Ausbildung zum Imker - Quereinsteiger braucht Hilfe von Quereinsteiger / Gesellen

  • Hallo an alle die den Beruf des Tierwirtes Bienenhaltung als Quereinsteiger lernen möchten oder Ihn gar schon absolviert haben :)


    Seit einem Jahr setze ich mich mit dem Beruf des Tierwirtes Bienenhaltung auseinander und wünsche mir sehr die Gesellenprüfung zum Imker zu machen.
    Unzählige Bücher habe ich studiert, in meinen 5 Jahren als Hobbyimker viel Erfahrung gesammelt.


    Vielleicht geht es auch anderen so und vielleicht liebäugeln auch andere mit dem Gedanken den Beruf Imker zu lernen.


    Meine Schwierigkeit an diesem Thema ist, dass mir die Struktur fehlt, zu wissen was wirklich wichtig ist im Detail! Es gibt keine Schulbücher, keinen richtigen Lehrplan was mir das Selbststudium sehr erleichtern würde.
    Deshalb wende ich mich mit einem Thread an die jenigen die mir/Uns helfen möchten und können sich entsprechend vorzubereiten.


    Folgend lege ich mal dar was ich bereits gefunden habe und ein bisschen als Struktur dient. Mir wären jedoch die Details wichtig.
    Ich weiß das dass Thema einenen eigenen Forumsbereich verdienen könnte, jedoch denke ich, fehlen die Stimmen und der Bedarf der Allgemeinheit. Herausstellen wird´s sichs....


    Ausbildungsinhalte


    Im 1. Ausbildungsjahr, der beruflichen Grundbildung, lernen Auszubildende im Ausbildungsbetrieb beispielsweise:



    • wie man Tiere füttert, tränkt, reinigt, beobachtet und pflegt
    • wie Tierunterkünfte gereinigt und desinfiziert werden
    • wie man Anzeichen von Tierkrankheiten oder Schädlings- und Parasitenbefall feststellt und was man dagegen tun kann
    • wie man Maschinen und Geräte bedient, reinigt, pflegt und wartet, beispielsweise Tränkanlagen
    • wie man Futtermittel bestimmt, beurteilt und fachgerecht lagert
    • welche Grundlagen der Vererbung man beim Züchten beachten muss
    • wie man die Leistungen von Tieren ermittelt
    • was man über Körperbau und Verhalten der Tiere wissen muss
    • die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes zu beachten
    • welche Qualitätsstandards eingehalten werden müssen, wie man sie umsetzt und dokumentiert
    • was man beachten muss, wenn man beim Abwickeln von Geschäftsvorgängen mitwirkt und Markt- und Preisinformationen einholt
    • wie man Arbeitsabläufe plant, kontrolliert und beurteilt und wie man Aufgaben im Team abstimmt


    Im 2. Ausbildungsjahr, der beruflichen Fachbildung, wird den Auszubildenden u.a. vermittelt:



    • wie man Tiere hält, versorgt und kennzeichnet
    • wie man Zuchtdaten erfasst und dokumentiert
    • welche Zuchtprogramme es gibt und wie man Tiere nach Rasse- und Zuchtstandards beurteilt
    • was man bei der Gesundheitsfürsorge für Tiere beachten muss, wie man Medikamente nach Anweisung verabreicht und dem Tierarzt assistiert
    • wie man Tiere erzeugt, tierische Produkte gewinnt sowie Tiere und ihre Produkte vermarktet
    • welche Haltungsformen es für Tiere gibt und wie verschiedene Haltungssysteme und -techniken angewendet werden
    • wie Tiere transportiert werden, ohne Schaden zu nehmen
    • wie man Futterrationen berechnet und zusammenstellt sowie Fütterungs- und Tränkeinrichtungen kontrolliert
    • welche Regelungen des Tierschutzes bei Haltung, Gesundheit und Transport von Tieren zu beachten sind und wie und wann man Nottötungen durchführt
    • welche Anforderungen und Informationen mit Blick auf den Verbraucher bei der Produktion eine Rolle spielen
    • was man beachten muss, wenn man Kalkulationen erstellt und dabei mitwirkt, Vermarktungsmaßnahmen zu konzipieren und zu planen


    Im 3. Ausbildungsjahr, der beruflichen Fachbildung in der Fachrichtung Imkerei, lernen die Auszubildenden schließlich:



    • wie man einen Bienenschwarm aufbaut, versorgt und pflegt bzw. Bienenvölker vereinigt und auflöst
    • wie man Honig gewinnt, insbesondere durch Schleudern, wie man seine Qualität beurteilt und ihn nach lebensmittelrechtlichen Regelungen verarbeitet und abfüllt
    • wie man Bienenvölker vermehrt und Königinnen züchtet
    • was man beim Prüfen der Bienengesundheit beachten muss
    • wie Bienenvölker ein- und ausgewintert werden und wie man sie füttert
    • welche Trachtpflanzen es gibt, wie man geeignete Standorte für Bienenvölker auswählt und wie man die Bienenweiden verbessern kann
    • welche rechtlichen Voraussetzungen die Bienenhaltung und die Bienenwanderung haben und wie man Bienenvölker transportiert
    • welche Bedeutung die Bienenhaltung für die Bestäubung von Nutzpflanzen und für den Naturschutz hat
    • wie man die Schwarmstimmung von Bienenvölkern beurteilt und verhindert, dass sie ausschwärmen
    • was man beachten muss, wenn man Bienenunterkünfte baut
    • wie man Bienenprodukte präsentiert und Kunden informiert


    Während der gesamten Ausbildungszeit wird den Auszubildenden z.B. vermittelt:



    • welche gegenseitigen Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag entstehen
    • wie der Ausbildungsbetrieb organisiert ist und wie Beschaffung, Absatz und Verwaltung funktionieren
    • wie die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften angewendet werden
    • wie Umweltschutzmaßnahmen beachtet und angewendet werden
    • in welchen ökologischen Zusammenhängen die Tierproduktion steht und was in Bezug auf Nachhaltigkeit und Verbraucherschutz zu beachten ist


    In der Berufsschule sind folgende Lernfelder Gegenstand des theoretischen Unterrichts:



    • Bienen versorgen
    • Fachrichtung Imkerei
      Lernfeld 10E: Bienen versorgen 3. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 60 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler versorgen die Bienenvölker art- und bedarfsgerecht.
      Sie kennen die Ernährungsstadien und die spezifischen Bedürfnisse des Bienenvolkes. Im
      Jahresablauf beobachten sie die Bienen, leiten gegebenenfalls Maßnahmen ein und
      kontrollieren den Erfolg. Sie verbringen die Völker an geeignete Standorte oder füttern sie.
      Durch umsichtiges Handeln tragen sie zur Entwicklung der Bienenvölker und zum Erhalt der
      Bienengesundheit bei.
      Die Schülerinnen und Schüler bestimmen Pflanzen und kennen deren Trachtwert. Standorte
      beurteilen sie hinsichtlich ihres Trachtangebotes, berechnen deren Wirtschaftlichkeit,
      ergreifen notwendige Maßnahmen und kontrollieren den Erfolg. Sie kennen die
      Einsatzmöglichkeiten von Bienenvölkern als Bestäuberinsekten in unterschiedlichen
      Kulturen. Sie sind sich der Bedeutung der Biene für den Naturschutz bewusst.
      Die Schülerinnen und Schüler treffen selbstständig oder im Team Vorbereitungen für den
      Transport von Bienenvölkern und verbringen sie. Bei der Standortwahl arbeiten sie mit den
      Flächeneigentümern zusammen und sichern hierdurch die Einhaltung der rechtlichen
      Vorschriften.
      Sie kennen die Eigenschaften von Betriebsmitteln und verwenden diese Materialien
      zweckentsprechend. Sie reflektieren ihre Arbeit und stellen sie vor.
      Inhalte:
      Bienenbiologie
      Ernährungsstadien
      Bienenweide
      Bienenwanderung
      Rechtliche Vorschriften



    • Bienenvölker reproduzieren
    • Lernfeld 11E: Bienenvölker reproduzieren 3. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 60 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler halten und reproduzieren Bienenvölker.
      Sie beurteilen die Stärke eines Bienenvolkes, planen die Jungvolkbildung und führen die
      erforderlichen Arbeiten aus. Die Schwarmstimmung erkennen sie, wenden Maßnahmen zur
      Schwarmverhinderung an, versorgen gegebenenfalls den Schwarm und kontrollieren den
      Erfolg.
      Zur Aufstellung von Königinnen-Aufzuchtplänen nutzen sie ihre Kenntnisse über Anatomie,
      Entwicklung und Verhalten der drei Bienenarten. Sie larven um und bereiten die weitere
      Versorgung der Pflegevölker, der Drohnenvölker und der Königinnen vor. Deren
      Entwicklungszustand kontrollieren sie und ergreifen gegebenenfalls Maßnahmen zur
      Optimierung. Sie kennen verschiedene Verschulungs- und Kennzeichnungsmöglichkeiten
      und wenden diese an. Die Begattung der Königinnen organisieren sie und beschreiben die
      instrumentelle Besamung.
      Die Schülerinnen und Schüler unterscheiden Belegstellenarten, kommunizieren mit den
      Belegstellenleitern und halten die entsprechenden Vorgaben ein. Sie bereiten
      Begattungseinheiten vor und ermitteln Begattungsergebnisse.
      Die Leistung von Bienenvölkern ermitteln sie und stellen Berechnungen zur
      Wirtschaftlichkeit an. Diese Daten vergleichen sie mit Ergebnissen aus der
      Zuchtwertschätzung und treffen Entscheidungen für ihre Zuchtrichtung.
      Inhalte:
      Bienenbiologie
      Populationsentwicklung
      Königinnenzucht
      Schwarmverhalten
      Schwarmrecht
      Zuchtselektion und Leistungsprüfungen



    • Bienenprodukte gewinnen
    • Lernfeld 12E: Bienenprodukte gewinnen 3. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 60 Stunden

      Ziel:
      Die Schüler und Schülerinnen gewinnen und verarbeiten Honig und Wachs. Dabei nutzen sie
      ihre Kenntnisse über Entstehung, Zusammensetzung und Eigenschaften dieser Produkte.
      Sie führen die Honigernte durch, erstellen verkaufsfertigen Honig und beurteilen dessen
      sensorische Qualität. Untersuchungsergebnisse entsprechender Institutionen interpretieren sie
      und ziehen daraus notwendige Konsequenzen für den Produktionsablauf. Die Schülerinnen
      und Schüler schmelzen Altwachs ein und bearbeiten das gereinigte Wachs zu Mittelwänden
      und Wachsblöcken.
      Bei ihrer Tätigkeit beachten sie rechtliche Vorgaben und die Vorschriften zum Unfallschutz.
      Ihrer Verantwortung bei der Erzeugung von Lebensmitteln sind sie sich bewusst und handeln
      danach.
      Sie kennen Pollen, Propolis, Gelée royale und Bienengift als weitere Bienenprodukte sowie
      deren Entstehung, Zusammensetzung, Eigenschaften, Gewinnung und Verwendungszweck.
      Inhalte:
      Honig
      Wachs
      Pollen
      Propolis
      Gelée royale
      Bienengift
      Lebensmittelrecht



    • Bienenprodukte vermarkten
    • Lernfeld 13E: Bienenprodukte vermarkten 3. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 40 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler vermarkten Honig, Wachs und daraus hergestellte Produkte
      unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben.
      Sie analysieren den Betrieb hinsichtlich der realisierbaren Produktpalette, kennen die
      Vermarktungswege und treffen begründet Entscheidungen. Unter Berücksichtigung der
      Produktionskosten und der Verkaufspreise ermitteln sie die Wirtschaftlichkeit der Produkte.
      Selbstständig oder im Team entwickeln sie Konzepte zur ansprechenden Produktpräsentation.
      Sie stellen Kunden die Imkerei vor und klären über die Zusammensetzung und Eigenschaften
      der Produkte, den Verbraucherschutz und die ökologische Bedeutung der Bienenhaltung auf.
      Unter Beachtung der rechtlichen Vorschriften verkaufen sie die Bienenprodukte, dabei sind
      sie sich der Bedeutung von Qualitäts- und Gütesiegeln bewusst.
      Inhalte:
      Preiskalkulation
      Werbestrategien
      Lebensmittelrecht
      Qualitätssicherung




    • bei der Führung einer Berufsimkerei mitwirken
    • Lernfeld 14E: Bei der Führung einer Berufsimkerei
      mitwirken
      3. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 60 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler wirken bei der Führung und Weiterentwicklung einer
      Berufsimkerei mit.
      Sie verschaffen sich einen Überblick über die rechtlichen und persönlichen Voraussetzungen
      zur Gründung und Führung eines Betriebes unter Beachtung regionaler Gegebenheiten.
      Die Schülerinnen und Schüler führen selbstständig oder im Team eine Imkerei und erarbeiten
      Konzepte für deren Ausbau. Sie analysieren die betrieblichen Abläufe, dokumentieren und
      beurteilen die Arbeitsergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen für zukünftiges Handeln. Für
      Investitionen wählen sie geeignete Möglichkeiten der Finanzierung aus und entwickeln
      Vermarktungsstrategien. Sie stellen ihr Konzept vor.
      Zielgruppenorientiert klären sie über ihre Arbeit und die im Betrieb erzeugten Produkte auf.
      Aktuellen Entwicklungen gegenüber sind sie aufgeschlossen und beziehen sie in ihr
      unternehmerisches Handeln ein. Dazu nutzen sie Kommunikations- und
      Informationsangebote.
      Inhalte:
      Betriebsentwicklung
      Finanzierung
      Öffentlichkeitsarbeit



    • den Tierbestand gesund erhalten
    • Lernfeld 7: Den Tierbestand gesund erhalten 2. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 80 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler beschreiben Aussehen und Verhalten gesunder Tiere, erkennen
      und bewerten gesundheitliche Veränderungen am Tier und reagieren situationsgerecht.
      Sie übernehmen Verantwortung für die Gesundheitskontrolle. Prophylaktische Maßnahmen
      führen sie nach betrieblichen und gesetzlichen Vorgaben durch.
      In Zusammenarbeit mit Verantwortlichen erkennen sie Krankheiten und wirken bei der
      Behandlung mit. Bei der Lagerung und Anwendung von Medikamenten beachten sie die
      gesetzlichen Bestimmungen. Im Umgang mit kranken Tieren handeln sie umsichtig und
      berücksichtigen den eigenen Gesundheitsschutz.
      Zur Vermeidung der Einschleppung und Ausbreitung von Krankheiten und Seuchen führen
      sie Hygienemaßnahmen unter Beachtung gesetzlicher Vorgaben durch. Dazu wählen sie auch
      Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden die Mittel
      an. Ihrer Melde- oder Anzeigepflicht kommen sie nach.
      Inhalte:
      Gesundheitsüberwachung
      Immunität
      Krankheitsursachen
      Anzeige- und meldepflichtige Tierkrankheiten
      Stallapotheke
      Prophylaxe
      Nottötung



    • den Tierbestand reproduzieren
    • Lernfeld 6: Den Tierbestand reproduzieren 2. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 80 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler arbeiten bei der Reproduktion des Tierbestandes mit
      betrieblichen und außerbetrieblichen Partnern zusammen.
      Sie beschreiben Aufbau und Funktion der Geschlechtsorgane sowie das Paarungsverhalten
      der Tiere. Sie erläutern die Verfahren zur Spermagewinnung, -untersuchung, -aufbereitung
      und –lagerung.
      Nach Überprüfung der Zuchtkondition paaren sie die Tiere auch unter Verwendung
      biotechnischer Verfahren an. Dazu wählen sie unter Berücksichtigung genetischer und
      züchterischer Grundlagen geeignete Tiere zur Erlangung des jeweiligen Produktionsziels aus.
      Dabei beachten sie gesetzliche Vorgaben. Sie beobachten das weitere
      Reproduktionsgeschehen und greifen unterstützend ein.
      Sie kennzeichnen Tiere und dokumentieren ihre Tätigkeiten unter Berücksichtigung
      gesetzlicher Vorschriften auch mit Hilfe moderner Medien. Sie analysieren und interpretieren
      Reproduktionskennzahlen.
      Bei allen Tätigkeiten beachten sie Vorschriften der Unfallverhütung, des Tierschutzes und der
      Hygiene.
      Inhalte:
      Vererbung
      Tierauswahl
      Körung
      Anpaarung
      Rechtliche Reglungen
      Kennzeichnung und Dokumentation
      Kommunikation



    • Tiere füttern
    • Lernfeld 5: Tiere füttern 1. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 80 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler füttern die Tiere art- und bedarfsgerecht.
      Sie kennen den Aufbau und die Funktion der Verdauungsorgane. Pflanzen und Futtermittel
      bestimmen sie und beurteilen deren Futterwert.
      Sie beherrschen Grundprinzipien der Rationsgestaltung, planen die Fütterung selbstständig
      oder im Team über einen längeren Zeitraum und berechnen die Kosten. Dazu nutzen sie
      verschiedene Informationsquellen und berücksichtigen rechtliche Vorgaben und betriebliche
      Gegebenheiten.
      Die Schülerinnen und Schüler machen sich mit Fütterungssystemen vertraut und bedienen
      die Fütterungstechnik. Beim Füttern beachten sie die Arbeitssicherheit. Sie gewährleisten eine
      hygienisch einwandfreie sowie tierartgerechte Darbietung der Futtermittel. Regelmäßig
      kontrollieren sie die Futteraufnahme und die Wasserversorgung.
      Durch ihr verantwortungsbewusstes Handeln vermeiden sie Fütterungsfehler und sich daraus
      ergebende Leistungseinbußen und Krankheiten.
      Inhalte:
      Verdauung
      Futterbewertung
      Futteransprüche
      Futterplanung



    • Tierunterkünfte herrichten und instand halten
    • Lernfeld 3: Tierunterkünfte herrichten und
      instand halten
      1. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 80 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler sind in der Lage, aus der Nutzungsrichtung Ansprüche an eine
      artgerechte Haltung abzuleiten und die Tiere entsprechend den betrieblichen Bedingungen
      unterzubringen.
      Über Haltungssysteme beschaffen sie sich Informationen, bewerten diese auch nach
      ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten und stellen ihre Ergebnisse dar.
      Selbständig oder im Team planen sie Tierunterkünfte und richten sie ein, sorgen für die
      Instandhaltung und sichern damit die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Tiere. Sie
      wählen Reinigungs- und Desinfektionsmittel aus, führen Berechnungen durch und wenden
      die Mittel an.
      Die Schülerinnen und Schüler beachten hygienische Grundsätze sowie gesetzliche Vorgaben.
      Inhalte:
      Ansprüche der Tiere
      Werkstoffe
      Hygienemaßnahmen



    • mit Tieren umgehen
    • Lernfeld 4: Mit Tieren umgehen 1. Ausbildungsjahr
      Zeitrichtwert: 60 Stunden

      Ziel:
      Die Schülerinnen und Schüler betreuen die ihnen anvertrauten Tiere verantwortungsbewusst.
      Sie beobachten die Tiere und beschreiben ihre arttypischen Verhaltensweisen. Daraus sowie
      aus ihren anatomischen und physiologischen Kenntnissen schließen sie auf den
      Gesundheitszustand der Tiere und richten ihr eigenes Handeln unter Beachtung der
      erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen danach aus. Sie erfassen, berechnen, bewerten,
      dokumentieren tierspezifische Daten und geben diese weiter.
      Im Bewusstsein ihrer ethischen Verantwortung planen die Schülerinnen und Schüler die
      Arbeiten am und mit dem Tier selbstständig oder im Team und führen sie durch. Dabei
      berücksichtigen sie Qualitätsstandards.
      Beim Transport der Tiere halten sie die gesetzlichen Vorschriften ein.
      Inhalte:
      Tierbeobachtung
      Sinnesorgane und Nervensystem
      Bewegungsapparat
      Unfallschutz
      Kennzeichnung



    • Geräte, Maschinen und Anlagen handhaben
    • Waren beschaffen und lagern
    • Abfälle entsorgen und Nebenprodukte verwerten
    • einen neuen Mitarbeiter/eine neue Mitarbeiterin in den Betrieb einführen


    So, welcher Quereinsteiger oder Betrieblich gelernte bietet Hilfe an 3 Ausbildungsjahre auseinander zu dröseln....


    Unbezahlbarer Dank an all die jenigen die uns Ihre Zeit schenken....


    Mein Appell: Es muss mehr Imker geben... Und den jenigen die diesen Beruf erlernen möchten eine Gelegenheit gegeben werden auch ohne finanziellen Rückhalt für eine Betriebliche Ausbildung!!!


    P.S.: Bitte keine Grundsatzdiskussionen! Und, sollte genur Interesse bestehen wäre es vielleicht möglich die Ausbildungsinhalte und das ganze Thema Ausbildung zum Imker in Unterforen zu unterteilen. Zuerst aber mal gucken. Vielleicht bin ich ja der einzige der das will ;)

  • Hallo Melino,
    Deine Ortsangabe mit Südwest lässt mich auf BW schließen.
    Für die Ausbildung und Prüfungsabnahme für Tierwirte (Imkerei) ist hier das RP Stuttgart, Referat 31, zuständig. Die rufen gerade in der ADIZ 01/10 zur Zwichenprüfung und Abchlussprüfung 2010 auf.
    Zu Deiner Frage zitiere ich kurz aus diesem Ausfruf:
    Zur Prüfung kann auch zugelassen werden wer mindestens das Eineinhalbfache der Ausbildungszeit im Berufsfeld Imkerei tätig ist und min. 30 eigene Völker bewirtschaftet.
    Genaue Auskunft erteilt Dir sicher die o.a. Dienststelle.
    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk

  • Hall Melino,
    mein Vorschlag:
    ein halbes Jahr Praktikum bei einer Erwerbsimkerei,
    zuerst beispielsweise von März bis September um die Sommerarbeiten kennenzulernen,
    dann im Folgejahr von Oktober bis März um übrige Arbeiten wie Vorbereitungen und vorallem Verkauf zu erlernen.
    Dann hast Du zumindest in einandhalb bis zwei Jahren die Praxis mitgemacht.
    Und natürlich Lernen, Lernen, Lernen...
    Ob dies allerdings eine Ausbildung ersetzen kann bzw. für eine Zulassung zur Prüfung reicht, kann ich Dir nicht sagen.
    Da frag sicherheitshalber bei den Prüfungskommissionen nach.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Praktikums und Blockuntericht finde ich gut. Mal sehen was sich in 28 Tagen Urlaub machen lässt.
    Ich denke mal das ich 2 Berufsimimkereien frage wann und was die beste Zeit dazu ist und meinen Urlaub dementsprechend richte....


    Sollte noch jemand Infos zu der Theorie haben wär ich sehrdankbar....

  • Hallo Melino,
    habe gedacht, Du meinst eine zweite Ausbildung als Tierwirt Fachrichtung Bienen, nicht ein Diplom-Hobby-Imker...
    Deshalb schrieb ich auch von einem halben Jahr;
    und nicht "Reinschnuppern im Urlaub"...
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Meli,
     
    als Lektüre empfehle ich Dir: Zucht und Haltung der Hobi von Za/Böttcher,
    Ulmer Verlag, Bienenzucht als Erwerb /Böttcher, Trachtpflanzenbuch Maur./Schaper, Weiß Serie; Wo.endimker/Pathologie/Zucht.
     
    Wenn Du Dich da durchgewühlt hast und im Blockunterricht gut aufpaßt, schaffst Du die Prüfungstage mit links!
     
    Etwas Mathe, schadet auch nicht. Den Praxisunterricht kannst eh, die Ho.
    Verordnung und das Handbuch Bienenrecht noch studieren und möglichst viele Trachtpflanzen bestimmen können, wär noch vorteilhaft.
     
    Meld Dich bei Deinem Bienenfachberater, der Dir noch eine Eignung für die
    Anmeldung schreiben sollte.
     
    Good luck!
     
    Simmerl

  • Wozu diese Ausbildung?
    Welche Vorteile hat man dann?


    Ich erfülle mir davon einen ideellen Wert. Zudem gibt es mir das Gefühl mich sicher von meinem Hobbygeimkere abzugrenzen. (Nicht allein die Anzahl der Völker macht Betriebstechnisch einen wirtschaftlichen exessiven Imker aus) -Meine Meinung- Aber darum solls hier nicht gehen....



    Danke Simon... Das mit dem Blockuntericht will noch gelöst sein als berufstätiger... Mal gucken wie das zeitlich so abläuft..
    Schreib Dich die Tage nochmal pm an..

  • Hallo Melino
    Hallo Dennis


    Man sollte jedem eine zweite oder dritte Chance geben, aber wenn sie nicht genutzt wird...


    Du rollst hier ein Thema auf, dass du schon unter "Dennis" angesprochen hast. Und wie damals ist die "Zeit haben" eins deiner größten Probleme. Die Bienen warten nicht, bis du Zeit hast! Ich schrieb dir, du kannst gerne alles von mir erlernen, was ich weiß, aber deine Zeit.
    Vor allem aber darfst und solltest du nicht versuchen, das Rad neu zu erfinden. Ich hoffe, du hast aus deinen früheren Versuchen gelernt. Hab mir mal deine alten Beiträge angesehen und da waren doch schon einige Raritäten dabei ;-)
    Ich bin heute noch der Meinung, dass du einen Imkerpaten brauchst, und wenns geht, in deiner Nähe. Du kannst aber auch wie damals zu mir und anderen kommen, aber komm!
    Theorie kannst du zur Zeit bei mir zu Hauf bekommen, aber dann mußt du mitarbeiten! :daumen:
    Schreib gerade an dem Jahresablauf meiner Imkerei :Biene:
    Nun liegts an dir

    Das Leben sollte keine Reise sein, mit dem Ziel,attraktiv und mit einem gut erhaltenen Körper an unserem Grab anzukommen.
    Wir sollten lieber seitlich hineinrutschen, Schokolade in einer Hand,Eis in der anderen, unser Körper total verbraucht und schreiend
    "Wow, was für eine Fahrt!"....