Wirkungsvolle OS-Behandlung?

  • Liebe Bienenfreunde,


    gestern habe ich bei +5 Grad je 2 Gramm pro Stock Oxalsäure verdampft. Ich habe dabei einen Bienoxal-Verdampfer verwendet. Die Bienen brausten jeweils etwa 3-4 Minuten hörbar auf, dann kehrte wieder Ruhe ein. Nur bei 2 Stöcken trat während der rund 70 Sekunden-Inbetriebnahme des Verdampfers etwas Dampf aus dem Stock aus. Nach 24 Stunden stellte ich auf den Windeln zwischen 4 und 8 Milben fest.


    Ende Oktober hatte ich in 4 Tagen zwischen 0 und 4 Milben natürlichen Abfall. Kann ich eher davon ausgehen, dass die Milbenbelastung nach wie vor gering war (was ich mir angesichts des warmen Wetters im November nicht ganz vorstellen kann) oder könnte das ganze nicht optimal gefunzt haben?


    Was meint Ihr?


    Grüße,


    Summ!

  • Beides ist möglich: Nur sehr wenige Milben in den Völkern oder aber Behandlung hat nicht funktioniert.
    Wie hoch war der natürliche Milbenfall vor der Behandlung? Wenn der sehr niedrig lag, dann sollten nur sehr wenige Milben im Volk sein.

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal sogar gefährlich"

  • Hallo Summ,
     
    ich verwenden einen Verdampfer mit einem elektrischen Ventilator, das Prinzip ist aber das selbe wie bei Dir.
     
    Eine Möglichkeit, die ich mir vorstellen könnte ist, das das Rohr vorne zu war. Das Setzt sich nach einigen Beahndlungen mit Oxalsäurekristallen zu.
     
    So gesehen wäre es möglich, das zu wenig Dampf in die Beute gelangt ist, ich hatte das auch mal.
    Da hilft es, mit einem zweiten Brenner das Rohr zu erwärmen, dadurch verdampt die Oxalsäure, die sich dort festgesetzt hat.
     
    Das Rohr vor jeder Behandlung mit einem zweiten Brenner zu erwärmen hilt, dem Zusetzen vorzubeugen.

  • Hallo


    soweit ich mich erinnern kann
    bist Du mit Kunstschwärmen gestartet
    das ist Varroa noch nicht so eine Thema


    Spannend wird es dieses Jahr
    wenn sie eine ganze Saison Brut hatten


    Also wachsam bleiben.


    Gruß Uwe

  • soweit ich mich erinnern kann
    bist Du mit Kunstschwärmen gestartet
    das ist Varroa noch nicht so eine Thema


    e


    Danke Uwe. Meinst Du soll ich den Abfall jetzt weiter beobachten und wie lange? Sollte ich gegebenenfalls (unter wieviel Abfall) eine zweite Behandlung Mitte Januar vorsehen oder keinesfalls?

  • Hallo Summ
    Die Milbenzahlen die Du hast scheinen io. zu sein .Ca.80% der Milbe felt innerhalb einer
    Woche,der Rest braucht noch ca drei Wochen bis sich der normalle Milbenfall
    eingestellt hat.Ich habe vor drei Tage meine Völker zum dritten mal bedampft,es
    sind zwischen 0 und 20 Milben auf dem Boden.Bei mir haben die Völker angefangen zu brüten,
    was eine weitere Behandlung (was auch nicht nötig ist) überflüssig macht.Bei Dir mag mit
    dem Brütten vielleicht anderes aussehen .


    Mfg
    Stevo

  • Ich habe zwar noch nicht viel Erfahrung mit der Varroabekämpfung, aber von meinen OS-Behandlungen weiß ich, dass man nach 24h aus der Anzahl gefallener Milben noch nichts schließen kann. 1 Woche sollte man schon beobachten, wenn man irgendetwas schlussfolgern will.


    Ralph

  • Drohn :
    Je nach Befund entweder Schlussfolgerung auf
    niedrigen Milbenbefall oder
    mangelnde Wirksamkeit der Behandlung oder
    hohen Milbenbefall.
    Im 1. Fall sollte man nach möglichen Fehlern suchen, wodurch sich evtl. der 2. Fall ergibt. In diesem Fall sollte nachbehandelt werden.
    Der 3. Fall ist lediglich informativ und führt zu keinen Handlungen in dieser Jahreszeit.


    Ralph


  •  
    Moin!
     
    Bei meiner ersten Verdampfung im Vorjahr hatte ich den gleichen Fall: wenig Milben nach 24h. Sagt aber nichts. Auch die Aussage "80% innert einer Woche" war bei mir nicht so. Die meisten fielen in der zweiten. Dann bei zwei Völkern aber kräftig. Milbenfall bei 5 Völkern von fast nichts bis an die 500...
     
    Milbenfall vor der behandlung zwei Wochen lang "Null", wobei ich gerade bei dem Volk, was am stärksten befallen war, keine Windel drin hatte.:oops:
    Ich gehe einfach davon aus, dass die Behandlung wirkte, Milben fielen ja.
     
    Gruss
    hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)