Neueinstieg ohne Anfängerkurs?

  • Hallo Remstalimker,


    kein Problem, weder das Einsteigerbuch, "Einfach Imkern", "Ökologisch Imkern", "der Wochenendimker" noch Tautz fand ich schwer. Meinen IQ werde ich hier aber nicht veröffentlichen :wink::lol:


    Klar kann man sich kirre lesen, gerade als Neuling hier im Forum bei so einigen Freds - da schwirren einem die konträren Aussagen teils nur so um die Ohren! Wenn man aber am Ball bleibt und die Sache zu Ende verfolgt, dann kristallisiert sich meistens einige Dinge doch heraus. Ich finds sehr interessant!
    Das "Aufsaugen" ist eine Eigenart vom mir, ich mag es halt, mir vorab schon einmal ein umfangreiches Bild zu machen und steh nicht gern wie der "Ochs vorm Berge" vor dem Start.


    Jedenfalls habe ich hier seit meinem ersten Posting schon Abend- und Nachtstunden mit Schmökern verbracht, mein bisheriger nicht-Bienenthema-Buchverbrauch ist gen null gesunken, es gefällt mir sehr gut hier, gelernt habe ich auch schon einiges meiner Anfängermeinung nach. Wenigstens, dass es wohl etliche immer wieder sehr persönlich variierte Betriebsweisen gibt, je nachdem, was der Einzelne will oder mit dem Imkern oder auch nur der Bienenhaltung bezweckt und welche Grundeinstellung er hat.
    Nach den genannten Infos werde ich mal suchen, Danke.


    Mittlerweile habe einen erfahrenen Imkerpaten sicher. Denn trotz der ganzen Theorie hatte ich ja nun noch keinerlei Bienenkontakt!


    Zusammen mit der so geschaffenen Grundlage, hoffe ich dann, genug Erfahrung und Gefühl für den Bien zu entwickeln oder zu haben, dass es zu beiderseitigen Zufriedenheit klappt und es den Bienen bei mir gut geht.



    Zitat

    Es ist auch nicht gut, wenn jeder in einen Verein geht, denn manche sind für diesen eher schädlich.


    Ich bin mittlerweile in 5 verschiedenen anderen Vereinen Mitglied, geschadet hab ich wohl noch keinem. Dem hiesigen Imkerverein werde ich erst einmal noch fernbleiben, also schadet`s ihm auch nicht :wink:


    Schön finde ich es, dass hier so viele so intensiv dazu bereit sind, ihre Erfahrungen anderen zugänglich zu machen und zu helfen.:p_flower01:


    In diesem Sinne


    bis bald hoffentlich


    Beetic

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

    Einmal editiert, zuletzt von beetic () aus folgendem Grund: Rchtschreibfehler in Anredenamen!

  • Hallo zusammen,


    der Anfängerkurs ist sicher kein "Muss", kann aber auch eine sinnvolle Ergänzung zur Literatur sein, wenn von einem oder mehreren Praktikern die einzelnen Inhalte vermittelt werden.


    Auch die Vereinsmitgliedschaft kann hilfreich sein, falls "Probe Imkern" angeboten wird. Für einen kleinen Beitrag von ca. 100 - 150 EUR betreut man 1 Ableger-Volk zwischen Frühjahr und Herbst, erhält meist die Hälfte des geschleuderten Honigs, und kann oft im Herbst zu einem Vorzugspreis das Volk übernehmen.


    "Probe-Imkern" halte ich für sehr hilfreich, denn es spart erstmal die Anfangsinvestitionen und ermöglicht praktisch alles unter Anleitung zu machen, was man später auch allein können muss. Innerhalb des Zeitraums sieht man, ob das Imkern einem persönlich entspricht und die Bienen müssen nicht "leiden".


    Grüsse von


    Petra

    - Ich benutze die Suchfunktion, bevor ich ein neues Thema eröffne! -

  • Hallo Beetic,
    du hast da etwas in den falschen Hals bekommen. Das Problem ist, dass die Bienen immer gerade nicht das Buch gelesen haben, von welchem du ausgehst. Ich zweifle weder an deinem IQ noch an deiner Lesefähigkeit. Sehe das mal so, ich habe seit 35 Jahren Bienen, bin Biologe, auch ist mir der Verfasser persönlich nicht unbekannt. Das Problem ist doch folgendes. Es gibt Imker, die machen es so wie sie es immer gemacht haben und dies durchaus erfolgreich. Wird solch einer als Pate auserkoren und der "Imkersäugling" ist zur Einsicht gekommen, dass für ihn die Bienenkiste das Optimale ist, dann ist hier die Enttäuschung groß. Wenn einer ständig wissen möchte, warum gerade jetzt in dieser Situation dieser Eingriff gemacht wird, gibt ihm ein Buch auch keine Antwort, weil die Situation stets eine andere ist. In meinem ersten Buch stand "und dann wandert der Imker in die Buchweizentracht". Ich möchte nicht sagen, dass ich diese Felder gesucht habe, doch hätte ich gerne gewusst wo sie sind. Damals gab es kein Netz, wo man kurz erfahren konnte, dass dieser hauptsächlich in Polen angebaut wird. Ich diskutierte einmal mit einem alternativen Landwirt. Er hatte zwei Völker auf drei Waben und sagte mir. "Die Heide ist sicher!". Sein beratendes Buch hatte vergessen, dass ein Volk sehr stark sein muss und dass eine wirkliche Heide vorhanden sein muss und nicht ein paar Büschchen auf Waldlichtungen. Die Warrebeute ist sicher keine schlechte Sache, doch da benötigt man eine Läppertracht und keine Volltracht mit 5 kg Zunahmen am Tage und dann 14 Tage nichts mehr. In Norddeutschland versteht man unter Waldhonig etwas ganz Anderes. Am Jadebusen stand mal ein Imker, dieser hatte Waldhonig im Angebot, der sah aus wie ein Rapshonig aus dunklen Waben. Wer nach dem genannten Buch in vielen Teilen Deutschlands Läuse sucht, wird ein Leben lang vergeblich suchen. Ein Imker vor Ort, so er wohlgesonnen, kann dem Anfänger sagen, was er erwarten kann. Allerdings bekommt er auch die Bruder-Adam-Antwort.


    Zum Schluss, das Liebigbuch ist sicher das beste aber für "blutige" Anfänger nicht immer verständlich, weil das bei diesem Anspruch wohl nicht geht, denn er wird mit geballter Erfahrung konfrontiert. Der "Buchanfängerimker" blickt am Schluss bestens durch, doch zahlt dafür meist mehr Lehrgeld.


    Gruß
    Herbert

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Äh,
    Buchweizen wird heute wohl in Polen nicht mehr häufig angebaut, sondern in Russland, USA und Kanada. Es war in früheren Zeiten die Erstfrucht nach einer Brandrodung.
    Aus Neigierde habe ich schon ein Glas verzehrt. Ich kenne besseren Honig, doch hätte ich ihn gerne im Sortiment.


    Gruß
    aus dem tief verschneiten Remstal

    Im Netz ist gut auf hohem Niveau imkern.:daumen::lol:

  • Hallo beetic,

    mir ging es auch so, dass ich nach jeder Bienenlektüre neugieriger wurde...

    Bei einem ersten Besuch bei einem Imker, der nun mein Pate ist, setzte er mir erst mal eine Biene auf die Hand... vielleicht um zu testen, ob ich nicht doch hysterisch werden würde:wink:

    Er bot mir an, ihm im Jahreslauf zu helfen und so zu lernen, dann bekäme ich von ihm einen Ableger, wenn ich noch interessiert sei.... aber es kam ganz anders:

    Kurze Zeit später verstarb ein Imker und mein Pate war beauftragt das Bienenerbe zu verwalten, verkaufen usw. Da rief er mich an und meinte: "da sind 2 starke Völker in Magazinen (der Rest war HBB) du wärst blöd wenn Du die nicht nehmen würdest" Puh! Da war ich erst Mal platt, denn ich traute mir das Null zu, alleine. Trotz Anfängerkursen, die ich mittlerweile gestartet hatte. Er meinte dann, dass ich sie bei ihm stehen lassen könnte und wir immer zusammen drangehen. Und das war gut so!
    Nicht nur aus bienenpflegerischer Sicht, auch weil er natürlich das ganze Material hatte, egal ob Rähmchen, Mittelwände, Brutwabe, Honigschleuder, Entdeckelungsgeschirr, Honigeimer uvm. So konnte ich die erste Saison ohne große Anschaffungen schnuppern und "klein" anfangen.

    Mein Pate hatte mir aus "Rechtlichen und Versicherungstechnischen Gründen" empfohlen dem Verein beizutreten, ich hatte das gar nicht hinterfragt, weil unser Verein aus paarundzwanzig Leuten, vorwiegend Senioren, besteht und man sich nur 2x im Jahr trifft, um Informationen und Zahlen auszutauschen.

    Was ich sagen will ist, ich bin froh, dass mein Pate mir angeboten hat, dieses Jahr nochmal mit ihm zusammen zu imkern. Denn auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind (ich lese zuviel:wink:) er hat einfach Erfahrung.

    Viel Glück mit deinem Paten und Bienenstart!
    Gruß Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

    Einmal editiert, zuletzt von Jule () aus folgendem Grund: rsf

  • Guten abend Herbert!


    Nein, so in den falschen Hals habe ich das nicht bekommen, keine Bange - habe darum ja auch den Zwinkersmily dahinter gesetzt; die Formulierung war zu verlockend für eine Erwiderung :wink:


    OK, zuviel Vor-Lesestoff hat auch seine Tücken und ich werde mich hüten meinen betagten Imkerpaten besserwisserisch zu kommentieren oder zu jeder Kleinigkeit ne neunmalkluge Frage zu stellen. Es hat sich herausgestellt, dass ich ihn beruflich ohnehin schon mal kennengelernt habe. Denke, dass das gut klappen könnte.
    Ich kenne das aus dem Angelverein, da gab es einen alten Herrn mit langjähriger Erfahrung, der mir Schritt für Schritt das Fliegenfischen beigebracht hat. Die Kniffe stehen in keinem Fachjournal oder Lehrbuch und wenn, dann nur spärlich verstreut und nicht auffindbar, wenn man sie grad nötig braucht.


    Werde wohl auch erst einmal bei ihm parallel imkern. Je nachdem wies läuft, sehn wir dann weiter.


    Schön hier am Forum ist, dass man herausfinden kann, was man an Fehlern nicht zu wiederholen braucht. Knifflige Momente und Fehlentscheidungen wirds wohl igeben - ich hoffe nicht allzu gravierende und nicht zu viele.



    Grüße aus dem ebenfalls verschneiten Sauerland, wo`s gerade spürbar losgeht mit Sturm und Schnee - der Kater will rein und so wie der aussieht vor morgen früh nicht wieder raus :lol:
    Da ich zu seinem Personal zähle, reiche ich mal Futter.........


    Marion

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Hallo beisammen,

    Wenn ich da auch noch mal einhaken darf. Ein paar Punkte hätte ich noch anzusprechen. Ich bin ja auch noch bienenloser Anfänger, habe fröhlich gegoogelt, festgestellt, daß gar nicht weit entfernt demnächst (in einer Woche) beim hiesigen Landesverband ein Anfängerkurs ist und per Mail vor etwa zwei Wochen nachgefragt, ob da auch jemand mitmachen kann, der mangels Vereinszugehörigkeit auch nicht zum LV gehört. Seither keine Reaktion. Okay, Weihnachten, Neujahr, Schulferien - gut und schön. Aber zumindest wenn ein Kurs so kurz nach den Ferien ist, sollte zumindest jemand mal die Mails lesen und beantworten.
    Meiner Meinung nach sollten Vereinsfunktionäre und -Angestellte gerade angesichts der Überalterung der Imkerverbände die neuen Medien nicht vernachlässigen. Lange Ferien (ich rechne inzwischen höchstens mit einer Antwort nächste Woche, nach den Schulferien, wenn überhaupt) dürfen nicht dazu führen, daß Anfragen Interessierter unbeantwortet bleiben, bzw. sich sehr verzögern. Da scheinen die Imkervereine und Verbände sehr rückständig zu sein.

    Was anderes: Inzwischen gibt es sehr viele Mitbürger mit Migrationshintergrund, deren Deutschkenntnisse durchwachsen bis sehr schlecht sind. Ein Kollege von mir, dem ich das Imkerforum empfahl, begründete sein Nicht-Reinschauen, bzw. sich nicht anmelden sinngemäß damit, er wolle sich nicht als Rechtschreibchaot outen. Zwei andere Kollegen, Russlanddeutsche mit eher mittelprächtigen bis schlechten Sprachkenntnissen wollen auch imkern lernen, scheuen aber vor Vereinen mit alteingesessenen deutschen Imkern zurück, bzw. befürchten, in deutschen Büchern oder Anfängerkursen zu wenig zu verstehen. Beide wollen dann bei mir das Imkern lernen, wenn ich irgendwann mal fit bin - und das kann dauern.
    Habt Ihr mitgekriegt, ob es seitens Imkerbund oder irgendwelchen Vereinen oder Verbänden Initiativen gibt, sprachunkundigere Neumitbürger anzusprechen und mit der Imkerei vertraut zu machen? Angesichts der demoskopischen Entwicklung sowohl in der Gesellschaft, als auch bei den deutschen Imkern, sollte jede Imkerorganisation bedacht darauf sein, Nachwuchs zu rekrutieren. Und die Mitbürger mit Migrationshintergrund dürften da ebenso wenig beachtet werden, wie z.B. Frauen oder Kinder - ein großer Fehler. Und gerade solche potentiellen Anfänger sollte man heutzutage doch wirklich ansprechen.
    Je länger ich nachdenke, desto mehr Ideen kommen mir. Aber ich hab schon zuviel geschwafelt. Oder sollte man daraus einen neuen Strang machen?

    Es grüßt Euch ein Imkerneuling auf der Suche nach neuen Wegen,

    Martin

  • Gut gebrüllt, Martin,
    das meine ich aufrichtig.
    "Auf der Suche nach neuen Wegen", das geht mir runter, daß es sowas noch gibt.;-)
    Du sprichst ein Thema mutig an, das nun mal in unserer Gesellschaft da ist.
    Aber hier ist doch eher ein Imkerforum, in dem Bienensachen besprochen werden.
    Versteh das nicht falsch, aber politische Themen sollen die lösen, die wir (nicht) ge-
    wählt haben.
    Das Migrationsproblem kann man nicht auf die Imkerschaft übertragen. Es ist überall.;-)


    Liebe Grüße, Edda

  • Hallo zusammen,


    dann setze ich da doch mal 2 Anregungen dazu:


    @administrator:
    1.) Mein Mann regt eine "Paten-Börse" entweder im Forum oder im Marktplatz an
    2.) Eine "Wander-Börse" wäre auch nicht schlecht.
    Zu mehreren wandern erleichtert die Arbeit und man kann sich gegenseitig helfen und absprechen.


    @all:
    Da mein Mann eine recht freie Zeiteinteilung hat, würde er sich auch interessierten "Anfängern" annehmen. Aus dem Raum Kamen - Münster - Hagen - Soest - Bochum, also so im 50 km Umkreis von Kamen, sollten die Bewerber sein, damit die Anfahrt nicht so lange dauert. Interessierte können auch noch einen Praxis nahen Anfängerkurs in Hamm über den Imkerverein Hamm mitmachen. Unser Imkerverein und auch der Kreisimkerverein Unna-Hamm hat weder mit (Bienen-)Rassen noch unterschiedlichen Kulturkreisen oder Nationalitäten Probleme.


    Ein schönes Wochenende wünscht


    Petra

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  • Hallo Petra,


    das finde ich toll, daß ihr sowas für Anfänger anbietet. Leider komm ich ja nicht aus eurer Gegend. Was mich aber interessieren würde, wie läuft das dann finanziell? Ich habe nämlich auch einen Imker, zu dem ich einen guten "Draht" habe. Leider wohnt der auch etwas weiter weg. Deshalb bin ich auch am überlegen ihn zu fragen was er verlangen würde.


    LG Georg



  • Hallo Edda,

    Bei uns gilt Imkerei im öffentlichen Ansehen als Hobby alter Männer (Durchschnittsalter im DIB anscheinend 68 Jahre) und ich sag neuerdings immer, daß ich jetzt langsam in das Alter komme, daß ich damit beginnen kann... Okay, mit 46 noch fast zu jung... :cool:
    Es gibt ein Nachwuchsproblem bei den Imkervereinen, bei der organisierten Imkerei und hier sollten wirklich all jene Zielgruppen angesprochen werden, die bisher völlig unterrepräsentiert sind. Nicht nur Migranten, auch Frauen und Jugendliche gibt es fast überall zu wenige. Warum sollte ein Imkerverein nicht mit Schulen zusammenarbeiten, eine Imker-AG anbieten oder einen kleinen Bienenstand einrichten, bei dem die Schüler unter Anleitung aktiv werden können? Oder warum nicht mal gezielt Migrantengruppen oder Vereine ansprechen, wer in seiner Heimat Imker war und wer die Imkerei seines Heimatlandes im lokalen Imkerverein vorstellen kann? Möglichkeiten, Nachwuchs zu finden gäbe es genug, man muß nur wollen. Nur, ich weiß nicht, ob man sowas vom durchschnittlich 68-jährigen organisierten Imker noch erwarten kann...

    Und ja, dies hier ist ein Imkerforum, in dem Politik nur dann etwas zu suchen hat, wenn es uns betrifft (z.B. Gentechnik, Umweltpolitik, usw.) Es geht ja auch nicht darum, die Probleme, die die Gesellschaft durch die Migranten hat zu übertragen, sondern es geht mir darum, alle Bevölkerungsgruppen in unserem Land als Zielgruppen für die Imkerei anzusprechen. Jeder Mensch, ungeachtet Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion, Hautfarbe, usw. könnte ein potentieller Imker sein. Offenheit für alle Menschen, die nun einmal unter uns leben, könnte einerseits die Integration fördern, andererseits aber auch dem Nachwuchsproblem der Imker Abhilfe verschaffen. Denn nicht nur die reinen Bienenfragen dürfen in einem Imkerforum Gesprächsstoff sein, auch alles, was mit dem Umfeld der Imkerei zu tun hat, sollte thematisiert werden.
    Nach wenigen Monaten Interesse an der Imkerei ist mein Eindruck von den Imkern der, daß in Internetforen eher die jüngeren, offeneren Imker aktiv sind, wohingegen in lokalen oder regionalen Vereinen weder Internet genutzt wird, noch das Nachwuchsproblem angegangen wird. Ein Bekannter von mir ist mit über 50 der Jüngste in seinem Verein. Traurig! Und Gegensteuern dürfte verdammt schwer sein. Das Beharrungsvermögen eines eingerosteten Dampfers , der auf Kurs ist, ist sehr hoch.

    Okay, das sind so meine Gedanken auf die nächtliche Schnelle. Das, was mir sonst noch eingefallen ist, laß ich weg, sonst werd ich hier noch gelyncht... Wegen zuviel Text...

    Liebe Grüße,

    Martin

  • Hallo zusammen,
    hallo Georg,


    Distelbauer:
    Das Modell richtet sich an interessierte, potentielle Neu-Einsteiger, die noch nicht wissen, ob sie Imker werden wollen oder können.


    Soweit mir bekannt wurde das Modell "Imker-Patenschaft" auf der Grünen Woche in Berlin 2008 vorgestellt. Die Kosten für so eine Imker-Patenschaft für eine Saison von März bis Oktober in Deutschland sind wohl ähnlich und liegen bei 100 - 150 EUR.


    Mindestens 2 Imker haben letztes Jahr durch dieses Modell mit der Imkerei begonnen, sind jetzt aktive Jung-Imker und auch Mitglied im Verein geworden, was bei uns nicht verpflichtend ist.


    Einen schönen Sonntag wünscht Euch


    Petra

    - Ich benutze die Suchfunktion, bevor ich ein neues Thema eröffne! -

  • Hallo Leute,
    Hallo beetic,
    :D
    ich finde Deine Einstellung super und wenn du das wirklich möchtest dann mach das.
    Wie schon einige andere gesagt haben * (auf deutsch klingt das auch gut bin unmodern ich weiß)*
    "lernen beim machen" ist der beste Lehrmeister und außerdem hast du ja noch hier das IMF :wink:


    Möchte keine Reklame für andere Seiten machen aber die Bücher habe ich unter anderem selber, jedoch ist es wie auch schon hier gesagt nicht der Weisheit letzter Schluß (frage 5 Leute zu einem Thema und du bekommst
    5 Meinungen)


    Süßes Hobby Imkerei. Landleben von Jürgen Gräfe
    ISBN: 3-86127-677-1


    Der Wochenend - Imker - Weiß Karl
    ISBN 13: 9783440097328



    und dann gibt es gibt es da noch Filme z. B. bei :Biene:
    http://www.nordbiene.de/videos.htm

    oder bei


    http://bienenkiste.de/ (das ist für jeden interessant der kostegünstig anfangen möchte) :daumen:


    Heideimkerei... 8 Filme ..sehr gute Doku über das ganze Bienenjahr, da kann man auch als Beuteimmker Anregungen holen!!!


    http://www.iwf.de/iwf/do/mkat/…ll&SearchStr=heideimkerei


    So ich hoffe Ihr und Du könnt was damit anfangen,
    wünsch Euch allen noch einen schönen Sonntag


    Glg gerhard






    lebe jeden Tag als sei es der letzte und du lebst "es gibt nichts Gutes außer man tut es"

    2 Mal editiert, zuletzt von honig () aus folgendem Grund: Ebaylinks sind nicht permanent und in ein paar Monaten weiß keiner mehr um welche Bücher es ging

  • Hallo Petra,


    vielen Dank für die Info. Für jemanden, der da richtig einsteigen will, denke ich ist das ok. Ich persönlich werde den Paten nicht so oft in Anspruch nehmen müssen, da ich meine "Bienenhaltung" so wenig kompliziert wie möglich gestalten möchte. Das wichtigste für mich ist das Thema Varroabehandlung wo ich einen Paten benötigen werde, da ich weiß, daß das für Biene und Mensch gefährlich sein kann. Den überwiegenden Rest sollten die Bienen schon selber beherrschen, sonst frag ich mich was da los ist?


    LG Georg