biosicherheit.de--- Beutenkäfer?

  • Habe gerade auf dieser Website gestöbert.
     
    http://www.biosicherheit.de/de…tsforschung/195.doku.html
     
    Folgendes entdeckt:
     
    Effekte von Bt-Proteinen auf Parasiten im Bienenvolk


    Die Kleine und Große Wachsmotte sowie der Kleine Beutenkäfer sollen daraufhin untersucht werden, ob sie empfindlich auf mögliche Rückstände von Bt-Proteinen reagieren. Aus den Bienenstöcken, die auf den Versuchsparzellen mit Bt-Mais und der isogenen Sorte stehen, werden bebrütete Wabenstücke entnommen, an die Bienenparasiten verfüttert und deren Entwicklung beobachtet.
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    Die wollen doch nicht wirklich.... oder haben die den Beutenkäfer schon?
     
    Abgesehen davon, dass auf dieser Website nahezu alles, was mit Gentechnik zusammenhängt, verharmlost wird, man beachte auch die rechte obere Ecke der Site, wäre dass doch wohl ein Ding. Man arbeitet mit Celle zusammen?
     
    http://www.biosicherheit.de/de/mais/oekosystem/713.doku.html
     
    Ist die Sache koscher?
     
    Gruss, ziemlich verwirrt.
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Fürn kleines Flugzelt brauchts halt kleine Völker oder so... wissen die in Celle mehr?


    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Ähh, die sprechen da von Versuchs-"Völkern" !! Das sind doch nur Apideas :roll::roll::roll::evil::evil::evil: Und dann noch von Volksentwicklung sprechen ARRGHHH!! Hirn wo bist du!!


    Kannst Du laut sagen. Wobei mich der Satz "... der Kleine Beutenkäfer sollen daraufhin untersucht werden, ob sie empfindlich auf mögliche Rückstände von Bt-Proteinen reagieren." unabhängig von der Beutengröße nachdenklich macht.


    Ich glaube, die Einheiten, in denen die Oberurseler damals die Varroa einschleppten, waren sicher noch kleiner..:roll:


    Ach ja: vielleicht sollten wir einfach auch nicht vergessen, dass Wissenschaftler gerne in ganz kleinen Zahlen denken. Das führt dann in der Praxis u.a. wahlweise dazu, beim Apidea von "Volk" zu sprechen oder hundertfünfzig Meter Sicherheitsabstand zwischen GVO- und konventionellem Feld scheinbar für ausreichend sicher zu halten.

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

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  • das ist ja nun mal eine gute Nachricht? Wenn die Bienen BT-Mais-Pollen in den Zellen haben, dann bekommt das eventuell den Wachsmotten und kl. Beutenkäfer schlecht, also ist der BT-Mais ja nur gut für Bienen, warum haben Imker da was dagegen?
    (Ironie!)

  • ...Suggestion... wir wollen nur das Beste...
    Oder setzen die die Viecher aus, und dann kommt BT- Mais als Wunderwaffe?
    www.biosicherheit.de da steht ne Menge drin über Versuche im und am BT- Mais. Mit Schmetterlingen, Regenwürmern, Nematoden. Aber recht wenig über Versuchsergebnisse. Teilweise seit 2008 nicht ausgewertet, scheint es.


    edit: Gerade die Auswirkungen auf den Beutenkäfer untersuchen zu wollen, ist doch voll daneben. Rein technisch, rein wirtschaftlich. Allenfalls als Argument zu gebrauchen für....


    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Erzgebirgler () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Sag mal, lest Ihr die Seite eigentlich oder scrollt Ihr nur zum Ende und springt auf den Beutenkäfer an?


    Letztlich geht es darum eben genau mal Zahlen zu ermitteln um den Effekt von Btx-Mais belegen (oder wiederlegen) zu können - nicht mehr und nicht weniger.


    Warum nun aus der Beschreibung


    "Das Informationsportal soll die Forschungsergebnisse zur Umweltsicherheit gentechnisch veränderter Pflanzen für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich machen und zu einer sachorientierten, verantwortungsvollen Meinungsbildung beitragen. Es wird im Auftrag des BMBF von einer unabhängigen Redaktion aus Genius GmbH – Wissenschaft & Kommunikation (Darmstadt), TransGen (Aachen) und TÜV Nord Gruppe erstellt. Die Inhalte entstehen in enger Kooperation mit den Wissenschaftlern der Forschungsverbünde. Die Kurzdarstellungen der Forschungsprojekte in der SiFo-Datenbank werden von den jeweiligen Wissenschaftlern vor der Veröffentlichung freigegeben, um die fachlich korrekte Darstellung der Ergebnisse sicherzustellen."


    gleich wieder herausgelesen wird, daß hier die "Gen-Industrie" Meinungsmache betreibt, verstehe ich grad nicht.


    Ergebnisse vermisse ich auch schmerzlich auf der Seite; es ist m.E. leider nur eine Aufstellung mit einer Vielzahl netter Versuche ohne Bilanz...soll vermutlich eben nur dokumentieren, daß die Bundesregierung sich der Sache annimmt. Kann man auch nur froh sein daß das nicht alleine den Unternehmen überlassen wird. Fürchte nur, die "Markteinführung" kommt schneller als die Ergebnisse; wie so oft.


    Melanie

  • Warum nun aus der Beschreibung


    "Das Informationsportal (...) um die fachlich korrekte Darstellung der Ergebnisse sicherzustellen."


    gleich wieder herausgelesen wird, daß hier die "Gen-Industrie" Meinungsmache betreibt, verstehe ich grad nicht.


    Wo ist denn das passiert hier im Fred? :roll:
    Ich versteh die Beiträge eher so, dass sie dieselben Punkte hinterfragen wie Du grade machst.. Alles easy, würde ich sagen..:cool:

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

  • Letztlich geht es darum eben genau mal Zahlen zu ermitteln um den Effekt von Btx-Mais belegen (oder wiederlegen) zu können - nicht mehr und nicht weniger. Melanie


     
    Ich weiß nicht :roll: 
    Solche Fragestellungen:
    Zitat "Hat der Eintrag von Bt-Maispollen direkte toxische Wirkungen auf Bienenparasiten und damit möglicherweise indirekte positive Effekte auf die Bienenvölker?"
    Macht mir irgendwie Magenschmerzen.
    Wenn BT Pollen die Bienenparasiten nicht schädigt, könnte man die Aussge auch so formulieren, das diese natürlichen Parasiten viel schädlicher für die Bienen sind als Bt-Pollen.
     
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo Drohn,
    ich möchte da ein altes bayerisches Sprichwort zitieren, in Erinnerung an einen Herrn Barschel: Schwören dad i schon, nur wetten dad i ned. Habe letztes Jahr gesehen, dass in der Gegend um Valensole ein großer Beutenkäfer eine ziemliche Plage war. Wäre für die deutschen Experten nicht so weit. Ah, jetzt erst kapiere ich was Du gemeint hast. Drohn, im ernst, bei mir drohen solche feinen Anspielungen unterzugehen, weil ich nicht so fix bin. Brauchte schon fast eine Minute, bis mir klar war, was SA bedeutet. Ich war schon ganz erschrocken wegen Sachsen-Anhalt.
    Aber die Untersuchung zeigt doch, wie selbstverständlich diese Art von Lebensmitteln ist, wenn man schon untersucht, wie sie sich auf Bienenschädlinge auswirkt. Ich fürchte, dass die Aufregung darum hier im Forum schon viel zu spät ist, alles schon gelaufen.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.