Etikettieranlage

  • Liebe Bienenfreunde,


    wer verwendet eine automatische oder halbautomatische Etikettieranlage, die zu empfehlen ist? (Rundumetikettierung).


    Worauf soll man beim Kauf achten?


    Vielen Dank!


    Summ!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Gast041 () aus folgendem Grund: Fehler korr.

  • Lieber Reiner,


    ja, vielleicht bei Vollautomaten (da hab ich keine Preise).


    Ich habe von der Fa. K-D Hirschmann in Hirshorn Deutschland ein Angebot der contact RL-Serie mit Rundumetikettierung:


    RL 1 :€ 1,549,--/ Stück
    RL 2 : € 1,799 ,-- / Stück


    Wer Interesse hat, bekommt von mir ein PDF mit Fotos und Datenblatt per Mail (oder kann ich das in eine Nachricht stellen?)
      
    Nicht uninteressant, schaut Euch das mal an.


    Aber eine Empfehlung von jemandem, der vielleicht schon ein Gerät hat, ist Gold wert. Deshalb habe ich hier gefragt.


    LG


    Summ!

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Gast041 () aus folgendem Grund: feh.korr.

  • Mensch, Summ, macht Dir die Imkerei ohne das viele Spielzeug denn nicht schon genug Freude? :wink:

    Imker seit 2009 - Naturbau in Dadant-Beuten, Bemühung um wesensgemäße Imkerei

  • ...früher hatte man Kinder, damit man dann eine Modelleisenbahn zum Spielen bekam.


    Heute hat man Bienen, damit man mit dem ganzen schönen Equipment spielen darf... :wink:

    Robert - Versuch macht kluch... - und natürlich: KISS ME - keep it simple and stupid and most efficient!

  • Ja, das ist keine Frage, am faszinierendsten sind die Bienen.


    Aber als ich versucht habe, ein Rundum-Etikett anzubringen, sodass es hinten auch in der gleichen Höhe zusammenkommt, war mir klar, das das bei höheren Stückzahlen extrem zeitaufwändig und händisch bei Selbstklebern fast unmöglich ist.


    Das ist natürlich bei einem Etikett nur vorne was anderes. Wenn das einen mm schief steht, ist das nicht so ein Problem.


    Wenn da zwei Imker zusammenlegen, kostet das rund 750,-- Euro. Der Lieferant schreibt, bis zu 1.200 Etikettierungen in der Stunde, was ich bezweifle. Aber 800 wären auch gut.


    Es gibt einige hier, die einen FillUp haben. Da macht auch so ein Gerät Freude, weil Du mehr Zeit hast!

  • Warum ein Rundum-Etikett? Dann sieht man doch nix mehr vom Honig?
    Das ist doch genau (einer) mein Vorwurf ans DIB-Glas: man sieht keine Unterschiede zwischen den Sorten vor lauter Etikett....:confused:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Liebe Sabine,


    mein Rundum Etikett ist vorne größer als seitlich und hinten. Also vorne ein Etikett und seitlich und hinten eine "Band". Das händische und exakte Aufkleben ist mit Selbstklebern eigentlich nicht möglich. Ich schaffe es jedenfalls nicht.


    Liebe Grüße,


    Hannes

  • PS.:


    Sabine, ich halte auch nichts von Einheitsgläsern. Selbst Weinflaschen sind unterschiedlich. Wo wird sonst noch im ganzen Land ein Produkt in einer einheitlichen Verpackung präsentiert? Einheitsgläser für Marmelade? Momentan fällt mir nichts ein. Heute muss man sich von anderen unterscheiden, um beachtet zu werden. Verpackung, Qualität, Dienstleistung, was auch immer.


    "Unverwechselbarkeit" soll das Ziel sein.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 Mal editiert, zuletzt von Gast041 () aus folgendem Grund: ergänzung


  • hallo summ,


    ich will Dich nicht in Deinem Eifer zurückhalten, doch glaube nicht, dass eine Maschine - dazu noch eine gebrauchte - es schafft, ein Rundum-Etikett exakt so zu positionieren, dass es hinten paßt. Ich habe in der Zeit meines Berufes in der Lebensmittelbrance 2-3 Mill./Jahr Etiketten aufbringen lassen, Selbstklebe- und Naßetiketten. Echte Rundum-Etiketten sind was für Spezialisten mit großem Verständnis für Maschinen, Papier, Kleber und Gläser. An Hand Deiner Art zu Fragen, rechne ich Dich nicht zu ihnen. Du wirst sehr, sehr wenige Gläser finden, die so etwas haben. Ich meine hier nicht jene Etiketten die sich hinten überlappen. Das kann man mogeln und dies über die Form des Papieres regeln.
    Anderseits verstehe ich Deine Frage hier nicht so richtig. Du möchtest auf 45-50 Völker aufbauen, den Honig den Du da ernten und abfüllen wirst, kannst Du mengenmäßig noch mit der Hand etikettieren. Wir machen das momentan immer noch so: Unser fast Rundum-Etikett an den beiden Enden (nur Enden) mit Klebestift komplett anfeuchtend und das Etikett dann per Hand aufbringen und hinten dann paßgenau zusammenschieben. Für mich ist das eine schöne meditative Arbeit - auch wenn sich die Handgriffe immer wieder wiederholen. Das wäre vorerst mein Rat.


    Grundsätzlich mußt Du Dich aber zwischen Selbstklebe- und -Naßetikett entscheiden. Ersteres ist ein saubere Lösung in der Aufbringung, doch dann bist Du Abhängig vom Etikettenhersteller, den diese gibt's nur von der Rolle für die Maschine oder per Boden für die Hand.


    Oder Naßetikett mit Leimaufbringung. Wenn's klempt an der Maschine ist das immer eine Sauerrei und es geht viel Zeit drauf. Und dazwischen gibt es noch etliche gute Zwischenlösungen die alle einen Haufen Geld kosten würden - aber ganz praktisch sind - sich aber nur für Firmen rentieren, die große Stückzahlen haben. 4c-Papieretiketten kannst Du notfalls auch mal aus dem Laser rauslassen und selbst zurechtschneiden.


    'Preiswerte' Etikettierer in der oben angegebenen Preisklasse werden es - das sage ich hier ganz deutlich, nach meinen (!) Erfahrungen - nicht schaffen, eine Rundumetikett sauber und paßgenau aufzubringen. Wer das verspricht oder auslobt, sollte es in einem Test mit 1-2000 Gläsern vorführen. Ich würde darauf bestehen und mir das schriftlich geben lassen. Übrigens runde Gläser und Flaschen sind nicht gleichmäßig 'rund' - eines der Hauptprobleme einer exakten Rundum-Etikettierung.


    Ich bin bespannt, wie Deine Lösung auschaut.


    PS.
    Wenn Du möchtest, kannst Du mir gerne mal eines Deiner Etiketten zuschicken. Es reicht für mich die Form zu sehen, um Dir einen konkreten Rat anbieten zu können.

  • 1 to Honig wären in 2 Stunden etikettiert, bei 500g Gläsern...
     
    0,... Äppelstückchen Maschinenauslastung, ojeh!
     
    Andererseits bleiben bei Dir wesentliche Arbeitsanteile trotzdem hängen, Gläser herbeischaffen, einstapeln in Kartons, wegräumen. Musste bei dieser Menge und in der Kürze der Zeit vielleicht gar zu zweit machen...
     
    Sind bei 8 jahren Nutzung ca. 12 ct. Maschinenkosten fürs Etikettieren, Raumbedarf, Verzinsung, Strom, Instandhaltung nicht gerechnet.
     
    Setz jemanden mit Fingerspitzengefühl ran und gib ihm die 12 ct....
     
    Es wird kein Riesenlohn, aber leben lässt es sich damit.
     
    Gruss
    Hagen

    Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt. (afrik. Sprichwort)

  • Und wenn Selbstklebeetiketten, dann bitte trocken wiederablösbare - Honiggläser sind zu teuer, um sie wegen nicht zu beseitigenden Klebstoffresten nach 1x in die Tonne zu hauen...:roll:


    eta: Tip: die von Henry sind sehr gut. ;-)

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen