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    Hallo Arnd,


    kannst Du was zu Büchler sagen, ich kenn den Mann nicht.



    Der Herr Büchler arbeitet in Kirchhain.
    Ich habe den vor einem knappen Jahr bei uns im IV mit seinem Vortrag zu dem Thema gesehen. Das hat mich schon ein wenig beschäftigt. Vor allem seine Meinung zum Thema Vermehrung fand ich Klasse, dazu aber mehr in einem anderen Thread.


    Grüße!
    Arnd

  • Hallo Jörg,


    Sabi(e)ne hat drei Zargen mit je 9 Waben DNM.
    Soweit ich das weiß arbeiten sie nur mit Anfangsstreifen.
    ... aber dazu kann sie dir besser antworten als ich ;)



    Ich persönlich habe mit Dadant mein System gefunden. I love it!!! Meine DNM Beuten habe ich noch aus nostalgischen Gründen. Ein Brutraum spart sooooooo viel Zeit und ist für meine Bienen und mich stressfreier.


    Bei der Schwarmkontrolle schau ich zur Zeit nur 4 oder 5 Waben an.
    *schwelg*


    Das muss aber jeder für sich finden und entscheiden.



    Sonnige Grüße!
    Arnd

  • Hallo, zusammen,


    da bleibt ein Konflikt,
    will man nur Naturbau und das wars, wenn es funktioniert?
    Oder will man den Bienen mehr Eigenleben zugestehen.
    Mit Dadant und einem großen Brutraum funktioniert das hervorragend.
    Aber wie gehen 3 Zargen übereinander? Natürlich funktioniert hier auch der Naturbau, sobald die
    Bienen daran gewöhnt sind.
    Das hat aber gar nichts mit naturgemäßer Bienenhaltung zu tun, ist eher wieder die "Käfighaltung".
    (Sieh es mir nach, Hartmut)
    Und gerade davon wollen doch viele weg, auch viele, die nur mitlesen und nicht schreiben.
    In der wesensgemäßen Bienenhaltung sollte der ungeteilte Brutraum zwingend darstehen. Eben als großer, fast unantastbarer Brutraum.
    Darauf die Flach-Honigzargen. Alles geht.


    Ich schreibe hier für die, die nach Alternativen suchen. Nicht für die, die mich ständig runterbuttern wollen. Jedem sein Ding.
    Beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • arnd : das war schon fast richtig - 3x8W DNM, und alle mit Anfangsstreifen, bzw auch gern einem stehengelassenen Rest von ausgebauten Waben - hilft, die Richtung zu halten:wink:.
    Mit KS/FLKS nehmen die Bienen das als einen BR wahr, und richten sich entsprechend drin ein - Start also oben unterm Deckel, und dann geordnetes Runterbauen - im ersten Jahr meist eher zwei bis zweieinhalb Zargen, der Rest wird im nächsten Frühjahr nachgebaut (da gibt's dann auch Drohnenbau außen/unten.
    HR werden sehr früh, meist Mitte März aufgesetzt, ohne Gitter.
    Schwarmkontrolle ist noch bescheidener als bei arnd, ich suche nicht nach WZ, sondern guck mir die Mitte vom Brutnest an - wenn's anfängt zu verhonigen, sollte ich in den nächsten zwei bis drei Wochen WZ gucken gehen, also bis dahin nur 1 Wabe pro Volk zu ziehen, noch einfacher.
    In Nicht-Schwarmjahren wie diesem finde ich aber nur einsame Umweiselungszellen, und ich werd den Teufel tun, die rauszunehmen.
    Da muß man dann "das eigene Dogma überwinden" :lol: und entweder umlarven oder auf Nachschaffungsköniginnen setzen (und einrechnen, daß die später nochmal umgeweiselt werden).
    Aber das ist nicht der Normalfall, der besteht in 3->5 WZ, und dann gibt es einen FLKS mit der alten Königin, eine WZ bleibt drin, die anderen kommen in Minis bis zur Begattung, und werden bei der TBE im Juli verwurstet (im Gegensatz zu arnd kann ich nicht klagen über so späte KS, aber ich füttere auch Pollen zu, da juckt das Wetter weniger)
    Wichtig ist halt, auch auf unvorhergesehene Wetterereignisse im Kopf vorbereitet zu sein, also immer Plan B und C in der Schublade zu haben, und genug Futter im Lager.:wink::Biene:


    Nachtrag: wichtigstes Werkzeug hier ist Wasserwaage und Keile - Naturbau muß in Waage stehen, sonst gibt's Chaos.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Wichtig ist halt, auch auf unvorhergesehene Wetterereignisse im Kopf vorbereitet zu sein, also immer Plan B und C in der Schublade zu haben, und genug Futter im Lager.:wink::Biene:


    Das ist so ziemlich das Wichtigste.
    Immer die klimatischen Verhältnisse seiner Umgebung im Kopf haben und das bei Tips und Tricks der Anderen auf seine Gegend umrechnen.


    Ich hab's ja schon mal geschrieben:
    Im Juli nen KS auf Anfangsstreifen, der August und Sept. waren verregnet und kalt.
    Ein paar Meter weiter unten, hinter den Bergen an der Bergstraße hätten die das bestimmt besser gemacht.
    Johannes hatte ja auch mal ein kleines Naturbau-Desaster hinter sich, glaube aus ähnlichen Gründen.


    Wie dem auch sei.
    Etwas Offtopic aber für mich der Indikator Nr. 1 ist das Bauchgefühl.
    Wenn ich das Gefühl habe, ich muss heute noch dies oder das machen, oder für XY noch ein zwei Wochen warten, hat mein Bauch in der Regel recht.
    Das war so ziemlich das beste was mir Sabine je geraten hat :p_flower01: :u_idea_bulb02: :liebe002:



    Grüße!
    Arnd

  • Ups, jetzt hab ichs auch gemerkt und abgekriegt, worüber hier so viel geredet wird...
    Hallo Udo, ich zitierdich mal:
    Aber wie gehen 3 Zargen übereinander? Natürlich funktioniert hier auch der Naturbau, sobald die
    Bienen daran gewöhnt sind.
    Das hat aber gar nichts mit naturgemäßer Bienenhaltung zu tun, ist eher wieder die "Käfighaltung".
    (Sieh es mir nach, Hartmut)



    Ohne nachzufragen, was Ich damit "herausarbeiten" möchte (ergebnisoffen versuche), lässt du so ein vernichtendes Statement los.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, Dadantbeuten sind auch meiner Meinung nach eine sehr tolle Sache und ich habe großen Respekt vor deiner Auseinandersetzung mit diesem ganzen Thema- aber auch bei dir finden sich Widersprüche!
    Z.B. schreibst du, Bienen bevorzugen 300 x 300als Raum, und jetzt kommt Dadant als Lösung ??? Ist mein Maßband kaputt? Und Rähmchen sind ja nun auch nicht das Maximum an Konsequenz...
    So gibt es auch Widersprüche bei meinem (Klein-) Versuch. Irgendwie ist es immer ein Kompromiß, selbst jeder Baum oder sonstwas, der von Bienen bezogen wird. Ich habe bei der Bergung von Schwärmen schon Sachen gesehen, die unsere Sichtweise von- was will und braucht der Bien-auf den Kopf stellen...
    Also, an alle, für die Udo und alle anderen hier schreiben: hört auf ihn, nehmt ihn ernst, genauso, wie die anderen die hier schreiben.
    Eine ergebnisoffene Betrachtung ist das A und O, um den eigenen Weg zu gehen- gemessen an den eigenen Bedürfnissen, ansprüchen
    und vor allem auch Trachten.
    Mein Versuch beinhaltet z.B die obere der 3 Zargen während der Robinie füllen zu lassen, danach abbunkern und nach der Sommerhonigschleuderung als Winterfutter wieder aufzusetzen.
    Bei solchen Trachten können nach meiner Erfahrung (!) zu große Waben zur Gefahr werden( ohne Rähmchen und Draht).
    Bitte erst lesen, versuchen nachzuvollziehen in allen Aspekten die da mitschwingen,nachfragen und dann kritisieren.
    Viele Wege führen nach Rom. Ja ich weis, manchmal zu viele, und manche auch dran vorbei... deshalb immer ergebnisoffen betrachten!
    Und ab und zu mal die Mundwinkel hochziehen und über sich selbst und andere mal schmunzeln, dann wird das auch alles viel lockerer hier, und verschiedene Rangehensweisen können diskutiert und vergleichbar gemacht werden um auch Neueinsteigern Einblick zu gewähren ( und nicht nur in Kampftechniken)
    Grüße aus der zur Abwechslung mal sonnigen Altmark, Kalle

  • Also, hier mal der Zwischenbericht eines Anfägers. Das Endgültige überlasse ich anderen :)


    Ich habe hier ein 3-Zargen-Volk auf Zanderwaben stehen, das gerade seinen Honigraum ausbaut. Naturwabenbau. 1/3 sind schon voll. Kein Gitter und dennoch reine Honigwaben. Das ist zwar nichts außergewöhnliches, doch hoffentlich noch mit "zufriedenstellend" zu bewerten, oder?


    Seine Geschichte:
    2009 im Mai ein konventioneller Ableger gewesen. 4 Mittelwände kamen mit, vielleicht auch 5. Wurde das Jahr über durchgefüttert, es wurden nur leere Zanderrähmchen zugegeben. Ende des Sommers waren 6-7 Waben ausgebaut, was mich dazu veranlasste, ihn auf 2 Zargen überwintern zu lassen. Also wanderte eine Futterwabe nach oben und mit weiteren BR wurde aufgefüllt. Dann Winterauffütterung irgendwann. 12 Waben von 20 wurden genutzt, verteilt auf oben und unten.


    Da der Anfänger selten eine Schwarmvorwegnahme macht, einen Schwarm findet oder gar einen geschenkt bekommt - obwohl das wirklich eine ganz tolle Methode ist -, den er dann in einen leeren Bienenstock einschlagen kann, sei diese meine Methode hier mal erklärt. Das ist besser, als ein einzargig überwintertes Volk auf MW mit BR zu erweitern, meiner Meinung nach.


    Was meinen die Hasen dazu?


    Greetings,
    Beenie

  • Fragen:


    - Was macht ein Volk auf Naturwaben mit Mittelwänden, die ihm als Honigraum aufgesetzt werden?
    Angenommen der Imker weiß nicht, dass er auch leere gedrahtete Zanderwaben schleudern kann (was mir erstmal jemand vormachen soll) :mad:


    - Was mache ich mit Rähmchen, egal welches Maß mit einer Nut oben, damit die Bienen schönen NWB errichten?
    Ich habe da von Küchengeräten und Wachsspritzen gehört... Was ist da los?? :-(

  • Fragen:


    - Was macht ein Volk auf Naturwaben mit Mittelwänden, die ihm als Honigraum aufgesetzt werden?


    Ausbauen.

    Zitat


    - Was mache ich mit Rähmchen, egal welches Maß mit einer Nut oben, damit die Bienen schönen NWB errichten?


    Eine Mittelwand nehmen - dünne Streifen schneiden - rein in die Nut und mit dem Lötkolben mit dem Rähmchen verbinden.

    Zitat


    Ich habe da von Küchengeräten und Wachsspritzen gehört... Was ist da los?? :-(


    Schnell wieder vergessen - Mittelwände hast du ja sicherlich und wenn nicht kauf dir mal einen Stapel - ist immer gut welche zu haben.

    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Fragen:


    - Was mache ich mit Rähmchen, egal welches Maß mit einer Nut oben, damit die Bienen schönen NWB errichten?
    Ich habe da von Küchengeräten und Wachsspritzen gehört... Was ist da los?? :-(



    Hi Beenie-man!
    Das mit der Einwegspritze funktioniert super, meine Bienen haben problemlos an der Wachsspur angebaut. Damit die Spitze der Spritze nicht verstopft, einfach im heißen Wachs stehenlassen. Ich finde die Methode super- simpel und effektiv!
    Gruß, zonia

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • [quote='beenie-man','https://neu.imkerforum.de/forum/thread/?postID=234517#post234517']:p_flower01:Merci an alle,
    ..die Methoden zum Nachmachen anbieten, :daumen:
    .. übertragbare Erkenntnisse Kund tun :u_idea_bulb02:


    Hallo, Beenie-man,
    ich nehme zum Anschmelzen der Anfangsstreifen eine Bain-Marie, die mir flüssigen Wachs in einer
    Schnute zum Angießen serviert.
    Bei meinen Flachzargen im Honigraum, ist gedrahtet, habe ich nur Naturbau, aber so was von akkurat.
    Allerdings arbeite ich lieber mit Absperrgitter, dann halten die Honigwachsrahmen länger und der Honig soll
    leckerer sein, ohne vorherige Brut.
    Ein Volk auf Naturbau wird gezwungen, die Mittelwände zu akzeptieren, sie bauen sie aus.
    Das ohne Gitter ein reiner Honigraum entstehen kann, liegt eher an der großen Überbrückung durch die beiden
    Brutzargen. Bei meinem einzargigen Brutraum, obwohl fast anderthalb Zander, funktionierts nicht so, wie gewünscht.
    Ich arbeite noch daran, bezw. meine Bienen.


    Erstmal, beste Grüße, Udo

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Fragen:


    - Was macht ein Volk auf Naturwaben mit Mittelwänden, die ihm als Honigraum aufgesetzt werden?
    - Was mache ich mit Rähmchen, egal welches Maß mit einer Nut oben, damit die Bienen schönen NWB errichten?


    Aloha,
    a) ausbauen, aber nicht so schnell, als wenn da nur Anfangsstreifen wären. Eine MW oder ausgebaute Wabe als Randwabe hilft beim Richtung halten im Naturbau und als Kletterhilfe.
    b) bei neuen Rähmchen Wachslinie, egal wie mittig aufbringen - Spritze ist mühsamer als MW-Streifen anzulöten (müssen keine MWs sein, einfache prägungslose Wachsstreifen (selbst gegossen) tun's auch, aber nicht tiefer als 1-2cm und über die volle Rähmchenlänge - jede Unterbrechung kann zum Abdriften um X° führen :lol:)


    beenie-man : 2 Zanderzargen als BR sind groß genug für jedes Volk, und bestimmt haben sie schöne Honigkränze über der Brut - da geht Mama nur drüber, wenn sie geschubst wird, von daher braucht bei genügend großem BR keine Gitter (außer bei den berühmten 5% der Völker, die schmal-hoch bis unter den Deckel brüten - aber eben selten).
    Bei Naturbau ohne Drohnenschneiden haben die Bienen auch kein Bedürfnis, noch irgendwo Drohnenbau anzulegen, was bei MWs im BR anders sein kann.
    (und vor allem sollte man gucken, was in großen Zellen tatsächlich passiert - nicht alle sind für Drohnen, sondern bei Volltracht ohne 2.HR auch gern übergroße Honiglagerzellen - zu erkennen am "falschen" Winkel und überlangen Zellen - vergrößern geht schneller als neu bauen.:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Aloha,
    a) ausbauen, aber nicht so schnell, als wenn da nur Anfangsstreifen wären. Eine MW oder ausgebaute Wabe als Randwabe hilft beim Richtung halten im Naturbau und als Kletterhilfe.


    [...] vor allem sollte man gucken, was in großen Zellen tatsächlich passiert - nicht alle sind für Drohnen, sondern bei Volltracht ohne 2.HR auch gern übergroße Honiglagerzellen - zu erkennen am "falschen" Winkel und überlangen Zellen - vergrößern geht schneller als neu bauen.:wink:



    Aaahhja,
    das ist ja interessant. Anfangsstreifen schneller als Mittelwände ausgebaut. Würden sie mir das im Imkerverein abnehmen?
    Ich halte es für möglich, was du sagst, allerdings ist das ein klares Argument gegen Mittelwände im Brutraum.
    Was sind die Argumente dafür? - Mehr Arbeitsfähige Bienen?


    Diese großen Zellen mit "falschem Winkel" muss ich mal genauer unter die Lupe nehmen.. Doch nicht hier im Forum, denn: einmal sehen ist mehr als Tausend Worte..


    Grüße,
    Beenie