Mindest-Aussentemperatur bei Oxalsäure-Verdampfung?

  • Hallo,


    keiner beichtet gern seine Sünden, ich tu`s mal


    ich hab im letzen Jahr einen kleinen Aussenstand vernachlässigt. Ich hab Ende Juli im Abstand von 10 Tagen zwei mal begast. (Eigenbau mit Glühkerze und Lüfter von hinten durch den Boden ohne Bausperre- pro Zarge 1 Gramm-Tablette) (Die Winterbehandlung wurde wegen Zeitmangel und Wetter unterlassen) Die Völker stehen auf 340 m ü. NN in einem Tal. Die Völker entwickkelten sich normal, hab bewusst keine Drohnenrahmen ausgeschnitten, musste aber nach Ende der Schleuderung 20.07.09 doch einen optisch relativ hohen Befall ( Öffnen von Drohnenbrutflecken) feststellen. Hab sofort erneut begast 3 mal im Abstand von 5 Tagen.
    Vor 10 Tagen die Winterbehandlung -begast- gemacht - alle Völker in guter Konstitution.
    Bisher bei allen eingewinterten Völkern kein Ausfall.
    Auf vorgenanntem Aussenstand ein Erntedurchschnitt von 35 Kg.



    weihnachtliche Grüße vom Bienenpeter

  • . Im Jänner nimmt die Wahrscheinlichkeit auf verdeckelte Brut bereits wieder stark zu.


    Ich habe mal vor Jahren gelesen, dass die Bienen hier in Mitteleuropa ca. um den 15. Januar anfangen, wieder Brut zu pflegen. Die Kälte (oder Wärme) da draußen hat nur einen Einfluß auf den Umfang des Brutnestes aber nicht auf den Beginn des Brutgeschäftes. (Macht irgendwie auch Sinn).


    Wenn die am 15.01. pünktlich anfgangen mit der Brutpflege, sollte am 24.01. die ersten Zellen Brutzellen verdeckelt sein.


    Ich glaube, egal wie das Wetter ist, dass man spätestens in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr behandeln sollte.

    "Damit ein Skeptiker geboren wird, müssen tausend Gläubige wüten." [Cioran]