• Hallo an alle!
    habe vielleicht vor, einen Stand im Wald "aufzumachen". Windbruchfläche, mit Inselbewuchs ca. 2-5- jähriger Fichten.
    In direkter Nähe wenig Frühpollen (außer Birke), bis zum Waldrand mit Haseln und Saalweiden ca. 350 m (ins Tal). Ab dieser Entfernung ziemlich abwechslungsreich; Gebüsche, Wiesen, Kleingärten dann ab 500m. Intensiv- LW- Flächen ab 1000m.
    Müssten die doch locker machen, eigentlich. Oder ist es für'n Frühjahr doch zu weit? Was meint ihr?
    Entfernung zum Heimatstand 2200 m. Auch ein wenig wenig...


    Standortsuche ist viel schlimmer als Beutenwahl...


    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Warum stellst du sie dann nicht gleich an den Waldrand ?
    Bei den genannten Entfernungen verhungern sie dir.
     
    gruß Finvara


     
     
    Waldstück gehört gutem Bekannten. Waldrand nicht mehr. Wäre auch zu einfach gewesen. Danke Finvara.
     
    Birkenpollen bringt wohl nix? Ich las Widersprüchliches.
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Warum stellst du sie dann nicht gleich an den Waldrand ?
    Bei den genannten Entfernungen verhungern sie dir.


    gruß Finvara



    [FONT=&quot]Hallo Erzgebirgler, völliger Blödsinn .Die genannten Entfernungen ca.300 -500 m sind für Bienis keine Strecken.


    Mit imkerlichem
    Gruß Josef
    [/FONT]

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Erzgebirgler,
     
    habe einen ähnlichen Standplatz. Überwintere dort immer wieder sehr gut 40 Völker. Ca. 10 bleiben das ganze Jahr dort und ich geben auch ca. 40 kg pro Volk.
     
    Benny

  • [FONT=&quot]Hallo Erzgebirgler, völliger Blödsinn .Die genannten Entfernungen ca.300 -500 m sind für Bienis keine Strecken.


    Mit imkerlichem
    Gruß Josef
    [/FONT]



    500 m zu Klein und Läppertracht,mehr bringen Wiesen und Kleingärten heutzutage kaum. Wiese kann man eigendlich durch die Intensivnutzung der Landwirte bis auf Löwenzahn meist ganz vergessen.
    1000 m zu eventueller einmaliger Haupttracht. Das reicht nicht. Die Bienen verbrauchen zu viel Energie selbst. Da bleibt nichts mehr für den Imker.
    Überwintern kann man natürlich. Schließlich sind die Bienen ja bereits mit Zucker aufgefüttert.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Hmmm, irgendwie habt ihr alle recht. Von Ferne aus sowieso schwierig. Leider keine Robinien- Einsprengsel oder Linde, Fichte dominiert, Laubbäume: fast nur Buche, natürlich Himbeere, Brombeere. Habe auch noch einiges an Goldrutensamen auf dem Windbruchgebiet verteilt. Es ist kein Super- Trachtgebiet, soviel ist klar. Hatte auch nur an 4-5 Völker gedacht. Vorteil: Wenig Belastung durch PSM & Co.


    Ich möchte einfach eine Massierung der Völker vermeiden (sofern ich nächsten Frühjahr vermehren kann), und deshalb brauch ich so 3 Standorte, denn bei 5 Völkern will ich nicht bleiben. Die Standorte müssen aber schnell erreichbar sein, 10 km ist (mir) zu weit.


    Ich suche weiter. Nächster Kanditat: Gewerbegebiet in der Stadt. Muss ich die Immen eben ein wenig verstecken, dass sie nicht jeder sieht (die Kästen)


    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Gewerbegebiet in der Stadt. Muss ich die Immen eben ein wenig verstecken, dass sie nicht jeder sieht (die Kästen)
    Gruss
    Hagen


    Warum? Sind Bienen im Gewerbegebiet verboten? Oder laufen da besonders viele Räuber und Vandalen rum, die Beute(n) suchen?:roll:


    Holbee

  • Tja, ersteres vermute ich. Die Satzung habe ich zwar gelesen, da steht nichts Gegenteiliges drin, aber immerhin sind Querverweise auf Bauordnung u. andere Gesetzlichkeiten gegeben, deren Wortlaut und Bedeutung ich nicht kenne. Weiss da jemand Näheres?


    Und zweitens: Ja, die Vandalen gibt es, die schmeissen mir die Blumenkübel vom Eingang ab und an auf den Hof, die Blödmänner.


    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)


  • Ich möchte einfach eine Massierung der Völker vermeiden (sofern ich nächsten Frühjahr vermehren kann), und deshalb brauch ich so 3 Standorte, denn bei 5 Völkern will ich nicht bleiben. Die Standorte müssen aber schnell erreichbar sein, 10 km ist (mir) zu weit.


    Ich suche weiter. Nächster Kanditat: Gewerbegebiet in der Stadt. Muss ich die Immen eben ein wenig verstecken, dass sie nicht jeder sieht (die Kästen)


    Finde ich eine gute Idee, in der Natur sind ja auch nicht Dutzende Völker auf einem Platz, auch wenn andere Imekr behaupten, die Völkerdichte spiele keine Rolle. Und denk auch an die Dächer! Auf einer Gewerbehalle sind die Bienen sicher und stören auch meist nicht. Einfach aufpassen auf LM-Betriebe (Bäckereien und andere Zuckerverarbeiter)


  • Hallo Hagen ,bis drei Kilometer um deinen Standplatz fliegen die Bienen und bringen noch Honig .Das sind zig qm Kilometer. Die kanst Du gar nicht besichtigt haben!Stell also einfach dort mal welche hin und freu dich auf den Honig .Siehe was Benny schreibt !


    Mit imkerlichem
    Gruß Josef

    Buckfast . 10 Völker . DNM Holzbeuten 13 ner Zargen . Dadant US Frankenbeute. Königinnenzüchter.

  • Hallo Hagen ,bis drei Kilometer um deinen Standplatz fliegen die Bienen und bringen noch Honig .Das sind zig qm Kilometer. Die kanst Du gar nicht besichtigt haben!Stell also einfach dort mal welche hin und freu dich auf den Honig .Siehe was Benny schreibt !
     
    Mit imkerlichem
    Gruß Josef


     
    Hallo Josef,
     
    o. K. der sammelradius wird allg. mit 3 km angegeben. Adam schrieb ja auch, dass man auf seinem Klosterstand in manchen Jahren größere Mengen Heidehonig erntete, obwohl die heide über 4 km entfernt war und wohl 3-400 m höher lag... (mit der englischen Biene)
     
    Aber das sind Massentrachten. Ideal wäre natürlich noch was läpperndes direkt am Stand. Ich werde es dennoch probieren, vielleicht sind die Immen ja schlau und stark genug. Die meiste Sorge bereitete mir eigentlich der Frühpollen. Wenns mit Honig nicht viel wird, muss ich halt wieder umziehen.
    Vielleicht ist mir das Glück hold und es gibt auch mal Lachnidien. Lt. Aussage des Imkers hier vor Ort hat der Wald "das letzte Mal 1978 hier richtig gehonigt".
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Hallo Erzgebirgler,
    probiers einfach , bei vier oder fünf Völkern kann nicht sooo viel schiefgehen wenn du dahinter stehst. Notfalls mußt du eben abwandern. ( Vieleicht hast du Glück und bekommst Waldhonig:daumen:.)
    Gewerbegebiet ist gut. Da giebt es immer jede Menge Brach- und Wildflächen mit allem möglichen Kraut und Unkraut:wink:. Bei Freiaufstellung mit Magazinen giebt es keine Auflagen, (Bauordnung usw. braucht dich nicht zu interessieren, willst ja kein Bienenhaus bauen , oder ? ) - brauchst also nur den Eigentümer fragen.
    Die Idee von Nigra mit den Dächern ist super.
    Besatzdichte ist sogar sehr wichtig !!!
    -Wo zwei Völker je 50 kg bringen, bringen fünf Völker noch je 20 kg , und zwanzig Völker gar nichts mehr !!! Aber darüber könnte man jetzt diskutieren. Vier bis fünf Völker ist Optimal, auf die gleiche Zahl bin ich mittlerweile auch gekommen. Mehr verträgt ein Standort in der Regel nicht mehr. ( Wenns nicht grad ein Rapsfeld ist.) Friedmann hat ähnliches berichtet.


    gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.