Jahresthemen für das anstehende Imkerjahr

  • In einer Woche findet unser jährliches Vorbereitungstreffen statt! Hierbei geht es immer darum, was im anstehenden Imkerjahr bei den monatlichen Vereinstreffen besprochen, geschult, informiert, vorgetragen und diskutiert werden soll.
     
    Wie sich sicherlich alle Vereinskollegen vorstellen können, wiederholt sich hier schon mal ganz gern einiges...
    Themen sind immer und immer wieder:
    Varroa(-behandlung), Honigschleudern, Einfüttern, Bienengesundheit, Nachzucht, etc.
     
    Hat nicht jemand eine echt gute Idee für uns, was man mal machen könnte!? Vielleicht mal was ganz anderes?
    Gibt es evlt. gute Filmtipps oder kennt jemand solch einen Filmverleih?
     
    Danke vorab für jede Anregung!

    ...schon zwei Minuten gespielt und noch immer enorm hohes Tempo...!

  • Hat nicht jemand eine echt gute Idee für uns, was man mal machen könnte!? Vielleicht mal was ganz anderes?
    Danke vorab für jede Anregung!


     
    Moin , Moin aus Hamburg ,
    Tag der Imkerei organisieren (öffenlichkeitsarbeit) , anpflanz Aktionen planen, Vortragsredner zu den Themen naturnaher Garten, Apitherapie, Bienenweide , Wespen und Hornissenschutz ,Netzwerk blühende Landschaften, Greenpeace (Gentechnik) etc. einladen (alles offen für die Öffentlichkeit).
    Jugendgruppe gründen , Schulimkergruppe gründen. Schaustand für Öffentlichkeitsarbeit bauen. Info über Solitärbienen. Ausfahrt mit befreundeten Vereinen organisieren.Standbegehung organiesieren, Vorträge über richtiges Heben , Wachsverarbeitung, Vermarktung von Honig , alternative Beutensysteme vorstellen. Herstellen von Met und Pflegeprodukten.Müllsammeltag organisieren. Honigverkostung............
     
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Hallo, schön, dass Du nicht wartest,
    wie wäre es, wenn sich mehrere Imker im Verein zu einer Vermarktung zusammenschließen, oder der Verein es organisiert. Hat man mehrere Imker zusammen, kann man auch einen Markt sicher beliefern. Marktpresenz, wenn jeder 5 Samstage opfert, kann schon von 1o Mitgliedern das ganze Jahr abgedeckt werden.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Sorry, wurde unterbrochen,
    gestern habe ich meine Bilddateien durchgesehen und viele schöne Bienenbilder gefunden. Wenn der Verein dazu aufruft, bekommt es aus seinen Mitgliedern sicherlich 12 oder 13 schöne Bilder zusammen, z.B. für einen schönen Weihnachtskalender oder zur Dekoration des Imkerheimes oder des mobilen Imkerstandes. Das kann man auch mit etwas Augenzwinkern betreiben, also nicht wie beim Zahnarzt nur Bilder von von Varronen zerfressener Bienen oder Faulbrut im Streiflicht. Warum sollte eine leicht bekleidete 19 Jährige nicht mal eine volle Honigwabe in die Sonne halten, oder eine Zarge stemmen? Schwarmbilder, immer gen genommen, oder ein Imkerkollege in Badehose und Base-cap an den Bienen, oder im Baum. Schön zusammengestellt für Kunden, Freunde und Mitglieder zum verteilen. Günstig drucken lassen z.B. bei Flyeralarm oder.... und dann jedes Mitglied 2o Exemplare zum Verteilen. Oder wie wäre es mit der Durchführung eines kleinen Kochnachmittags. Rezepte mit Honig, die Männer kochen und die Frauen verwöhnen sich mit Bienenstich. Danach wird alles zusammen verkostet. Wurde eigentlich schon ein Anfängerkurs oder ein gemeinsamer Bienenstand mit Aufstellplätzen für Anfänger und gemeinschaftlich genutzter Schleuder erwähnt? Beutenbastelkurs in der örtlichen Schreinerei unter Anleitung des Typen mit den drei Fingern. Endlich eigene Beuten bauen mit richtigen Maschinen. Nach dem Kurs kann man sich vielleicht im Winter für einige Tage in der Tischlerei einmieten, um fürs nächste Jahr zu produzieren. Ähnlich wie bei der Selbstschrauberwerkstatt, sollte eigentlich möglich sein. Oder das berühmte Frühlingserwachen, Brunch am Bienenstand mit den Mitgliedern und interessierten Kunden, Kindern und LPG-Größen, oder Bauern aus der Umgebung. Bienen zeigen, Honigbrötchen probieren und Prosecco trinken. Ein schöner Start in den Sonntagvormittag. Ich hoffe es fällt noch vielen was ein, schließlich ist der Winter genau die richtige Zeit für diese Arbeit.
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Diese geballte Sammlung guter Ideen und Anregungen zur Revitalisierung eines Imker-Vereins-Lebens werde ich mir ausdrucken und mit zu meinen Vereinen nehmen.


    Zwar liegt der Mangel eher bei den Taten als bei den Worten. Aber anfangen muss man ja bei den Worten, in der Hoffnung, dass das Reden über solche Taten auch zu Aktionen führt.


    Vielen Dank, Daniel und Wolfgang :p_flower01:!



    Holbee

  • Erwähnte ich schon den Kinder - oder Enkel-Malwettbewerb zur Findung von Motiven für das gemeinsame Honigetikett des Imkervereinhoniglabels? Jedes Kind, jder Jugendlicher bekommt einen billigen Keilrahmen mit Leinwand, gleich Größe, gleiche Farben und dann los. Zusammengesetzt ergibt das eine Patchworkwand von 3 x 4 m und kommt an die nackte Rückwand des Nebenraums, wo immer die Imkerversammlungen sind, die besten kommen auf die Honiggläser. Vielleicht ein Motiv vorgeben wie Kirschblüte, Kornblumen oder Sonnenblumen, und schon habe ich die Motive für den Sortenhonig, Bienen sind ja eher selten im Glas.
    Mir fällt bestimmt noch was ein, aber was ist mit den Anderen?
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Baumpflanzaktionen (Bienenbäume) mit Pressebericht.
    Wabenfoto und Bienenzahl schätzen (Zeitlimit).

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Moin ,Moin aus Hamburg ,
    Anfrage bei der Stadt um Erlaubnis sich um die Bepflanzung von Grünstreifen und /oder Verkehrsinseln zu kümmern. Schild rein mit Hinweis aufd den Verein. Vorzugsweise am Ortseingang oder andere exponierter Lage.
    Bienengarten im öffentlichen Park oder in Kindergärten/Schulen/Krankenhaus /Kirche anlegen.
     
    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)

  • Radix da kann man aber diese ganzen irre gewordenen Neophytenjünger auch schnell auf den Plan rufen - kurzum sowas ist zwar toll kann aber ggf nach hinten los gehen.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Radix da kann man aber diese ganzen irre gewordenen Neophytenjünger auch schnell auf den Plan rufen...


    Die können ruhig kommen.
    Ich habe hier genug neophytische Wurfgeschosse:
    Tomaten, Paprika, Kartoffeln, Pfirsiche.....................
    Oder tiefgekühlte Aronien für`s Blasrohr. :wink:

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Sehr schön sehr schön - weiter soooo - gefällt mir alles gut!
     
    Leider mein Problem...
    der Alterdurchschnitt meines Vereins dürfte bei ca. 60 liegen - d. h. vieles von dem aufgezählten fällt leider flach!

    ...schon zwei Minuten gespielt und noch immer enorm hohes Tempo...!


  • Leider mein Problem...
    der Alterdurchschnitt meines Vereins dürfte bei ca. 60 liegen - d. h. vieles von dem aufgezählten fällt leider flach!


    Äähh? Welches der angesprochenen Themen oder der Aktionen ist mit 60 Jahren nicht mehr zu leisten? Können nicht wollen?
    Wollen kann auch bei jüngeren mal schwierig werden..

    Tatsachen muss man kennen, bevor man sie verdrehen kann. (Mark Twain)

  • Natürlich kann man nicht alles gleichzeitig angehn, und wenn Du die komplette Liste vorlegst, halten dich deine Vereinskollegen sicherlich für Hyperaktiv. Vielleicht fängst Du mal mit ein oder zwei Dingen an und versuchst den Rest so langsam, Jahr für Jahr mal anzusprechen. Irgendwo gibt es ja auch die Hoffnung, durch veränderung der " Vereinspolitik " ja auch jüngere dazu zu bekommen, was die Vitalität dann auch steigert. Stell dir einfach vor, Du würdest auf Schnee anfahren. Erst mal ganz sachte, und wenns rollt, kannst Du etwas mehr Gas geben. Also mit möglichst wenig Schlupf, oder war das umgekehrt, wo ist Walter Röhrl, wenn man ihn mal braucht?
    Viele Grüße
    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.