Hilfe die Pappeln kommen (wieder)!

  • Hallo Wabenklau!
    ...das mit den Ziegen ist eine gute Idee, die machen alles platt, aber hoch genug einzäunen, Ziegen sind die reinsten Ausbrecherkönige!
    Du könntest die Stümpfe auch ausbrennen, hat bei mir im Garten gut funktioniert- aber bei knapp 8000m2 auch eine etwas mühselige Angelegenheit...

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • ...das mit den Ziegen ist eine gute Idee, die machen alles platt, aber hoch genug einzäunen, Ziegen sind die reinsten Ausbrecherkönige!


    Ja, Ziegen sind sehr gut.
    Das teure Einzäunen kann man umgehen, wenn man Ziegen von klein an an`s Tüdern gewöhnt.
    Aber immer nur ein paar Stunden am Tag.
    Man muß aber immer in der Nähe sein und mindestens 1 Auge drauf haben...
    Und die Tränke nicht vergessen.


    Ist wohl nur was für "Selbstversorger".

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Ausbrennen, wie Zonia vorgeschlagen hat, ist dennoch im Vergleich zu allen anderen Vorschlägen die umweltfreundlichste und schnellste Lösung. Nimm ein paar trockene Tage im Frühjahr - vielleicht schon zum Osterfeuer?, packe ein paar Kohlen hinein und es brennt wie Zunder.

  • Hallo,


    was ist denn an einer Baumstumpffräse so umweltfeindlich? Außer dass sie Benzin verbraucht, täglich nach Ziegen schauen zu müssen mit dem Auto verbaucht mehr


    Ich sehe bei einer so großen Fläche so ein Gerät auch als das Beste an. Es gibt die auch leihweise, z.B. in der Größe wie ein ordentlicher Aufsitzrasenmäher, kosten dann so ca 250€ pro Tag, das dürfte doch zu schaffen sein. Mögl. zeitig im Frühjahr, damit der Grasaufwuchs noch nicht so hoch ist.


    Ziegen OK, aber der passende Zaun wird teurer als o.g. Aktion. Anschaffung, Versorgung, Versicherung, Tierarzt, Impfungen, Unterstand etc..... OK, es sei denn sie werden zum Zweithobby :wink:


    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass man mit Forstunternehmen vor Ort ganz gut reden kann, da geht ne Menge in Absprache....
    Da macht das ein Profi, man braucht keine Versicherung, sitzt nicht selbst den ganzen Tag ungeübt auf so einer Maschine.


    Tja, oder eben HACKEN - biste am Ende angekommen, fängste vorne wieder an :-(


    Wenig Qual bei der Wahl!


    Beetic

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Ausbrennen... und es brennt wie Zunder.


    Das ist aber nur Theorie, gelle?
    Im Frühjahr steht alles voll im Saft, auch die Stubben.
    Zunder brennt anders...:cool:


    @ Andreas: Vielleicht gibt es bei euch eine kleine Ziegenherde?


    Sinnvoll wäre es, zuerst mal das herumliegende Gammelholz aufzuschichten und zu verbrennen. Gleich um so einen Stubben herum. Dann siehst Du auch im Frühjahr, ob es überhaupt was bringt.
    Der Stubben ist jetzt am trockendsten.


    Eine weitere Möglichkeit wäre es jetzt, viele möglichst tiefe und breite Löcher zu bohren und einen Brandbeschleuniger reinzukippen.
    Mal an einem Stubben versuchen, ob das überhaupt geht...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Nachdem ich die Fotos gesehen habe, muss ich meine Meinung revidieren: abfackeln geht gar nicht. Ich dachte halt, es wären dicke Baumstümpfe, die seitwärts wieder ausschlagen. Die können ein bisschen ausgehölt werden und brennen dann von innen aus. Aber bei solchen dünnen Sämlingen muss ich leider passen. Fräsen kann ich mir gut vorstellen. Auf jeden Fall brauchst Du viel Ausdauer und Kraft für Dein Vorhaben. Möge es Dir gut gelingen! Berichte doch mal oder schicke Fotos, wenn Du wieder Land siehst.

  • Hallo,


    versuche es doch mit ner Art Sukzession.
    Du kannst ja noch ein paar andere Bäume, die du gerne auf dem Stück stehen haben willst pflanzen. Drumherum würd ich die Pappeln raushauen oder immer wieder schneiden. Die anderen Pappeln läßt du stehne. Die sollten sich dann nach ein paar Jahren gegenseitig Platz, Licht ect wegnehmen und die ein oder andere zum absterben bringen. Die Schwachen sägst du selbst immer wieder raus, so wie im Forst das Schwachholz. Und nach ein paar Jahren hast du ein lichtes Wäldchen und deine Bienen (so sie denn dort stehen) haben ein schönes Stück Natur.
    Gruß
    Christian

  • Ich werde mich mal nach so einer Fräse umschauen.
    Ich habe mal ein paar Fotos vom Acker ins Web gestellt, so sieht das aus:



    Ich finde, ein ideales Stückchen Land für die Bienen... Wenns denn beräumt wäre und was blüht... Die Ziegenidee ist nicht schlecht, leider bleibt nichts blühendes für die Bienen. Ich würde evtl. das größere Zeugs weghacken und als Benjesheckengrundlage nutzen. Und dann fräsen und als Saatbeet nutzen... Aber Arbeit haste damit, das steht fest... Gutes Gelingen!

    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo,

    warum nicht nutzen? Pflanzen kaufen und auspflanzen brauchst du schon nicht mehr. Zumindest keine Pappeln. Ich würde noch weitere Blühpflanzen dazwischen pflanzen und die Triebe der Pappeln ruhig als Häckselgut nutzen. Gut, zur Ernte mit der Fräse einfach drüber fahren geht nicht. Ist schon viel Arbeit die zum Häcksler zu schaffen. Aber so alle zwei/drei Jahre ernten, dann dürften die Blühpflanzen doch nach zwei dreimal schneiden Licht-technisch gewonnen haben, oder sind die Energierholzpappeln so viel schneller als Weiden? Kastanien werfen auch nach relativ kurzer Zeit schon ordentlich Schatten.
    Bequem ist das natürlich nicht, aber doch möglich. Zumindest preislich eine Alternative. Die Arbeit erspart das Fitnesstudio, wenn man´s nicht übertreibt, sonst ist`s ungesund. Bequem ist die Fräse, aber die dreht ja den Boden auch auf links und die Regenwürmer verzehnfachen ihre Anzahl wahrscheinlich; allerdings nur die Zahl nicht die Masse und auch nicht lange:evil:. Jetzt musst du selber entscheiden.:confused:

  • Hallo


    Wenn du Langfristig was von der Fläche haben willst wirst du nicht um eine Forstfräse herumkommen denn mit der Motorsense bist in 10 Jahren noch drann.
    Schau mal hier http://www.tll.de/ainfo/pdf/holz0208.pdf


    Pappeln haben die Eigenschaft das sie immer wieder ausschlagen selbst abgesägte Stämme schlagen wieder aus.


    Deshalb müssen die Wurzeln möglichst tief ausgefräst werden


    Nimm die gepflanzten Sträucher und Bäume nochmal raus und Bestell nen Forstunternehmer mit ner grossen Forstfräse
    erst dann kannst du das Land richtig nutzen


    Gruss
    Markus

    "Willst du Gottes Wunder seh'n, musst Du zu den Bienen geh'n."