Milchsäure > Verdampfung?

  • Wie (fast) alle Imker, hat wohl jeder die Varroa 'am Hals'.
    Es gibt ja die unterschiedlichsten Methoden diese Plage einzugrenzen.
    Da hier im Forum doch einer reichhaltiger Fundus an Wissen und Erfahrungen vorhanden ist, möchte ich ein paar Fragen stellen:


    Hat schon jemand Milchsäure (in der Beute) verdampft?
    Hat schon jemand Milchsäure (in der Beute) langsam erhitzt?
    Wenn ja, über welchen Zeitraum und welchen Rhytmus?
    Was ist mit den Bienen u. Varroen passiert?


    Letzte Frage:
    Wie zerfällt Milchsäure, d.h. in welche Bestandteile kann/wird sie zerlegt. Vielleicht klingt diese Frage etwas plump, weiß sie aber nicht anders zu stellen.


    Ich frage hier nicht, weil ich zu faul bin meine Fragen durch suchen selbst zu lösen, sondern weil ich davon ausgehe, dass hier im Forum Imker sind, die alternative Methoden suchen oder anwenden. Also außer AS, OS, Thymol ....


    Ich suche also Erfahrungen/Wissen mit der Verdampfung/Erhitzung vom Milchsäure in der Beute.
    Wer sich nicht hier öffentlich präsentieren möchte > ich bin für jede PM ebenso dankbar.


    Danke für jeden Beitrag. Gerne auch kontrovers.

  • Hallo


    Zuerst einmal müsstet du uns sagen welche Milchsäure du hast. Es gibt D-Milchsäure, L-Milchsäure und Racemat. Müsste irgendwo auf der Verpackung draufstehen. Erst mit dieser Info kann man sagen in welche genauen Bestandteile es zerfällt. Wenn du es erhitzen willst, verdampft es bereits bei 18 bzw 26°C (abhängig vom Typ) und breitet sich mit rasender Geschwindigkeit aus. Immer dran denken 1 mol des Gases sind 24 Liter und das dürfte in der Menge die du zum verdampfen nutzt schon die komplette Beute füllen. Davon abgesehen sind die Gase die beim Verdampfen entstehen gefährlich für den Menschen und können sogar krebseregend sein. Ich persönlich würde meine Bienen nicht mit dem Dampf einnebeln sondern ganz normal besprühen wie es sich gehört.


    Gruß
    Thomas