Mittelwandgrössen - genormt? Tabelle? und Ohrengrösse?!

  • Hallo ImkerInnen!
     
    Bei den käuflichen modifizierten Oberträgern ist mir teilweise aufgefallen, dass die innen eine Nut haben und zum Teil auch der Unterträger.
     
    Hintergrund ist, dass in diese Rähmchen auch "Standart" Mittelwände passen sollen, die eben keinen dicken Oberträger haben.
     
    Ich bin ja u.a. grad auch am Rähmchenbauen - und frage mich, ob ich sicherheitshalber da in Oberträger und Unterträger auch ne Nut reinsägen soll - denn hinterher wirds schwierig :roll:
     
    Ich hab schon die Suche bezüglich Mittelwandgrössen bemüht, aber nix gefunden.
     
    Desweiteren wäre interessant, wieviel "Luft" gut / sinnvoll / praktisch wären zwischen Rähmchenholz und Mittelwand, und ob die unten oder oben anstehen soll beim Einlöten und warum. Halt mal wieder alles :-D:roll:
     
    Mein Rähmchenmass wird innen licht 128 x 400 mm werden (Zander 2/3). Eigentlich müssten die ja Aussenmass Höhe = 159 mm werden, aber ich hab die Zargenteile schon zu genau zugesägt und durchs planhobeln gehen zum Teil bis etwa 1mm weg ... drum werden jetzt halt meine nur 158 mm hoch.
     
    Wie gross darf / muss / soll die Mittelwand werden?
     
    Kann man eingelötete Mittelwände längere Zeit (senkrecht) lagern ohne dass sie wellig / bauchig werden? Oder wäre es besser die MW erst kurz vor Einstz einzulöten? Ich drahte waagrecht 3x.
     
    Desweiteren stellt sich mir die Frage, ob ich die langen Ohren in der Breite des Oberträgers lassen - oder schmäler machen soll.
     
    Danke für Eure Überlegungen / Erfahrungen!

  • Wie jetzt - keiner eine Antwort auf die vielen Fragen?!


    Was das MW- "Normmass" Zander flach angeht, bietet Holtermann die MW-Grösse 395 x 135 mm an. Seitlich hätt ich dann jeweils 2-3 mm Luft, oben und unten fehlen insgesamt 7 mm, die durch eine Nut erzielt werden müssten. Unten eine Nuttiefe von 4 mm und oben 6 - das müsste reichen.


    Hat keiner von Euch mod. OT ??? Welche Masse habt Ihr für die MW usw...

  • Laß Dir z.B. von Jasniak eine Preisliste schicken. Da sind alle Mittelwandgrößen angegeben. Beim einlöten grundsätzlich am Unterschenkel anliegen lassen. Die 3- 4 mm
    oben bauen die Bienen mit Arbeiterzellen zu. Unten könnte es zu Drohnenbau kommen.
    Ich arbeite mit DN und bestelle bei Jasniak so, daß in 2kg Mittelwänden 31 Stück ent-
    halten sind. Weiter ist wichtig, möglichst mit einigen Imkern zusammen zu bestellen, um
    mit mehr kg in eine günstigere Preisgruppe zu kommen.

  • Hallo Frank,


    wenn bei den MW im Rahmen vielleicht mal 5-6mm Luft sind ist das kein Problem für die Bienen. Ich habe für meine Halbrähmchen ganze MW bestellt und durchgeschnitten, da blieb sogar was übrig, allerdings bei DNM. Bei 2/3 Zander kannst du die MW nur beim Hersteller vorgeschnitten anfordern. Das Maß für die MW ergibt sich aus Innenrahmen plus Tiefe der oberen Nut, sonst müsstes du die MW reinbiegen. Die MW würde ich erst im Frühjahr gut temperiert einlöten.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Danke für Eure Hilfe!
    Mir gings zunächst darum, ob ich meine Rähmchen 2/3 Zander modifiziert vor dem Zusammenbau mit einer Nut im OT ud UT versehen soll, um mit handelsüblichen Grössen der MW hantieren zu können -ohne nachzuschneiden.


    Ich hab jetzt zusammen mit einem Kollegen bestellt - und zwar millimetergenau (mit "Luft"). Kommen die MW genau so wie bestellt, dann lass ich das mit der Nut und bau die Rähmchen so zusammen. Sind sie zu hoch, säg ich halt die Nut noch vorher rein.


    ... und sollte ich in Jahren keine passenden MW bekommen, muss ich sie mir halt zuschneiden. Geplant ist eh ein eigener Wachskreislauf - entweder mit eigener Gießform oder mit der eines anderen Kollegen, sofern da eine Zusammenarbeit möglich ist.


    Wer weiss, vielleicht schaff ich es auch komplett auf Naturbau umzustellen - denke Sabi(e)ne macht das so mit V2A Schweissdrahtsteckerl. Das wär natürlich die eleganteste Art und würde einige Arbeitsschritte ersparen und den Bienen freie Bauentfaltung eröffnen und sauberstes Wachs erzielen :-)) ...


    hängt auch etwas mit der Frage des Nutzens des Drohnenschnitts zusammen ... und vermutlich auch damit, wie gut sich Naturbau Schleudern lässt

    Gruss und Dank sagt Frank

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