Wie im Frühling heute

  • Ja, das leuchtet ein.


    Deshalb warten wir ja auf Frost, in der Hoffnung, dass bei Frost auch keine neue Brut angelegt wird. Höchstens die vorhandene ausgebrütet wird, und das würde ca. 2 Wochen dauern.


    So hab ich es den Beiträgen und Tipps hier im Forum entnommen und schon im letzten Winter gemacht.


    Gibt's Enwände?


    Holbee

  • Korrekt,

    und deswegen wünsche ich mir den frost, damit ich die Restentmilbung machen kann. Besonders wenn Sie durch brüten wird es nächstes Jahr sehr schwierig werden weil der Varroa druck sehr zeitig schon hoch sein wird.

    Micha

    Micha aus Leipzig, Fliegen lassen ist wie anschaffen lassen!!! :-)

  • Servus ersmal,

    bin neu hier, hab mir das Forum aber schon längere Zeit beobachtet.
    Bei mir hatte es letzte Woche 14 Grad, hab ich gleich ausgenützt für
    eine Oxalsäurebehandlung, da noch hoher Milbenbestand. Obwohl ich heuer schon Ende Juli und Mitte Oktober behandelt hatte. Gleiches bei meinem Imkerpaten.:confused:

    Servus

    kneipenterrorist1983

  • Guten Abend,
    mal laut nachdenken :
    Es dürfte hier am Niederrhein gar keine Bienen mehr geben !
    Warum ?
    Meine Völker waren im Winter noch nie brutfrei !(weil es seit Jahren keine Winter mehr gibt)
    Auch letztes Jahr nicht, obwohl der Winter lang und streng war.
    Es könnte gar keine gesunde Biene mehr schlüpfen, wenn sich die Milben auf ein doppelwalnußgroßes Brutnest stürzen würden.
    Ich denke weiter nach, weil ich das alles nicht so recht verstehe.
    Gruß
    Helmut

  • N`Abend zusammen!
    Einfach mal eine Vermutung in den Raum gestellt von mir:
    FALLS das Gro der Milben in einem Volk sich jetzt auf das minimale Brutnest stürzen würden, läge bei annähernd allen Zellen eine Mehrfachparasitierung vor. Mögliche Konsequenzen: Absterben der Bienenlarve / -puppe, Ausräumen der betreffenden Brut durch die Bienen, Mangelernährung der einzelnen Milben aufgrund von "Überbesatz". Alles das würde eher zu einer Verringerung der Milbenpopulation führen statt zu einem Anstieg. Und in der Folge zu gesunden kommenden Bienen.
    Diese möglichen Gründe fallen mir spontan ein. Wäre dem so, würde sich die Milbenopulation im Winter in einem klinisch gesunden Volk soweit reduzieren, dass eine Winterbehandlung vermutlich überflüssig wäre. Scheint aber ja in der Realität nicht so zu sein. Wobei sicherlich eine Reduktion der Milben durch eine brutfreie Phase stattfindet, da die Milben dann z.T. eines natürlichen Todes sterben ohne sich vorher vermehrt haben zu können.
    Oder die Population reduziert bzw. selektiert sich durch dieses Verhalten nach und nach auf die Milben, die genetisch / instinktiv gesehen so "clever" sind, die Zellen nur in puppenüberlebensermöglichendem Maße zu parasitieren. Ob das sein kann, ich weiss es nicht.


    So, jetzt ist die Konzentration für heute endgültig weg.


    Gruß Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Und wer Drohnenbrut schneidet kommt bei dem Gedanken, dass sich die Milben im Winter auf jede Brutzelle stürzen, womöglich zu dem Schluss: Winterbrut schneiden :roll:.


    Holbee

  • Hallo
    Habe heute 4 Völker aufgemacht und ich wurde überrascht-alle waren brutfrei.
    Zwei Ableger und zwei Altvölker ,aufgemacht nur die mit meisten Varroaabfall.
    Ich denke, dass die Imker in der Nähe von PLZ 76571 die gleiche Situation haben und behandeln Können.


    Mfg
    Stevo

  • Leider gibt es eine starke Milbenbelastung. Ohne Behandlung sieht es im Frühjahr noch
    schlechter aus, als ohnehin befürchtet. Habe heute mit einem Imker aus Sebnitz ge-
    sprochen. Als erfahrener Imker hat er bereits 50 Völker verloren (gleich ca. 50%). Gestern sagte ein Imker mit Stand westlich v. DD, dass er ebenfalls schon viele Völker
    aufgeben mußte. (Völker fast kpl. ausgezogen u. Restbienen -brut tot.) Ich habe auf
    Hinweis zu hoher Milbenbelastung nach der 6- fachen Sommerbehandlung Ende Sept.
    noch eine erfolgreiche Nachbehandlung gemacht und werde auch die wichtige Behandlung
    zwischen Mitte Dez. - Mitte Jan. unbedingt durchführen.