Wieder Varroa!

  • Hallo Sabine, ich bin ja auch auf deiner Seite aber auf der Seite unten kannst du du zu Bienenwohl das ja auch eine 3% Oxalsäure ist vieles zu mehrfachen Anwendungen lesen.


    http://www.imkerhof-salzburg.at/portal/index.php?option=com_content&task=view&id=49&Itemid=69



    Das heißt aber auch: Schluss mit der Verdummung der Imker. Aussagen wie z.B. zweimal Oxalsäure ist einmal zu viel, zeugen von keinen soliden Tests mit Oxalträufelbehandlungen. Genauso unqualifiziert ist die Aussage, Oxalsäure nur im November oder Dezember anzuwenden. Auch die empfohlene Anwendungsmenge einiger Wissenschaftler von 50 ml pro Behandlung zeigen, dass keine soliden Erprobungen und Auswertungen zugrunde liegen.


    Beispiel: Hauptbehandlung nur mit Bienenwohl:
    Eine 6 malige Anwendung ist notwendig von Ende Juli bis Ende August im Abstand von 6 Tagen bei allen Völkern gleichzeitig, während der Auffütterung (10-20ml) - Dauerbehandlung.


  • Beispiel: Hauptbehandlung nur mit Bienenwohl:
    Eine 6 malige Anwendung ist notwendig von Ende Juli bis Ende August im Abstand von 6 Tagen bei allen Völkern gleichzeitig, während der Auffütterung (10-20ml) - Dauerbehandlung.



    Ich weiss ja nicht. Halte ja eigentlich viel von dem Laden, allerdings hab ich schon länger den Eindruck, dass sie Anwendungsempfehlungen inzwischen mehrmals geändert haben. Ich hoffe mal, dass da neue Erkenntnisse und nicht etwa Bestrebungen zugrunde liegen, die abverkauften Mengen zu erhöhen...


    Nicht, dass ich der Meinung wäre, OS gehört in den Winter, aber gleich sechs Mal und dann flüssig??

    Viele Grüße
    Marcus


    Beekeeping is not about honey. It’s not about money. It’s about survival.
    "Regional gehört die Zukunft." H. Lichter

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Wentorfer () aus folgendem Grund: Ergänzung

  • Das heißt aber auch: Schluss mit der Verdummung der Imker. Aussagen wie z.B. zweimal Oxalsäure ist einmal zu viel, zeugen von keinen soliden Tests mit Oxalträufelbehandlungen. Genauso unqualifiziert ist die Aussage, Oxalsäure nur im November oder Dezember anzuwenden.


    Immer zu.
    Wenn du der Meinung bist, dass es hilft, träufel was das Zeug hält. Mit Verdummung hat das nichts zu tun - es sind Erfahrungen aus der Praxis.


    Erfahrungen sind dass, was du nicht besitzt.


    Grüße


    Dieter

    Götter haben die Zeit erschaffen - von Eile haben sie nichts gesagt!

  • Lasst die Finger von Säuren!


    Imker die falsch mit Säuren umgehen,
    haben genauso viel Verlust,


    wie Imker die "Nicht Behandeln"!!!!

    Wer ist nun schädlicher...
    die Milbe oder der Imker?

    Wenn es unbedingt sein soll,
    dann etweder die Chemotrails die bekanntermassen wirken
    oder
    Thymolprodukte....

    da muss der Imker sich dann auch auskennen,
    aber es schadet nur
    dem Imker,
    der sich nicht auskennt!


    ....



    aber die Bienen halten das,
    Nichtauskennen
    dann
    in diesem Falle
    am Besten aus:daumen:


    solong
    der
    Drohn

  • @ Dieter Uhlig


    Ich hatte ja geschrieben das ich auf Sabines Seite bin die für nur einmal träufeln plediert.


    Nur bin ich verwirrt wenn auf einer solchen Seite sowas zu lesen ist.
    Lies sie, ich wollte es zur Diskussion stellen.

  • Träufeln mit Oxalsäure nach der Tracht, auch zweimal im Block ,hat bei mir keine Schäden angerichtet. Ob die Wirkung so 100prozentig war, ist ein anderes Thema. Das wird mit Ameisensäure nicht anders sein.
    Wenn die Völker jetzt betroffen sind, dann ist die Träufelmethode doch die beste, wenn man keinen Verdampfer hat. Schön aufwärmen und drauf damit, wenn nötig auch mehrmals.Die meisten Anwender des Bienenwohls können das, wie ich denke, bestätigen.



    "Nur eine tote Milbe ist eine gute Milbe"

  • praximedi :

    Zitat

    Wenn die Völker jetzt betroffen sind, dann ist die Träufelmethode doch die beste, wenn man keinen Verdampfer hat. Schön aufwärmen und drauf damit, wenn nötig auch mehrmals.


    Bitte nicht bei WINTERBIENEN!
    Da muß man dann den Imkergeiz beseiteschieben und das richtige Werkzeug kaufen.
    Mehrfache Sommerbehandlung macht nix, weil die Bienenmasse ständig erneuert wird, das ist aber jetzt nicht mehr der Fall, und die Winterbienen vertragen mehrfache Behandlung ganz schlecht, zumal bei denen noch der Auskühlfaktor dazu kommt - es ist ein Unterschied, ob man ein brütendes Volk mit 36° Innentemperatur naß macht, oder eins, wo nur noch im Kern der Wintertraube 18° und außen fast Außentemperaturen sind.


    Es bleibt JETZT einfach nur noch OS-Dampf, wenn man im Frühjahr noch Bienen haben will....mit mehrfach träufeln kann man sich gleich verabschieden.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Liebste Sabine,:liebe002:
    >es bleibt jetzt nur noch OS-Dampf<
    Wer im Sommer die Behandlung versäumt hat, kann es nicht im Winter nachholen.:daumen::roll:
    Und findest du als "Bioimkerin" die Vermummung mit Gasmaske und Atemschutz gut?:evil:
    Mitten im Abgang des Bienenzyklusses die Bienen "quälen"? Wegen Milben?:oops:
    Kein guter Denkansatz. Die wenigsten Völker sterben an Varroa, die meisten an falscher
    und übertriebener Varroa-Behandlung. Und das will der MILB doch.:u_idea_bulb02:
    Und lass mich bitte bei einfachen Worten, bitte.:wink:
    Liebste Grüße, Edda

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo sabi(e)ne,
    genau auf den Punkt getroffen, so ist es.
    Wenn das Wasser verdunstet entzieht es den Bienen Wärme und das ist schlecht. Bei der Verdampfung wird zusätzlich Wärme eingebracht, wie im Warmluftherd durch Warmluftumlauf -nur nicht ganz so heiß.



    Der Varroatiger

  • Beispiel: Hauptbehandlung nur mit Bienenwohl: Eine 6 malige Anwendung ist notwendig von Ende Juli bis Ende August im Abstand von 6 Tagen bei allen Völkern gleichzeitig, während der Auffütterung (10-20ml) - Dauerbehandlung.



    :roll: alles Angaben vom Hersteller. Klar, das da ein Interesse besteht möglicht häufig oder sogar ständig das Mittel einzusetzen. Vor allem der Hinweis , das alle anderen nachgemachten Präparate bei weitem nicht so wirksam seien und man tunlichst darauf achten sollte, nur das Orginal zu verwenden (was übrigen auch nicht zugelassen ist). Viel hilft viel ..... zumindestens im Geldbeutel des Herstellers.

    Grüße aus dem Norden

    Daniel

    Die Quelle des ewigen Lebens liegt nicht im Finden eines Heilmittels zum ewigen Leben, sondern im Akzeptieren des Sterbens, im Eingehen in die Kreisläufe der Natur. Alles muß vergänglich sein, um seine Bestandteile immer wieder in den Gral des ewigen Lebens einzubringen, sich neu zu fügen,zu entstehen und zu vergehen. (Meine Ansicht)