• Aber wo ist da der Unterschied? Für mich ist ein Lebewesen, welches aus einem Ei entsteht, ein Kind vom Eierleger ....



    dem Eierleger und ...... ?:u_idea_bulb02:

    Einmal legt ein Lebewesen welches eine Mutter und einen Vater hat ein Ei , aus dem, vom Volk gesteuert etweder ein Lebewesen entsteht welches entweder nur den genetischen Fingerabdruck der Mutter oder den der Mutter und eines Vaters enthält.

    In dem anderen Fall entsteht ein Lebewesen welches genetisch gesehen keine Mutter, aber einen Vater hat , der aber eigentlich der Opa ist.

    :roll:....richtig ?

    Mit nächtlichen Grüßen aus Hamburg
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • So langsam komme ich dahinter....:u_idea_bulb02::liebe002:
    ...die Bienen können wir genetisch nicht mit Mensch und Huhn vergleichen....
    gelle, Drohn?
    (genetisch wird ein Drohn auch als fliegendes Sperma seiner Mutter bezeichnet):wink:

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)



  • Welche Schätze sollen denn das sein? Wenn ich nicht abkehre, dann kehrt die Natur innerhalb weniger Wochen ab. Wo ist der Nutzen, wenn ich ein Volk auf dem Stand halte, das nach und nach der Räuberei zum Opfer fällt und in seinen letzten Tagen noch hunderte verkrüppelter Drohnen in die Umwelt entlässt?

  • Moin, Wulle,
    weil's die Natur genauso entwickelt hat, um wenigstens noch ein paar Gene der Königin zu verbreiten. Und ich habe bei buckelbrütigen Völkern im Frühjahr noch keine verkrüppelten gesehen, bislang nur im Herbst, wenn überhaupt.
    Außerdem: wenn ein weiselloses Volk immerhin noch so lange durchhält, um Drohnen fertig aufzuziehen, ist das schon eine gewaltige Leistung, und das sollte man achten, oder?
    (wobei ich noch gern wüßte, ob solche Völker Nachschwärme reinlassen würden, wenn sie bis dahin immer noch leben...:confused:)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Wulle,
    man könnte ja auch fragen, warum hat es die Natur so eingerichtet, dass bei einem weisellosen Volk eine Arbeiterin Eier legt? Nach menschlicher Sicht bringt es eigentlich nichts, weil das Sterben des Volkes auf einen späteren Zeitpunkt verlegt wird.... Ich frage mich deshalb, was hat sich die Natur dabei "gedacht"? Sind vielleicht doch irgendwelche "Überlebensschätze" in so einem Volk verborgen?:wink:

    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Sabiene, du sagst doch immer "von denen vermehren den Winter überlebt haben..."


    Drohnenbrütige haben das aber nicht als Volk geschaft,
    sollen die dann ihr Erbgut auch noch weitertragen?

  • :lol: sam, wenn du mir in jedem Fall genau sagen kannst, warum die Königin gestorben/abhandengekommen ist, können wir weiter diskutieren - in wie vielen dieser Fälle ist der Imker durch die Winterbehandlung schuld? Also nicht bloß durch das Mittel, sondern auch durch die Hantierei mit den Rähmchen?
    Eine einmal verkühlte Königin legt nur noch Drohneneier....

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Ich ginge in dem Fall von deiner Betriebsweise aus... :p


    Die können dann ja weder an Varroabehandlung noch durch Rähmchenschieberei verendet sein.
    Also muss es eine natürliche Schwäche der Königin / des Volkes sein.

  • :lol: Dann sind buckelbrütige Völker also unnatürlich entstanden.
    Kombiniere, Drohnen aus diesen unnatürlich entstandenen drohnenbrütigen Völkern sind ebenfalls unnatürlich aus diesem unnatürlichen Vorgang entstanden.
    Wieso erwartet man dann was gutes von denen, wenn unnatürlich entstanden?
    Unnatürlich in dem Fall durch imkerlichen Eingriff. Was der Imker macht kann ja nichts gutes sein...

  • Moin, Wulle,
    weil's die Natur genauso entwickelt hat, um wenigstens noch ein paar Gene der Königin zu verbreiten. Und ich habe bei buckelbrütigen Völkern im Frühjahr noch keine verkrüppelten gesehen, bislang nur im Herbst, wenn überhaupt.
    Außerdem: wenn ein weiselloses Volk immerhin noch so lange durchhält, um Drohnen fertig aufzuziehen, ist das schon eine gewaltige Leistung, und das sollte man achten, oder?
    (wobei ich noch gern wüßte, ob solche Völker Nachschwärme reinlassen würden, wenn sie bis dahin immer noch leben...:confused:)



    Sind Drohnen aus buckelbrütigen Völkern wirklich in der Lage, die Gene noch weiterzugeben? Die Meinungen der Gelehrten gehen auseinander. Sklenar schreibt z.B. dass sich die kleineren, schwächeren Drohnen eines Buckelbrüters im Paarungswettbewerb in der Regel nicht durchsetzen. Man kann die Leistung, noch einige Drohnen als Leistung sehen, es könnte aber auch eine schlichte Verzweiflungstat sein. Am Ende steht immer ein toter Wabenbau der von Wachsmotten und anderem Kleingetier verarbeitet wird. Bei diesen ist die Mischung aus Wachs, Honig, Larven in verschiedenen Stadien sicherlich höchst Willkommen. Für den Imker ist dies jedoch eine große Gefahr für seinen Betrieb. Räuberei ist vorprogrammiert. Das ist zwar in der Natur normal, weil die Natur nun einmal alles verwertet. Für den Imker bedeutet es jedoch eine erhöhte Seuchengefahr, die es zu vermeiden gilt.

  • Dann sind buckelbrütige Völker....




    ....wenn buckelbrütige Völker unnatürlich wären ( also nur durch den Imker buckelbrütig gemacht werden) ,warum gibt es dann eierlegende Arbeiterinnen? Die hätte "der liebe Gott" sich doch wirklich sparen können...oder hat er vorhergesehen, dass es irgendwann Imker gibt ?:wink::p

    Herzliche Grüße
    Regina

    Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. Würde der Städter kennen, was er frisst, er würde umgehend Bauer werden.(Oliver Hassencamp)

  • Es geht aber noch viel tiefer:
    immaculata conceptio
    wäre dann verständlich,
    wenn der Mensch anfängt den Bien zu verstehen


    sollte der Drohn etwa annehmen, dass es kein Zufall ist, wenn unbegattete Königinnen oder Arbeiterinnen mehr als ein Ei pro Zelle legen?


    Gruß
    Heinrich