Völker Mitte Dezember noch sehr stark.....

  • Hallo,


    habe heut die Oxalsäure geträufelt. Hatte in der Nacht gefroren und heute Nachmittag waren es etwa 0 Grad. Von 5 Völkern war eines in der unteren zage auf 4 Gassen, eines auf 6 Gassen und drei Völker sassen in zwei Zargen fast durchgehend (also oben und unten) auf 9 Gassen. Das finde ich für diese Jahreszeit eigentlic ein bisschen zuviel...habe ein bisschen Sorge, dass sie mir bis Frühjahr verhungern. Die drei starken Völker wiegen jetzt ca. 29-31 Kg auf zwei Segeberger Zargen. Wie sind denn Eure Erfahrungen bisher mit so starken Völkern ?:Biene:

    Meine Betriebsweise ist es keine Betriebsweise zu haben - jedes Jahr ist anders !

  • Moin,
    sie verhungern nicht im Januar, sondern wenn, dann im März, und bis dahin dürfte sich die Bevölkerung schon reduziert haben. Hab ab Anfang März ein Auge aufs Gewicht, das reicht.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo Sabiene,
    danke für die schnelle Antwlort, was sollten die dann überhaupt Mitte März wiegen ? Wenn es jetzt kalt bleibt, dann sollte doch 1kg Futter pro Moant reichen, heisste also ca. 3 KG - also ca. 26-29 KG Mitte März ?

    Meine Betriebsweise ist es keine Betriebsweise zu haben - jedes Jahr ist anders !

  • Hallo, hatte vergangenes Jahr auch 2 solche Völker, eins davon wurde imZeitigen Frühjahr
    richtig giftig. Die hatten ihr Futter verbraucht, ich müßte nachfüttern mit festem Honig.
    Sieh mal in mein Album. Wie Sabiene schreibt ein Auge drauf haben im zeitigen Frühjahr.
    Ich habe auf 38kg aufgefüttert.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Hallo Drobi, ich abe im letzten Jahr auch auf ca. 38 KG aufgefüttert. Musste aber im März /April ca. 4 Waben (und die waren noch unangetastet) entnhemen..ich hatte sie Anfang November alle so auf 31/32 kg aufegfüttert. Ich habe aber noch eigenen Honig zurückbehalten, den könnte ich zur Not im März reinpacken..:-))

    Meine Betriebsweise ist es keine Betriebsweise zu haben - jedes Jahr ist anders !

  • Hallo zusammen,
    fiel mir nur auf, wenn man 38 kg Zucker füttern muß, um 20 -30 kg Honig zu ernten,
    hat sich da das Verhältnis nicht sehr krass verschoben?
    Finden die Bienen nicht mehr genug, um einen höheren Eigenanteil an Honigwinter-
    futter ranzuschaffen?
    Bei einer großen Überwinterungszarge mußte ich noch nie mehr als 15 kg zufüttern.
    Mich macht das stutzig.
    Man kann durch frühzeitiges Füttern ab Juli/August zwar Riesenvölker einwintern,
    aber ob das so gut ist?
    "Lieber klein und gesund", fällt mir da gerade ein. Meine Völker besetzen 8 von 10 Rahmen
    in einer Zarge, erfahrungsgemäß "explodieren" sie geradezu im Frühjahr, wenn es
    nicht wieder so hart wird wie dieses Frühjahr, innerhalb 10 Tagen blühte und verblühte
    alles, das schaffen die Bienen nicht. Kann man ausrechnen.
    Liebe Grüße, Edda

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo Edda,
     
    ich glaube, die 38kg sind als Gesamtgewicht (Beute, Bienen, Futter) gemeint.
     
    Gruß, Heike

    Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, daß etwas anderes wichtiger ist als die Angst.
    (Ambrose Redmoon)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sonnenblume44 () aus folgendem Grund: RS

  • N`Abend miteinander!


    Also ich denke auch das die 38 kg sich auf die gesamte Beute inkl. Innenleben und Futter und Bienen beziehen.
    Unabhängig davon denke ich eher, dass es ein Grund zur Freude ist jetzt schön starke Völker zu haben. Hat man dann noch großzügig eingefüttert kann man die Hände in den Schoß legen, in ein paar Wochen Oxalsäure anwenden in gewünschter Form und sich auf`s Frühjahr freuen.
    Ab ca. März auf die Futtervorräte zu schauen wie Sabi(e)ne schreibt ist sicherlich nicht verkehrt und je nach Wetterentwicklung sogar tw. notwendig, um verhungernde Völker zu vermeiden.
    Es sollte allerdings bei o.g. großzügiger Fütterung keine Probleme geben, wobei natürlich die diversen Unwägbarkeiten der Natur hinsichtlich Wetter, Entwicklung der Völker, und vielem Weiteren die Sache dennoch spannend und überwachenswert machen, will man im Vollfrühling nicht vor stichigen und hungernden Völkern oder gar Lebend-Bienen-freien Kästen stehen.
    Also, ruhig Blut und im Februar / März kannste dich dann immer noch jeck machen (mache ich auch so :wink:).


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • weimaraner : nein, wenn sie wieder richtig anfangen zu brüten, geht die Verbrauchskurve steil nach oben, das sind dann locker 8kg/Monat, wenigstens im März/April, im Februar hängt es vom Wetter ab, kann aber auch schon deutlich mehr als 1kg/Monat sein.
    Lieber Futterwaben im Frühjahr rausnehmen, als im März nachfüttern müssen - das bringt alles nix, keiner kann den Winter vorhersagen...es ist jedes Jahr anders - was in dem einen Jahr zuviel war, ist im nächsten zuwenig. Ich bin mit meiner langsam-aber-bis-voll-Auffütterung bislang am besten gefahren, man kann abhängig vom Herbst ja nicht mal angeben, wieviel sie wohl vom Winterfutter bis zum ersten Frost verbrüten werden.
    Ich bin lieber auf der sicheren Seite, und möglichst immer.:Biene:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Moin,
    wie fütterts du, Drobi, denn mit festem Honig nach? Ich habe bisher immer Zuckerwasser verfüttert und bin damit nicht glücklich.
    Gruß,
    SagerHonig