• Werbung

    Um das zu verstehen bist Du wohl noch nicht lange genug im Forum.:wink:


    Hallo, Beenie-man,
    das soll aber kein Unterschied sein. Anders als im Berufsleben, wo der Neuankömmling sich in die Hirachie erst einarbeiten muß,
    gilt hier absolute Neutralität.
    Ein Witz, oder?


    Beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Hallo Udo,
    Hallo zusammen,


    ich lass mich von der Cliquen-Bildung nicht allzusehr beeindrucken..
    Ich habe schon von mehr als einer Person hier im Forum etwas gelernt und beschränke mich deswegen auch nicht auf bestimmte Leute, die ich dann als einzige ernst nehme.


    Ich bin mal gespannt wie sich das im Forum weiterentwickelt. Mit mir und Euch.. *g*


    grüße,
    the beenie man

  • Das ist totaler Wirrbau. Sowas hab ich auch noch nicht gesehen bisher... .


    Sowas sieht man sehr häufig. Egal, ob man wilde Völker aus irgendwelchen Kisten/Häusern/Felsvorsprüngen etc. betrachtet oder einfach nur einenen Schwarm in seiner Kiste für mehr als 5 Tage hat stehen lassen .....

    "Moral ohne Sachverstand ist naiv und manchmal gefährlich."

  • Sowas sieht man sehr häufig. Egal, ob man wilde Völker aus irgendwelchen Kisten/Häusern/Felsvorsprüngen etc. betrachtet oder einfach nur einenen Schwarm in seiner Kiste für mehr als 5 Tage hat stehen lassen .....



    Bei "Naturvölkern" klar, aber in einer Beute beim Imker habe ich sowas noch nicht gesehen, meinte ich. Wild lebende Völker in natura habe ich leider noch nicht gesehen.
    Mir gefallen die Waben, wie die Bienen sie natürlich bauen, wie man auch in dem wunderschönen Buch von Tourneret (Le peuple des abeilles) bewundern kann. Sicherlich haben die Bienen auch ihre eigene Ordnung. Die Bienen wissen selbst am besten, wie ihr Zuhause aussehen soll. Aber trotzdem hätte ich so einen Wabenbau nur ungern im Kasten, es erschwert die Arbeit doch ungemein :lol: Deshalb benutze ich auch immer hübsch meine Wasserwaage und Anfangsstreifen, da passiert sowas nicht und ich kann die Schwärme auch mal ein paar Tage in Ruhe bauen lassen.

  • Hallo Renndrache,
    der Wabenbau spielt bei Warre' keine Rolle.
    Es wird die ganze Zarge geerntet.
    Der Honig wird ausgequetscht, nicht geschleudert.
    Möchtest du auch einmal den Unterschied von geschleudertem und gequetschtem Honig schmecken, der ganz enorm ist,
    mache es wie auf dem letzten Photo : nur mittig kleine Anfangsdreiecke anlöten, den Rest den Bienen überlassen.
    Stücke, die du heile herausbekommst kannst du zu Wabenhonig verarbeiten/verkaufen.
    Für den Quetschhonig kannst du einen höheren Preis verlangen.
    Gruß
    Helmut

  • Das hört sich ja interessant an. Und wie erntet man die Zarge, bzw. wie bekommt man die Bienen da raus bei der Ernte? Mit einem Gebläse? Oder die Waben einzeln ausschneiden?
    Des Brutnest kann man sich wahrscheinlich auch nicht anschauen, oder? Eine sehr defensive Bienenhaltung.

  • Die Zargen werden im Herbst geerntet, wenn die Bienen sich das erste Mal unten zur Wintertraube sammeln. Die Honigzargen sind dann relativ bienenfrei. So ist die Ernte bei Warre gedacht.


    In Kanada hat ein Imker jedoch ungewöhnlich hohe Massentrachten, bei denen er die Zargen schon während der Saison erntet, um ein komplettes Verhonigen zu vermeiden. Die Bienen werden einfach abgestossen und der Rest bei der Entnahme der Waben abgefegt.


    Für unsere Verhältnisse ist eine Ernte im Herbst ausreichend - und sehr komfortabel. Die Zargen sind klein und nicht so schwer, wie große Zargen. Die Räume sind fast bienenfrei und das Abnehmen geht sehr schnell. Mit etwas Übung und einem Wabenmesser sind die Waben auch schnell herausgeschnitten und mit der Presse ist der Honig sehr schnell in den Gläsern.


    Viele Arbeitsschritte ersparst Du dir dadurch, auch das Aufräumen nachher ist leichter.


    Sicherlich ist diese Art zu Imkern gewöhnungsbedürftig und nicht jedermanns Sache. Eine Alternative eben, bei der Jeder probiert, ob es für ihn passt.


    Im Punkte Naturwabenbau jedenfalls kommt diese Form des Wabenbaus der "Natur" schon recht nahe.


    Bernhard

  • @ Arnd,
    danke für diesen netten youTube-Clip...jetzt bin ich samt aller Zellen voll gut drauf zumal ich diesen ganzen monstermäßig langen Thread durchgelesen habe.


    Und hier noch ein Stück eigener "Naturbauerfahrung" - keine Querdrahtung. Senkrecht ist prima, eignet sich auch zum Einlöten der Anfangsstreifen. Aber bei meiner letzten Einkaufstour habe ich nicht weiter nachgedacht und zur Strafe quergedrahtete DN 1,5er erworben. Na ist das eine Sch... wenn dann auch noch eine Rille im Oberträger fehlt! Das Einbringen von Anfangsstreifen klappt nicht gut und ich fürchte schon vor dem Bauwerk denn sie machen wenn sie an die Drähte kommen.
    Ganze Mittelwände finde ich auch arg teuer (wozu auch im Brutraum? Schleudern tut man daraus ja nur in Ausnahmefällen und durch das Bebrüten werden die Waben auch schön fest).


    Übrigens habe ich auch gute Erfahrungen gemacht mit dem bloßen Rausschneiden der alten Wabe. Ist zwar etwas Arbeit doch die am Oberträger verbleibende Wachslinie ist wie ein Anfangsstreifen...aber natürlich geht das nur wenn man das Rähmchen nicht desinfizieren muß; dann ist das Ausschmelzen in heißem Dampf besser.


    Melanie

  • Zitat

    ich fürchte schon vor dem Bauwerk denn sie machen wenn sie an die Drähte kommen.


    Sie werden die Drähte einbauen, was sollten sie denn sonst tun? Zumindest ist das bei mir so.:wink:


    Ich hab nur quergedrahtete, für mein Gefühl ist die Wabe damit besser stabilisiert. Allerdings hab ich auch 2 Völker, die ungedrahtet sind, auch das ist kein Problem, wenn man etwas Gefühl aufbringt, man darf die Waben halt auf keinen Fall kippen.


    Wegen der Nut im Oberträger. Die kann man ganz leicht mit der Kreissäge nachträglich anbringen. Ohne wirds schwierig Wachsstreifen anzubringen.

  • Meine sind auch quer gedrahtet und die Drähte werden problemlos eingebaut.
    Anfangsstreifen einlöten geht da nicht, weil der Abstand zum Draht zu groß ist. Ich befestige den Streifen mit etwas flüssigem Wachs in der Nut, ist etwas mehr Arbeit aber hält gut.


    Den Zellen-Song von Arnd bekomme ich schon seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf, furchtbar :lol: :roll:

  • Hallo alle zusammen!


    ..Weiß nicht, vielleicht hab ich hier was nicht gründlich genug durchgelesen, konnte jedenfalls beim überfliegen nichts finden.
    Ich hab da folgende Frage: Wie ist das bei Naturwabenbau mit der Trennung von Honig und Brut. Machen das die Bienchen automatisch, oder gibt es da auch irgendeine Art Absperrgitter oder so Tricks???

  • Na ich habe ein Absperrgitter. Ohne fang ich nicht an rum zu spielen
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo alle zusammen!


    ..Weiß nicht, vielleicht hab ich hier was nicht gründlich genug durchgelesen, konnte jedenfalls beim überfliegen nichts finden.
    Ich hab da folgende Frage: Wie ist das bei Naturwabenbau mit der Trennung von Honig und Brut. Machen das die Bienchen automatisch, oder gibt es da auch irgendeine Art Absperrgitter oder so Tricks???


    Nabend, Idefix,
    hier streiten sich Befürworter und Ablehner des Absperrgitters.
    Selbst bei großem Brutraum, 1,5 Zander oder Dadant, wo kein zweiter Brutraum gegeben wird, gibt es Fälle, wo die Bienen im Honigraum
    Eier legen.
    Die Grundidee gibt vor, daß bei einem großen Brutraum eine Schwelle aus Honigkranz und Pollen nach oben entsteht. Sie soll die
    Königin hindern, auf natürliche Art, im Honigraum Eier zu legen.
    Ich habs mal versucht, den Honig konnte ich nicht schleudern, da Drohnenbrut.
    Inzwischen arbeite ich strikt mit Absperrgitter, der Honigraum hat ein kleineres Maß wie der Brutraum. Ich kann keine Waben tauschen.
    Das mache ich bewußt so. Mein Honig entsteht nur auf jungfäulichen unbebrüteten Waben.
    Es hat eine andere Qualität. Meine Kunden danken es mir.
    Also das ist meine Ansicht, andere machen es halt anders.
    Liebe Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • :lol: Ich hab keine ASG und es funzt trotzdem.
    Der Trick liegt darin, die Völker als Schwärme sofort auf End-Brutraumzargen-Größe einzuschlagen, dann beginnen sie brav oben mit dem Bau, und wenn im nächsten Frühjahr die HR draufkommen, werden die auch als solche benutzt, wenn die "Endgröße" groß genug war.
    Ein Einzarger wird sich dann sicher nicht mit seinem Brutnest darauf beschränken, aber bei meinen 3x8W Kisten (und vorher bei 2x12 auch) klappt das ganz gut (bis auf die 5% der Damen, die ein schmales Brutnest bis unter den Deckel hochziehen - aber da sind dann die seitlichen Waben unbebrütet, und es bleibt genug für den Imker.:wink:).
    ASG haben in "möglichst bienengemäßer Haltung" nix verloren.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen