Oxalsäureverdampfer

  • Moin zusammen,
    da es mittlerweile viele verschiedene Hersteller und Funktionsweisen von Oxalsäureverdampfern gibt, möchte ich folgendes diskutieren:
    - Vor/Nachteile von elekrisch/Gas- betriebene Geräte
    - mit oder ohne Ventilation ( Blasebalg oder elektr. Lüfter)
    - Material der Geräte wie z.B Edelstahl, Aluminium, Kupfer etc.


    Gibt es Erfahrungswerte zu den verschiedenen Modellen?


    -Schumi

  • Ich bin mit einem preiswerten Pfannenverdampfer (12V Glühkerze in einem Alu-Pfännchen mit Stiel und ca. 3m Anschlusskabel) seit zwei Jahren sehr zufrieden. Zwei kleine billige Bleigelakkus (je 7Ah) reichen für ca. 10-12 Einsätze. Behandlung von unten mit offenen Deckelflugloch. Bearbeitungszeit ca. 3-4 Minuten je Anwendung.


    Gasgeräte sind mir zu groß und umständlich im Gebrauch und ein Ventilator bläst mir den Dampf zu arg um die Ohren.


    Gruß
    Günter

  • Hallo Guenter,


    kannst Du etwas über den Wirkungsgrad des Gerätes sagen?


    Hast Du vor und nach den Behandlungen Milbenfallkontrollen gemacht?


    Wieviel Milben fielen im letzten Jahr bei der Restentmilbung nach Eintritt der Brutfreiheit?


    Wie hoch ist zur Zeit bei Deinen Völkern der Milbenfall?


    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon


  •  
    Bitte auf folgenden link gehen: www.alfranseder.de
     
    Der Varroatiger

  • ...ich möchte anregen, das Ganze doch etwas systematischer anzugehen:


    1) Sammeln der Übersicht der aktuell lieferbaren Geräte


    2) Erstellen einer Kriterienliste (Gewicht, Bedienkomfort, Preis etc.)


    3) Auftragen in eine Tabelle...


    So wie das hier im Moment läuft bist Du hinterher genauso schlau wie vorher!

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • ... Kriterienliste (Gewicht, Bedienkomfort, Preis etc.)


    Hallo Arebours,


    mein Rat:


    Erst nachdenken und dann schreiben!


    Das wichtigste Kriterium, nämlich den Wirkungsgrad des Gerätes, nennst Du nämlich nicht.


    Wen interessieren schon Gewicht, Bedienkomfort und Preis eines Gerätes, wenn es statt möglicher 97 % der phoretischen Varroen nur 50 % in die ewigen Jagdgründe befördert?


    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon

  • Bitte auf folgenden link gehen: www.alfranseder.de


    Es wäre mal interessant etwas mehr zu erfahren außer "Bitte mal auf Webseite gehen" ... die Frage des Threadstellers beantwortet das nämlich nicht. Z.B. würde mich interessieren wo die Schwächen/Nachteile des Oxamaten liegen und dass es keine gibt wage ich zu bezweifeln.
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo Rubikon,
    ich hab' die Milbenzählerei schon länger aufgegeben; mir reicht es zu wissen, dass meine Völker befallen sind und ich behandeln muss.


    Insofern kann ich auch keine genauen Zahlen in Bezug auf einen Wirkungsgrad geben, der ohnehin von vielen Faktoren abhängig ist, die nicht mit der Technik des Gerätes im Zusammenhang stehen (Volkstärke, Magazinanzahl, Temperatur bzw. Klima, Beutenart usw.).


    Ich behandle grundsätzlich 3-4 mal in wöchentlichem Abstand und in der Regel fallen nach der letzten Behandlung kaum noch Milben - also bin ich mit dem Wirkungsgrad zufrieden. Außerdem, ein mindestens genauso wichtiges Kriterium, ich habe noch keine Bienenschäden, Völkerschwächung etc. festgestellt.


    In diesem Jahr war es so, wie offensichtlich bei vielen. Erste Blockbehandlung im August = harmloser Milbenfall.
    Zweite Blockbehandlung Oktober/November = dramatischer Milbenfall. Zur Zeit ist nach der dritten Behandlung wieder Ruhe eingekehrt.


    Gruß Günter

  • Es wäre mal interessant etwas mehr zu erfahren außer "Bitte mal auf Webseite gehen" ... die Frage des Threadstellers beantwortet das nämlich nicht. Z.B. würde mich interessieren wo die Schwächen/Nachteile des Oxamaten liegen und dass es keine gibt wage ich zu bezweifeln.
    Olli


     
    Hallo Honig,
    bitte das Merkblatt studieren, einziger Nachteil ist, dass die Behandlung 4 Min. dauert, ist aber auch nötig, wie soll sonst das Zeug in das Haarkleid der Bienen.
     
    Der Varroatiger


  •  
    Hallo Hubert,
    die Schweizer haben für Ihre Versuche den Pfännchenverdampfer Varrox verwendet.
    Das Umluftverfahren arbeitet aber nach einem ganz anderen Prinzip, hier treten keine Ablagerungen auf. Außerdem reicht für eine Behandlung bereits 1 Gramm Oxalsäure (maxilmale Menge), für Ableger nur 0,5 Gramm.
    Die Kristalle kommen nur in das Haarkleid der Bienen, nicht an Waben und Beute.
     
    Der Varroatiger


  • Insofern kann ich auch keine genauen Zahlen in Bezug auf einen Wirkungsgrad geben, der ohnehin von vielen Faktoren abhängig ist, die nicht mit der Technik des Gerätes im Zusammenhang stehen (Volkstärke, Magazinanzahl, Temperatur bzw. Klima, Beutenart usw.).


    Hallo Guenter,


    die von Hubert freundlicherweise zitierte Schweizer Studie ist im Herbst 2003 fortgeführt worden. Es ergaben sich Wirkungsgrade zwischen 30 % (Krüso-Verdampfer) bis zu 97% (Varrogaz und Varrox).


    Guckst Du hier:
    http://www.agroscope.admin.ch/imkerei/00316/00329/02081/index.html?lang=de&download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDeHt,fWym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--


    Wenn Du 5 Wochen nach der OS-Bedampfung der brutfreien Völker den natürlichen Milbenfall zählen würdest, ergäbe das einen ganz guten Anhaltspunkt für die Wirksamkeit Deines Gerätes.


    Hier noch ein Zitat aus der Schweizer Studie:


    "Das Beispiel dieser Untersuchung macht deutlich, wie wichtig es ist, dass neue interessante Ideen aus der Praxis auf ihre Wirksamkeit und allfälligen Nebenwirkungen geprüft werden. Nur so können böse Überraschungen vermieden werden."


    Mit freundlichen Grüßen
    Rubikon

  • Hallo Hubert,
    die Schweizer haben für Ihre Versuche den Pfännchenverdampfer Varrox verwendet.
    Das Umluftverfahren arbeitet aber nach einem ganz anderen Prinzip, hier treten keine Ablagerungen auf. Außerdem reicht für eine Behandlung bereits 1 Gramm Oxalsäure (maxilmale Menge), für Ableger nur 0,5 Gramm.
    Die Kristalle kommen nur in das Haarkleid der Bienen, nicht an Waben und Beute.
     
    Der Varroatiger


     
    das must Du mir aber BITTE genau erklären warum es nur an den Bienen ablagerungen geben soll:confused:
     
    Behandelst du etwa im Freien? oder wie soll ich das verstehen.
     
    Gruss Heiko