• http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31601/1.html
     
    Zitat aus diesem Artikel: "Menschliche Gehirne wiegen zwischen 1250 und 1450 g und haben um die 85 Milliarden Neuronen. Ein Honigbienengehirn ist gerade ein Kubikmillimeter groß, wiegt 1 mg und enthält weniger als eine Million Neuronen"
     
     
    1 mg auf ca. 35000 Induvidien, mal das größere Gehirn der Drohnen nicht gerechnet, weil die ja geschnitten werden, ergibt 35 Tausend mg Gehirn, in diesem "Superorganismus" von Bien.
    Eine Gewaltige Menge für so ein kleines Wesen ;-)
     
    Wenn wir nun davon ausgehen, dass, wenn wir es schwärmen ließen, ein verknüpfendes Volksnetzwerk entstehen würde,
    da Schwärme untereinander in direktem Kontakt stehen,
    dann wäre dieses Hirn riesengroß.
     
    Ähnlich einem Gehirn der Gehirne im IF:lol:
     
    Also, warum lässt der Imker kein so großes Gehirn bei dem Bien zu:roll:
     
    Schmunzel
    der
    Drohn

  • Die Gehirnzellen im Bauch wurden im Artikel vergessen, sowohl beim Mensch als auch bei der Biene.


    Diese Doppelhirne in einem Lebewesen zu erkennen ist wichtig, um die Kommunikation zwischen den Lebewesen zu verstehen.


    Die Form des Lebewesens ist relativ unwichtig, die neuronalen Netze ziehen sich biologisch gesehen durch das gesamte Leben. Das gesamte Leben lernt.


    Viele Grüße


    Bernhard

  • Wolfang: "Schlaf" ;)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Also, warum lässt der Imker kein so großes Gehirn bei dem Bien zu


    Weil er damit die "Herr-schaft" übernimmt. Dabei sehnt sich der Bien nach seiner Selbstbestimmtheit.


    Drohn schrieb:

    Gehirn und Darm sind zumindest bei der Biene direkt verbunden


    Die Entschlüsselung der Genetik der Honigbiene unterstützt diese These, denn entsprechende Expressionen von Hirngenen sind im Darm vorgefunden worden. Verwunderlich ist das nicht, weil dies auch bei anderen Tieren so gefunden werden kann. Nervenzellen im Bauch, ein ganzer Haufen davon.


    Bernhard

  • Der Drohn hat sich das von Ihm obengenannte Archiv,
    noch mal in Ruhe durchgelesen
    und der Drohn kommt dadurch zur Erkenntnis,
    dass das Hirn des Biens,
    die Larven im Stock sind.
    Ein perfektes Verdausystem der Umgebung!
     
    Dies spricht auch für die These des Drohns, dass der Bien im Winter am wachesten ist.
     
    Täumen tut der Bien an Johannis, bewußt ist er an Weihnachten!
     
    Denn jeweniger Hirn, desto bewußter ist ein Wesen!
     
    Der
    Drohn


  • ... Verwunderlich ist das nicht, weil dies auch bei anderen Tieren so gefunden werden kann. Bernhard


     
    ..beim "Obertier" Mensch ist das auch so.
    Wenn man eine "Entscheidung aus dem Bauch heraus fällt", so haben einige Nervenzellen vorher kräftig gearbeitet ... nicht nur im Kopf ...
    ..und wenn man Neuropharmaka nimmt, kommt's ja auch nicht unhäufig zu Verdauungs-unregelmäßigkeiten :wink:

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"