• So schlimm wie zur Zeit war´s noch nie.
    :evil: Bei 2 Völkern an verschiedenen Ständen fliegen Wespen im Sekundentakt ein und aus.
    Was kann man da tun? Die Fluglöcher sind schon auf ein Minimum eingeengt. Ein Ablegervolk, das sich gut entwickelt hatte und stark aussah, besteht wahrscheinlich nicht mehr. Ich seh nur noch Wespen.

  • "Ratschläge für den Freizeitimker"...?
    Kann mich auch nicht erinnern jemals so viele Wespen auf dem Bienenstand gehabt zu haben. Aber recht bald sollte sich das Problem ja auch von selbst erledigt haben...

  • Danke Murat,
    bisher hatte ich immer vermieden Wespen zu töten, da sie ja auch unter Schutz stehen, aber wenn es den Bienen dermassen an den Kragen geht...:evil: Dabei sind die Wespen wesentlich flinker als die Bienen, finden auch schneller in ein verengtes Flugloch als die Bienen, und fliegen auch noch bei tieferen Temperaturen als die Bienen - so wie jetzt bei 0 bis 5 Grad.

  • Ich dachte ja auch, dass das Problem sich mit den sinkenden Temperaturen selbst regelt. Aber die Bienen sitzen hilflos in der Wintertraube und die Wespen fliegen wie verückt aus und ein.

  • Hallo webee,
    hatte vor einigen Wochen auch so massive Probleme.
    Die Wespen flogen schon in aller Kälte, wenn es hell wurde, die Bienen erst Stunden später bei mehr Wärme. Das Flugloch ist in der ganzen Zeit ungeschützt.
    Auch meine Trauben an der Hausfront wurden mir von den Wespen zerfressen.
    Habe dann ein paar alte gläserne Futterbalons (aber auch irgendein Glas mit Pappdeckel darauf und kleinem Loch in der Mitte tuts auch) mit Apfelsaft (Traubensaft, o.ä.) einen Spitzer Essig (damit keine Bienen angelockt werden) und einen Tropfen Spüli (damit die Oberflächenspannung weggenommen wird und die Wespe untergeht) aufgestellt.
    Dann habe ich mich beim schwächsten Ableger (an dem wurde am meisten geräubert) mit Finger über das sowieso kleine Flugloch gehalten und jede ein- ausfliegende Wespe zerdrückt - keine Angst, stechen dabei nicht. Nach einer viertel Stunde hatte ich über 30 Wespen zerdrückt und der größte Druck bei diesem Volk war erstmal vorbei.
    Bis am abend waren dann noch etwa 80 Wespen in den Gläsern und der Stress für die Bienen vorbei.
    Auch unsere Trauben haben wir damit gerettet.
    Gruß Fritz

    Wer jedes Volk retten will, schadet langfristig den Bienen.

  • So schlimm wie zur Zeit war´s noch nie.
    :evil: Bei 2 Völkern an verschiedenen Ständen fliegen Wespen im Sekundentakt ein und aus.
    Was kann man da tun? Die Fluglöcher sind schon auf ein Minimum eingeengt. Ein Ablegervolk, das sich gut entwickelt hatte und stark aussah, besteht wahrscheinlich nicht mehr. Ich seh nur noch Wespen.


    ... wenn es sooooo schlimm ist, warum machst Du das Loch nicht einfach zu? Die Bienen hängen doch 'eh schon in der Traube
    oder
    Du verstellt diese Beute. Abends nach (!) Wespenflug vorne verschließen. Abtransport, an eine anderen Standort stellen als Zwischenlösung. In 14-Tagen ist es eh vorbei. Also bei uns hier liegt schon Schnee, wir haben das Problem nicht mehr - dafür andere.....

  • Wir haben auch in Marokko in diesem Jahr ein besonders starkes Wespenproblem. An einem Stand haben sie mehr als 10 Völker ausgeraubt!
    Ich habe auch schon "alles" ausprobiert: Fallen sind nicht effizient genug, Eingänge verkleinern nützt nichts, die "amerikanischen Schutzgitter" vor den Eingängen helfen nicht da die Magazine undichte Stellen haben, usw..


    Gibt es denn kein Wespengift???

  • Ich habe auch schon "alles" ausprobiert: Fallen sind nicht effizient genug...


    Hallo Thomas,


    soviele kannst Du garnicht fangen, wie wieder nachkkommen.
    Effizient ist: Fanggläser mit Apfelsaft/Essig, wie Fritz schon schrieb, im Frühjahr, wenn die Königinnen losdüsen!

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.