Welches Buch als nächstes ß

  • Guten abend stoertebecker,
    ich kann Dir auch Bruder Adams Betriebsweise empfehlen. Ist kurz und bündig. Mit wenig Worten das Entscheidende auf den Punkt gebracht. Es war mein erstes Buch und mein bestes! Es hat mir vor allem geholfen, mich gleich richtig zu orientieren und keine Zeit zu verschenken! Spezialfragen sind nicht das Wichtigste am Anfang, sondern eine grobe Richtung ist notwendiger.
    Gruss Andreas

  • :lol: Seeleys Schwarmlandungsortfindungs-Versuche sind aber genauso interessant wie die von Lindauer, auch wenn in beiden jede Menge sehr trockener Daten drin sind.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • @SaBiene:


    "Karl v.Frisch, Martin Lindauer, Hans Wille, Thomas Seeley, und Voigt. Bretschko und Moosbeckhofer sind auch sehr gut." -Zitat von Dir-



    Steht schon lange auf meiner Vormerkliste. Werd ich mir wenn möglich, alle über Fernleihe holen, zum kaufen fehlt mir die Erbtante. Wär aber schön, wenn Du noch die konkreten Literaturangaben rüberreichst.



    MiG André

  • ......
    Sonst kann ich empfehlen "Bienen halten" und "Ertragreich imkern" von Franz Lampeitl, .........



    Ersteres habe ich auch, als ganz neue Ausgabe. Eigentlich gut, aber derartig viele Satz- und Druckfehler, dass man am liebsten reklamieren
    möchte. Dürfte bei 28/29€ nicht passieren.

    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Sonst kann ich empfehlen "Bienen halten" und "Ertragreich imkern" von Franz Lampeitl, es kommt eben auf die Betriebsweise an, welches Buch du liest.



    Ich bin ja grad auch massiv am Lesen. "Bienen halten" von Franz Lampeitl war das erste Buch, das ich über Imkerei durchackerte. Nachträglich betrachtet ist es nichts für Einsteiger, die gar keine Ahnung haben. Ich hab danach "1mal1 des Imkerns" von Friedrich Pohl, "Imkern Schritt für Schritt" von Kaspar Bienefeld und "Ökologisch Imkern" von Claudia Bentzien gelesen und finde alle drei viel verständlicher.
    Nur: Jetzt habe ich nochmals "Bienen halten" begonnen zu lesen. Und mit dem Wissen, das ich mir anderweitig angelesen habe, ist der Lampeitl wesentlich einfacher zu verstehen und viel interessanter, als beim ersten Mal.
    Nicht unerwähnt lassen möchte ich "Meine Erfahrungen mit der Buckfastbiene" von Günther Ries, in dem es vor allem um die Dadant-Beute geht. Da ich mit Buckfast auf Dadant beginnen werde, ist dieses Buch ein Muss. Allerdings bekommt man es nur bei der Gemeinschaft der europäischen Buckfastimker, die es im Selbstverlag publiziert haben und vertreiben.
    Ich werde aber auch noch weitere Bücher lesen. Je vielfältiger die Informationen, umso besser.

    Liebe Grüße,

    Martin

  • Hier gibt es kostenlos Fachbücher zu lesen zu vielen Themen.
    Kopieren kostet allerdings 10 Cent/Seite.


    http://paperc.de/


    Übrigens, gleich am Anfang: Internetmarketing.
    War doch gerade Thema...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Es stellt sich immer die Frage, ob man als nächstes ein Imker- oder ein Bienenbuch lesen will/sollte.


    Bienenbücher gibt es nicht so viele - dagegen jede Menge Bücher, in welchem System halte ich am besten und auf welche Weise Bienen und jedes System ist im jeweiligen Buch das Beste.
    Das ist wie in vielen Imkerkursen: man lernt viel mit welchen Materialien man wie am meisten Honig ernten kann (was ja auch nichts schlechtes ist) - aber über Bienen lernt man nicht so viel.


    Aus meiner Sicht kann man nur dann frei imkern, wenn man beginnt, etwas über die Biene, das Bienenvolk, den Bienenstock und schließlich den BIEN zu verstehen - ansonsten bleibt man ein Erfüller von Rezepten (was ja durchaus sehr gut funktionieren kann, das sei hier nicht bestritten!)


    Heute geht es meines Erachtens viel mehr darum, die Wege zu finden, die Bienen zu verstehen - dann besteht eine Chance, zu Wissen, was man tut (sonst tut man zwar auch, aber ob man auch weiß?)!


    meint


    Der Bienenfreund

    „Der Mensch hat das Vermögen, sich den Naturgesetzen nicht zu fügen. Ob es Recht oder Unrecht ist, von diesem Vermögen Gebrauch zu machen: das ist der wichtigste, aber auch der unaufgeklärteste Punkt unserer Moral.“
    Maurice Maeterlinck „Das Leben der Bienen“, Jena 1906, 4. Auflage, S. 21

  • Mir gefällt "Naturgemäße Bienenzucht" von Moßbeckhofer/Bretschko sehr gut, weil die viel an Grundlagen wie Wärme, Temperatur, Massenwechsel usw. legen, deren Kenntnis viele sich daraus ergebende Arbeitsschritte leichter verständlich und nachvollziehbar macht.


    Finde ich auch. Die über 300 Einträge im Literaturverzeichnis geben auch Aufschluss darüber, wo überall abgeschrieben wurde und wo man allenfalls weitere Informationen finden kann. Etwas weniger umfangreich als der "Scheizerische Bienenvater" zwar aber der ist ja auch deutlich teurer.

    Zargentausch und das Schleudern von dunkel bebrüteten Waben muss man ja nicht nachmachen.

  • Die über 300 Einträge im Literaturverzeichnis geben auch Aufschluss darüber, wo überall abgeschrieben wurde und wo man allenfalls weitere Informationen finden kann.


    Was heisst abgeschrieben? Das ist eine - zumindest innerhalb wissenschaftlicher Publikationen - übliche wie redliche Weise. Und passt super zu einem so anspruchsvollen Buch wie diesem und würde manch anderem Werk auch nicht schaden..:wink:

  • O.K. formuliere ich anders:


    Die über 300 Einträge im Literaturverzeichnis geben auch Aufschluss darüber, was alles berücksichtigt wurde und wo man allenfalls weitere Informationen finden kann.