Tablettenpresse des kleinen Mannes

  • Hallo Leute,


    da ich mit den fertigen Oxalsäuretabletten wegen der Rückstände im Verdampfer Probleme hatte, habe ich mir mit Teilen aus der Bastelkiste bzw. vom Baumarkt eine einfache Tablettenpresse zusammengestellt. Das Problem war, passgenaue Teile mit den richtigen Innen- und Außendurchmessern zu finden. Das Ergebnis findet ihr auf http://www.flickr.com/photos/3…3/sets/72157622895016101/
    Beim Kolben musste ich improvisieren, da ich keine Stange oder Zylinder mit Außendurchmesser 13mm finden konnte.


    Profi-Imker sind natürlich mit einer fertigen Presse wie der von Varrostat besser bedient, aber ich habe nur 3 Völker und möchte halt alles selber machen.


    Grüße,


    Gerhard

  • Hallo GWolf!
     
    Ich stelle mir aber die Frage, warum man Oxalsäure überhaupt pressen muss? Lose Säure auf den Verdampfer geht ja genau so gut, oder sogar noch besser!
     
    MfG
    Honigmaul


    Das ist eine gute Frage, ich bin da erst am Probieren und habe noch gar keine Erfahrung. Vielleicht werden die Tabletten nur verkauft, weil man mit der losen Oxalsäure kaum was verdienen kann...
    Natürlich sprechen für die Tabletten die einfachere Dosierbarkeit und die leichtere Handhabung. Hier bei uns scheint der Imkerei-Fachhandel den Verkauf der losen OS aufgegeben zu haben, ich habe sie mir im Laborbedarf besorgt. Und Drogerien gibt es auch keine mehr.


    Grüße,


    Gerhard

  • Hallo GWolf!
     
    So stelle ich mir das auch vor, dass die Tabletten hauptsächlich wegen der Dosierbarkeit und dem sicheren Umgang mit der Chemikalie in Tablettenform angeboten werden. In deinem Fall ist das Selbstpressen sicher ein Unfug.
     
    Das Oxalsäurepulver ist bei uns überall zu haben und bei Ebay so wie so, Preis ca 10,- €/kg. Je nach Anwendungsform, aber beim Bedampfen sind das mindestens 350 Behandlungen mit einem Kg. Da kann es sein, dass der Kleinimker bis zu seinem Lebensende das Auslangen findet.
     
     
    MfG
     
    Honigmaul

  • :-( Mein Prototyp war doch nichts :mad:


    Kupfer ist nicht das geeignete Material für so etwas. Nach ca. 10 Tabletten war es aus, die Teile wurden durch den Druck so gestaucht, dass sie nicht mehr zusammenpassten.


    Wer aus den diskutierten Gründen statt lose Oxalsäure lieber Tabletten verwenden und sie selbst anfertigen möchte, dreht sich am besten eine Presse aus Edelstahl (wenn er kann) oder kauft sich eine gescheite.


    Grüße,


    Gerhard