Honigsammler im GEO - Magazin

  • In der aktuellen GEO 02/10 der Artikel "Der Tod im Wald" - Honigsammler in den Sundarbarns (Bangladesh), in denen die größte Population von Tigern lebt. Und zwar die Menschenfresserversion - ohne Angst vor jagenden Menschen...:eek:
     
    Erbeutet wird der Honig von der Apis dorsata - Riesenhonigbiene. Dabei wird ein Drittel der Wabe - der untere Teil mit Brut am Baum gelassen, damit die Bienen weiterbauen und nächstes Jahr wieder geerntet werden kann.


     
    Wer die Ausgabe in die honigverklebten Finger bekommt, sollte sich die Titelstory über Querdenker gönnnen:daumen:

    Zitat


    Gefahr droht, wenn ein intelligentes System erstarrt...Die Gruppe...sucht nur noch Bestätigung für das Dogma. Die Erstarrung führt schließlich zum Versagen des Systems. ...
    Fragen sind die schärfste Waffe des Querdenkers..."gefährlich nicht, weil sie falsch sind, sondern weil sie wahr sein könnten."


     
    Weiter gehts:
    GEO 03/10 erscheint am 19.02. mit einem Artikel über Honigbienen "Brummer-Bedrohung. ...Nun bedrohen rätselhafte Feinde die Bienen. Wir?".

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • Hallo Miteiander,
    wie soll das gehen?
    Den unteren Teil der Wabe mit der Brut belassen,
    wie hält die am Baum, wenn der obere Teil mit dem Honig entfernt wurde?
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Meines Wissens wird nur ein Teil der äußeren seitlichen Wabe (Honigkranz) abgeschnitten.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Soweit ich das bei der "Jagd" auf Apis laboriosa beobachten konnte, wird 3/4 der Wabe durch mehr oder weniger waagerechte Schnitte geerntet.
    Zumindest in Nepal ist die Bienenbrut die Delikatessse und der Honig eher ein "Nebenprodukt" (für das man allerdings sehr gute Preise erzielt).


    Wen es interessiert:
    http://www.youtube.com/watch?v=0PpyLUsmt80&feature=channel

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Honigernte ohne Zerstörung des Volkes geht durchaus, A. dorsata legt die Honigvorräte etwas seitlich versetzt im oberen Teil an und nicht als Honigkranz wie A. laboriosa. Im Oktober wird das Forschungsprojekt von Prof. Kastberger fortgesetzt, dann sind wir wieder in Nepal im Chitwan unterwegs.


    Gruß, Klaus

  • Honigernte ohne Zerstörung des Volkes geht durchaus, A. dorsata legt die Honigvorräte etwas seitlich versetzt im oberen Teil an...


    :p_flower01:Danke Klaus - so ist es auf den Fotos auch zu sehen.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“