden Schleudern, so das der nachfolgende Honig, sogut wie nicht mehr, mit dem Metall in Berührung kommt. Hauptsache ist, es gibt was zu schleudern.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • N`Abend Männers (hupps...muss wohl heissen Männerinnen und Männer)!
    Ich lese nach einem Tag Pause wieder diesen Fadne und es geht um Mohrenköpfe, Negerküsse, Schaumküsse und diverse andere überflüssige Wortkonstrukte fragwürdigen Inhaltes.
    Harte Fakten von mir zum Thema:
    Hatte bis vor 2 Jahren auch eine Weißblechschleuder, super erhaltenes Ding, habe ich geschenkt bekommen. Hat immer funktioniert und dank penibler Reinigung und Imprägnierung nach jeder Schleuderung mit o.g. Silikonöl auch keine Anzeichen von Rost aufgewiesen. War leider nur eine 2-Waben-Schleuder, ansonsten hätte ich noch viel weniger Grund gehabt das gute Stück zu verkaufen.


    ...und völlig amThema vorbei:
    Ob nun Mohren-, Schaum- oder Negerkuss, wir alle wissen worum es geht. Um ein politisch völlig desinteressierte Stück höchst zuckrigen Gebäckes.
    Und wenn ich seit 20 Jahren dazu Negerkuss sage, dann tu ich dies auch weiterhin in Zeiten krankhaft übertrieben "präziser" Wortkonstrukte, welche ganze Hundertschaften an überbezahlten Gehirnakrobaten mit ihrer Kreation beschäftigen.
    Ein nettes Beispiel aus dem Bereich der "Behindertenhilfe":
    Anno dazumal: Behinderter
    Dann: Mensch mit Behinderung
    Dann: Mensch mit Behinderungserfahrung
    Dann und auch noch aktuell, soweit ich weiß: Mensch mit erhöhtem Unterstützungsbedarf.


    Ich denke wenn man diesen Menschen, seien es die Maximalpigmentierten oder aber die, welche persönliche aktive Erfahrungen mit eigener Behinderung gemacht haben, mit Respekt und einem gehörigen Maß an Selbstverständlichkeit begegnet, dann tut man ihnen wesentlich mehr Gutes als wenn man sich für ihr "Anderssein", welches u.U. gar keines ist (definiert mal bitte allumfassend den Begriff "anders") ständig neue und inhaltlich völlig gleichbleibende Begrifflichkeiten aus dem Kopf drückt.


    So, dass musste ich mir jetzt mal aus dem Kopf drücken!


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!