Oxalsäure-Verdampfung in der EU

  • Wer kann mir helfen?


    Ich versuche gerade herauszufinden, in welchen EU-Ländern die Oxalsäureverdampfung als Behandlung zugelassen ist. - Ganz traumhaft wäre natürlich ein Link zur Dokumentation. :Biene: Und der Gipfel aller Träume wäre die jeweilige Rechtsgrundlage... :Biene::Biene::Biene: - Aber so unbescheiden will ich garnicht sein...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • ...wie äußert sich das "Tolerieren"? Darf man in seiner Behandlungsdoku die Verdampfung reinschreiben und der Vet akzeptiert das?

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Robert ich bin mal neugierig - warum willst du das eigentlich wissen? Ist das nicht hintenraus Wurst? :)

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • ...ich habe halt ein verkorkstes Juristenhirn mit Schwerpunkt EU :wink: und versuche mich als Winteraufgabe ein wenig an die rechtlichen Aspekte der Varroa-Bekämpfung ranzutasten (wußtest Du übrigens, daß auch die Nichtbehandlung der Behandlungspflicht entsprechen kann!?!?!).

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • ...wie äußert sich das "Tolerieren"? Darf man in seiner Behandlungsdoku die Verdampfung reinschreiben und der Vet akzeptiert das?


    Aber sicherlich akzeptiert das dein Vet. Die Sache geht dann ziemlich schnell über die Bühne.
    Du bekommst sogar Rabat da du so duslig warst dich selbst anzuschwärzen.


    Kannst schon mal anfangen zu sparen.


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    Robert - Versuch macht kluch... :lol: :lol:


    Grüße


    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!


  • Du bekommst sogar Rabat da du so duslig warst dich selbst anzuschwärzen.


    Für D ist mir das klar... Ich interessiere mich in meiner Frage aber für die anderen EU-Länder!!! Insofern war die Antwort von Lux zumindest schon einmal hilfreich...


    Vielleicht sollte ich aber die Latte etwas niedriger hängen und mir das Recherchieren gleichzeitig etwas erleichtern:


    Wie ist der offizielle Terminus für Oxalsäure-Verdampfung in den anderen EU-Sprachen (und jetzt bitte keine Gockl-Uebersetzungen)???

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Ein Artikel in der Sep/2005 Ausgabe des "Bienenvater" beschäftigt sich mir diesem Thema.
     
    ...haben bienenwissenschaftliche Institute in ganz Europa die Entwicklung von Varroabekämpfungsmitteln aufgenommen. Die EU -Arbeitsgruppe "Integrated Varroa Control" wurde zu diesem Zweck ins Leben gerufen. Ein Arbeitsergebnis dieser Gruppe ist die Entwicklung der Oxalsäure bis zur Anwendungsreife als Medikament........Die Legalisierung des Einsatzes scheiterte bislang am Fehlen einer maximal zugelassenen Rückstandsmenge "MRL"
     
    Damit in einem EU-Land ein neues Tierarzneimittel zur Bekämpfung einer Tierkrankheit zugelasssen werden kann, muß für den Wirkstoff durch die EMEA ( Europäische Agentur für die Bewertung von Medizinprodukten ) die maximal zulässige Rückstandsmenge in dem betroffenen Lebensmittel beurteilt werden..
     
    Für AS, MS und Thymol existiert bereits eine MRL, und wurden daher ( in eine sogenannte ) Annex II der Council Regulation [ECC] 2377/90 ( ? ) aufgenommen.


    Dieses Verfahren wurden dann auch für OS eingeleitet.und im Dez/2003 in diese Annex II aufgenommen.
     
    Für Substanzen im Annex II wird kein MRL als Zahlenwert festgelegt. ( was mich ja wundert ) also auch keine fixierten Höchstwerte.
     
    Als Begründung wird angeführt: dass der natürliche Gehalt an OS im Honig bei fachlich richtger Anwendung nur unwesentlich erhöht wird.
     
    Der Honig darf nur insgesammt nicht über 50 Milliäquivalent ( ? ) an freier Säure enthalten.
     
    Nach diesem Entscheid der EMEA können nun die nationalen Zulassungen ( für OS ) beantragt werden.
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    Es würde mich nicht wundern wenn heute wieder ganz andere Institutionen und Verfahren dafür zuständig sind. So hat diese kurze Zusammenfassung bezüglich Rechtsgrundlage ( die ja in den einzellnen Ländern wieder unterschiedlich ist ) wenigstens einen historischen Wert.

  • ...inzwischen (seit 2006?) haben wir in D und meines Wissens fast der ganzen EU die Zulassung von OS. In D allerdings nur für die Methode Träufeln, nicht einmal für Besprühen. Meine Frage zielt aber nicht auf den Wirkstoff, sondern auf die Methodik. Und da herrscht offenbar großer Nebel...

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!