• Man hätte da von biologisch bewirtschaftetem Boden schreiben sollen oder in der Vergangenheitsform.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Ja Olli,
    Aber 20 Jahre für einen Millimeter.
    Das raubt mir die letzte Hoffnung.
    Damit ist mein letzter Traum geplatzt.
    Ich wollte,(wenn ich mal Kanzler bin)alle Landwirte verpflichten auf Bio oder mind. Vierfelderwirtschaft umzusteigen !
    Bei 10 jähriger Sozialhife(Überlebenshilfe)
    Da habe ich nur an die PSM Halbwertzeiten gedacht, aber nicht ans Bodenleben.
    Ich gebs auf, da ist nichts mehr zu retten.
    Nehme mir nen Strick, und erschieß mich.
    Gruß
    Helmut

  • Ich bleib dabei "Alles wird gut - auf jeden Fall!" :)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo Helmut,


    mit Hilfe von Bäumen kannst Du auch schneller Humus aufbauen als einen Millimeter pro 20 Jahre.


    Das Gute an Humus ist, dass seine Mikroben durchaus in der Lage sind, chemische Belastungen zu fixieren und damit auszuschalten. Allerdings galt das bisher für Schwermetalle und so weiter. Die neuen Proteine, Eiweiße durch Gentechnik und die neuen synthetischen Pestizide sind eine ganz andere Qualität. Bisher zeigt sich aber, dass der Humus als lebender Haufen von Mikroben (Bakterien, Pilze, etc.) sehr anpassungsfähig ist.


    Wenn wir ihn lassen! Dass bedeutet, wenn wir Erosion verhindern und Humusaufbau betreiben. Das wird in unserer Situation nur mit Bäumen gehen.


    Anstatt also unnütz an einem Strick zu baumeln, egal ob aus Plastik oder nicht, empfinde ich es für angebrachter, überall Bäume zu pflanzen - wo es nur geht. Das kann auch durchaus auf ansonsten ungenutzten Flächen sein. Hier und da eine Eichel oder andere Baumsamen in den Boden drücken - für die Zukunft.


    :Biene:


    Bernhard

  • Hi Bernhard,
    ich habe bereits weit über 100 Bäume gepflanzt.
    Es haben sich bereits ca 20 Eichen von selbst ausgesäet.
    2 haben sich genau auf die Grundstücksgrenze gesetzt, sind bereits 6meter hoch.
    Das Bäuerlein will sie jetzt abhacken, weil sie Schatten auf den Weg werfen.
    Die von mir gepflanzte Weidenreihe wurde bereits platt gemacht, weil er mit den riesigen
    Maisfahrzeugen angeblich nicht mehr durchkam.
    Das nur zu meiner Situation.
    Ich glaube auch nicht, das hier in den Böden überhaupt noch was lebt.
    Als Optimist sage ich, es ist 20 nach 12.
    Übrigens(Hardy) zum Aufhängen nehme ich das letzte Mal : Hanf !!
    Gruß
    Helmut

  • Helmut, nimm den HANFstrick und rauche ihn in der Piepe. :wink:
     
    Zum Humus; es ist mir absolut unverständlich wie in einem Wohngebiet, wo alle einen Garten haben, das Laub in Säcken an die Straße gestellt wird. Die Leute sind einfach zu faul einen Kompasthaufen anzulegen.
    Dann gehen sie in den Baumarkt und kaufen den fertigen Kompost. Vor Jahren, als wir die Wüste hier in einen Garten verwandelt haben, habe ich Mangels Kompost diese Säcke im Baumarkt auch gekauft. Einmal und nie wieder. In einem Sack habe ich zwei Injektionsspritzen mit Nadel gefunden. Na Hallo sag ich da nur.
     
    Grüße aus dem leichtbedeckten Havelland
    Bernd

    "Wenn Neider, Hasser dich umringen, dann denk an Götz von Berlichingen."



  • Aber , das ist noch gar nichts.
    Letztes Frühjahr schuftete sich eine Horde 1-Euro Jobber damit ab im angrenzenden Wald einen etwa zwei meter breiten Wanderweg vom Laub zu befreien. ( Das in vorauseilendem Kadavergehorsam gleich noch je ein Streifen von zwei meter Wald links und rechts mit blankgemacht wurden versteht sich natürlich von selbst. ... Ordnung muß sein !!! )
    Das zusammengekehrte Laub wurde nicht etwa in den Wald gekehrt. Nein , nein, solch Schlamperei giebt es in Deutschen Landen nicht. :lol:
    Es wurden akkurat mittig des Weges alle 10m ein Haufen gesetzt.
    Dann kam am nächsten Tag ein Lastwagen, ( man gönnt sich ja sonst nichts ! ) , und fleißige 1-Euro Jobber luden auch das letze Blatt auf und entsorgten es teuer im der hiesigen Kompstieranlage.


    So sieht er aus ," der ganz alltägliche Wahnsinn " in diesem Land.


    Alle wissen bescheid, und alle machen mit.
    ... Na , wer kann das noch toppen ????????:wink:


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hi,

    Zitat

    Letztes Frühjahr schuftete sich eine Horde 1-Euro Jobber damit ab im angrenzenden Wald einen etwa zwei meter breiten Wanderweg vom Laub zu befreien.


    Ähnliches beobachte ich auch.Leider können die 1-Euro Jobber nichts dafür, denn die Gemeine/Kommune/Vorarbeiter zeigen den Weg.
    -Schumi

  • Ich weiß.


    Aber wer kann überhaupt etwas dafür ?
    Alle führen nur Befehle aus. (Hatten wir das nicht schon mal ???:confused:)
    Alle waschen ihre Hände in Unschuld , aber alle machen mit.


    Irgendwie kann und will ich das so nicht mehr akzeptieren.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.