Oxalsäureverdampfer

  • das must Du mir aber BITTE genau erklären warum es nur an den Bienen ablagerungen geben soll:confused:

    Behandelst du etwa im Freien? oder wie soll ich das verstehen.

    Gruss Heiko


    Hallo Teufel,
    der Feine Staub zirluliert mit Lüfterunterstützung durch die Wabengassen im Kreislauf. Das Haarkleid der Bienen wirkt wie ein Filter. Innerhalb von 3,5min.
    blieben die feinen Kristalle am Haarkeid haften. Das Prinzip hat sich sehr bewährt. Ablagernungen an Wabenteilen treten nicht auf.
    Ganz anders ist es bei den Kännchenverdampfern, die stehende Staubwolke lagert sich größtenteils an den Beutenteilen ab, es kommt relativ wenig Oxalsäure an die Bienen heran. Der Clou ist der Kreislsuf mit dem Lüfter.


    Der Varroateufel

  • der Feine Staub zirluliert mit Lüfterunterstützung durch die Wabengassen im Kreislauf. ... Ablagernungen an Wabenteilen treten nicht auf.
    Ganz anders ist es bei den Kännchenverdampfern, die stehende Staubwolke lagert sich größtenteils an den Beutenteilen ab, es kommt relativ wenig Oxalsäure an die Bienen heran. Der Clou ist der Kreislsuf mit dem Lüfter.l


    Na, ich denke dass das schon sehr einseitig optimistisch klingt.
    Erstens bläst der Ventilator ja auch nur in eine Richtung - wieso soll da was zirkulieren? Gegen den Ventilatorstrom bewegt sich wohl kein Staub.
    Zweitens steht die Staubwolke beim Pfännchenverdampfer nicht still sondern tritt z.B. am Deckelflugloch in kleinen Teilen wieder aus. Die Thermik hält die Teilchen in Bewegung - wenn auch nicht so kräftig wie beim Ventilator.
    Drittens leuchtet mir gar nicht ein, dass beim Ventilieren die Beutenwände und die Rähmchen bzw. die nicht besetzten Waben ungeschoren davon kommen sollen. Was sollte sich da für eine Physik dahinter verbergen?


    Gruß
    Günter

  • Hallo Günter
    Ich meine du hast vollkommen Recht,man kann nicht die Dämpfe durch das Wabenwerk
    jagen ohne dabei die Waben zu kontaminieren.
    Wer das kann ,der soll dieses Verfahren schleunigst als ein Patent anmelden.
    Mfg
    Stevo

  • Einen Guten Morgen,

    Keiner bezweifelt die Wirksamkeit und macht das Gerät schlecht
    aber
    die Physik lässt sich nich so einfach Betrügen und der Luftstrom hat in der Beute massenweise Abrisse und Verwirblungen...ist eben kein Flugzeug
    schon an den Waben treten massenweise Verwirblungen und Luftstromabrisse auf.


    Gruss Heiko

  • Ist sicher ein sehr gutes Gerät und eine gute Idee, die dahinter steht.
    durch die Verwirbelungen setzen sich die Kristalle nicht zu größeren zusammen und verfangen sich auch verstärkt im Haarkleid der Bienen. Das sich die Kristalle sonst nirgends anlagern ist annähernd unwarscheinlich, evtl nicht so stark. Was sicher einen riesen Vorteil bedeutet, kontaminieren wird das beste und allerfeiste Staubpartikelchen dennoch.


    Da erübrigt sich auch eine genauere Diskussion, ansonsten hätte ich 5 Jahre als Sachkundiger ( nach TRGS 519, mit Kurs und Nachweis, gesundheitsuntersuchung etc... etc) bei der Entsorgung von Asbest keinen Unterdruck und Nachreinigung einzuhalten gehabt.


    Das Gerät ist sicherlich die allerfortschrittlichste und zur Zeit sinnvollste Mehtode der Oxalsäureapplikation, evtl hole ich mir auch eines. Dennoch bleibt immer ein Rest der Kleesäurekristalle an unerwünschter Stelle hängen.


    Grüße Stephan



  • Hallo Stephan,
    Asbst lässt sich mit Oxalsäure nicht vergleichen, Oxalsäure ist sehr hygroskopisch (wasserlöslich) und zerlegt sich wieder in Luft und Wasser.
    Asbest ist ein Mineral und das bleibt es auch.
    Geringe Mengen Oxalsäurekristalle die nach der Verdampfung noch an den Zellenrändern hängenbleiben werden von den Bienen abgetragen.
    Mikroskopisch sieht man die Kristalle aber nur an den Bienen nach der Behandlung. Bei der Behandlung spritzt etwas Oxalsäure über das Kännchen, man sieht nachher unter dem Rohr auf den Rähmchenoberträger leichte Spritzer, einen Tag später sind diese wieder weg.

    Der Varroatiger

  • Wie wirkt eigentlich die Verdampfung? Habe da 3 Theorien
    1: Der Dampf verätzt die Milben derart, dass sie verhungern.
    Aber dann würde es doch keine ca 96% Abtötung geben, denn viele Milben schieben sich zwischen die Bauchschuppen und bleiben dort geschützt.

    2: Der Dampf setzt sich als Kristalle überall hin, beim putzen nehmen die Bienen die OS auf, und es ist eine ähnliche Wirkung wie beim Träufeln. Dagegen spricht, dass es quasi keinen Bienentotenfall selbst bei mehrmaliger Bedampfung gibt.

    3: Der OS-Dampf veranlasst die Bienen sich zu putzen, und die m;ilben fallen dadurch ab.
    Das wäre ja dann wie bei der Puderzuckermethode, die auch nicht 96%ig wirkt.

    Wer weiss die Lösung??

  • Wurde auch schon im Forum mit Bildern, wenn ich mich nicht täusche, belegt.(vergangenes Jahr)
    Die Milben kommen mit dem OS- staub in Berührung und verätzen sich Beine und Saugrüssel, wenn sie über die Bienen oder Waben laufen. Außerdem wird der Putztrieb der Bienen angeregt.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)


  • Was sagen die Bienenwissenschaftler hierzu? sagen die überhaupt was dazu? -sowas sollte deren Job sein -oder?
    Und warum sagen die nichts dazu?
    Die sagen nur, sie haben keine zeit dazu -es gibt wichtigeres sagen sie.


    Der Varroatiger


  • 3: Der OS-Dampf veranlasst die Bienen sich zu putzen, und die m;ilben fallen dadurch ab.
    Das wäre ja dann wie bei der Puderzuckermethode, die auch nicht 96%ig wirkt.


    ... hmm..... was lese ich hier macht mich nachdenklich.
    Puderzucker wirkt nur mit 4%? Dann wäre das ja gänzlicher Unsinn Puderzucker überhaupt einzusetzen. Hast Du das selbt ausprobiert oder woher stammt Deine Aussage der 96% Nicht-Wirksamkeit?
    Quelle oder Link würde mir schon genügen.

  • Hallo Jonas,
    das hat aber Luxnigra nicht geschrieben.
    Er schrieb, das diese Methode nicht zu 96% wirkt.
    Da heißt doch maximal 95,99... %.
    Über 96% der Milben sollten schon fallen, damit eine Behandlungsmethode wirksam ist.
    Oder Umkehrschluss:
    Wenn mehr als vier % überleben, taugt die Methode nichts.
    Viele Grüße
    Lothar

    Solange Menschen denken, das Tiere nichts fühlen,
    müssen Tiere fühlen, das Menschen nicht denken.

  • Hallo Schumi,
    den von Dir genannten ersten Punkt möchte ich gerne beantworten:
    Gas- und elektroangetriebene Verdunster haben den Nachteil,
    das sie von dieser Energiequelle abhängig sind.
    Wie sieht es da mit außerhalb liegenden Standplätzen aus?
    Da fällt elektrischer Antrieb schon mal weg.
    Autobatterien an Ständen in Natur- oder Wasserschutzgebieten schleppen kann schon mal Ärger bedeuten.
    Bleiben eigentlich nur Gasflaschen.
    Stromanschluss am Heimatbienenstand dürfte Standart sein, zumindest einfach herzustellen sein mittels Kabeltrommel.
    Wer nur diesen einen Stand hat,
    dem dürfte ein elektrischer Verdunster genügen.
    Mit mehreren Ständen dürfte dann ein gasbetriebener Verdunster die bessere Wahl sein, auch für den Heimatstand.
    Viele Grüße
    Lothar

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