Epigenetik & Bienen + Milben?

  • Schönen Abend zusammen,

    Sabine, dies alles untersuchen zu wollen, würde Jahre dauern, von den Mitteln ganz zu schweigen.

    Soviel Zeit haben wir nicht mehr, bis die Bienen in den Dschungel ziehen sollen.

    Die Killers habens ja auch geschafft, dank humanitärer Nichthilfe.

    AFB, Tracheen und Nosema, wird ja auch nicht mehr medik. behandelt.

    Und die Wissenschaftler, die vor 20 Jahren sagten: Hätte man nichts gemacht.......


    Nun lassen wir das, um nicht zu Entgleisen.


    Nur soviel: Schaut Euch DIB aktuell Seite 22 an.

    Durchschnittsernten der Bundesländer.

    Die Städte schneiden erheblich besser ab, als z. B. Bayern, mit nur 10 kg.

    Voriges Jahr wars noch um 2/3 schlechter.

    Glaubts mirs, ich hab über 1o Standorte.

    Es ist immer zu beobachten:

    Extensive Landwirtsch: Guter Ertrag, wenig Ausfälle.

    Intensive Ldw.: mäßiger Ertrag, mehr Ausfälle.

    Ich hab Zuhaus nur Grünland und Mais, es ist zum Kotzen.

    20 km weiter in den Bergen, mag es anders sein, da kriegen sie noch Ahorn und evtl. Löwenzahn.

    Bei mir mäht man vor der Blüte.

    Löwenzahnhonig, war mal eine sichere (fast) Tracht.

    Heute: Nada!

    Wir wissen alle darum.

    Wir tun nichts!

    Wachs ist eine alte Kamelle.

    Den eigenen Kreislauf hat man schon seit 17 Jahren, doch der ist mir schon zuwieder.

    Imker streiten sich lieber über blöde Floskeln, anstatt der Öffentlichkeit

    ihre Probleme darzustellen, weil sie damit scheints ein Problem haben.

    Und das ist es, was mich krank macht.

    Wir stecken uns gegenseitig an mit dem Virus, der da heißt:

    Lethargie

    Schönen Abend noch

    Simon


  • Die Geologen (und Paläobiologen) haben bewiesen, daß Evolution eigentlich aus sehr langen Ruhephasen besteht, wo fast nichts passiert, gefolgt von kurzen kräftigen Katastrophen, die meist die Mehrheit der lebenden Arten ausrotteten, und nahezu gleichzeitigem Erscheinens von sehr viel mehr neuen Arten. Das ist also keine kontinuierliche Entwicklung, sondern verläuft eher schubweise. Das Erscheinen der neuen Arten in sehr großer Zahl ist der zufällige Teil.
    ...;-)



    Das war dem Drohn absolut klar, als er als Dröhnlein mit ca. 7 Jahren beobachtete wie aus einem Bienenei, dann eine Made wurde und dann der Deckel der Zelle aufriss und wieder ein total mutiertes Wesen daraus kam.

    Der Sprung des Eies, eine Katastrophe für das Ei, da es dann nicht mehr da ist.

    Die Verpuppung der Made, eine Katastrophe für die Made.

    Das Schlüpfen der Puppe, eine Katastrophe für die Puppe.

    ...usw, usw..:daumen:

    Immer liegt eine relativ lange Ruhephase vor dem Erscheinen einer neuen Art, z.B.: Huhn-Ei-Kücken
    (obwohl der Drohn sehr zweifelt ob es dann eine neue Art ist, bzw. ob es überhaupt verschiedene Art gibt, vielleicht ist ja alles "EINS" inclusiv des Menschen):wink:

    Die Paralaya dazwischen ist absolut notwendig!
    Ebenso wie die Milbe für unsere Bienen.

    Der
    Drohn




  • (obwohl der Drohn sehr zweifelt ob es dann eine neue Art ist, bzw. ob es überhaupt verschiedene Art gibt, vielleicht ist ja alles "EINS" inclusiv des Menschen):wink:



    Ola
    Wir sind eins.

    Sich abzuheben von der Einheit fällt nur dem Menschen ein. Wir sind mit allem verbunden und sehen uns doch dauernd getrennt, ich mir mein, was soll der Zirkus ?wenn ich doch vergehe wie eine Fliege und bald wieder Fliegen und Humus oder was weiß ich bin. :cool:

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)

  • ...wenn ich doch vergehe wie eine Fliege und bald wieder... was weiß ich bin. :cool:


    Nicht DU, nur Dein Körper!
    Ich sehe da einen großen Unterschied.
    Aber gehört leider nicht hierher...

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.

  • Wir (und ein paar andere höhere Primaten, bei den Walen weiß ich's nicht) haben einen präfrontalen Cortex, alle anderen nicht.
    Wir haben ein Ego, alle anderen nicht.
    Das ist der Unterschied.:Biene:
    [Und, auch wenn das jetzt ein wenig OT ist:] 1900 hat Lord Kelvin (und andere) erklärt, in der Physik sei alles entdeckt, jetzt gehe es nur noch um immer feinere Messungen.
    Dann "Überraschung!" wurde die Quantenphysik entdeckt, dank Röntgen, Curie, Thomson, Planck und Einstein.
    Das Newton'sche Universum war plötzlich nicht mehr alles, sondern "nur" Teil eines größeren...


    Nur ist dieser Paradigma-Wechsel bis heute nicht wirklich im Bewußtsein der Menschen angekommen.
    Denn dann müßte anerkannt werden, daß letztendlich wirklich alles EINS ist - mit tatsächlich weltverändernden Konsequenzen im Denken jedes Einzelnen, dann wäre allen klar, daß es so wie bisher nicht mehr weitergeht.[OT Ende]

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nicht DU, nur Dein Körper!
    Ich sehe da einen großen Unterschied.
    Aber gehört leider nicht hierher...




    okay "nur" mein Körper verwandelt sich in Fliegen, denoch kann ich mir das "ich mir mein mich" gleich sparen, rein materiell gesehen, davon bleibt doch in Kürze eh nix übrig und wenn man das "ich" streicht, dann macht das einen Riesenunterschied im Sein. :wink:

    Was nach dem Körper kommt ist Spekulatius, wir leben im Zeitalter der Diesseiterei, offensichtlich will man vom jenseitigen nix wissen.

    In growth we trust.:evil:

    "One of nature's biggest forces is exponential growth" (A.Einstein)

  • ...offensichtlich will man vom jenseitigen nix wissen...



    Auch das ist Maya,
    es gibt es nicht das Dies-seitige und das Jen-seitige:u_idea_bulb02:

    Was es gibt ist das Jetzt :daumen:
    was gleichbedeutent mit dem
    und das ist schneller vorbei,
    als der Drohn diesen Satz schreiben kann:lol:

    Der entscheidende Sinn und Zweck der Erschaffung der Welt war für den Menschen, in Übereinstimmung mit Seinem guten Verlangen, das äußerste Gute zu schenken...

    den Bien eben,
    zu seinem Bilde,
    wie er,
    der Mensch,
    werden wird in Zukunf!:u_idea_bulb02:

    Deswegen erscheint der Milb und hift dem Bien und dem Menschen!!

    Der
    Drohn

  • [OT] Drohn : Das "Jetzt" ist NIE vorbei, und das einzige, in dem wir leben können. Wir können weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft leben.:roll:
    Aber wenn du Stephen Hawking gelesen hast, weißt du, daß es mindestens noch 3 Zeit- und 5 Raumdimensionen mehr gibt, als wir wahrnehmen können, auch wenn der endgültige Beweis auch noch geraume Zeit auf sich warten lassen wird.:lol:
    Und das menschliche Gehirn ist ein sehr fragiles Ding, winzigste chemische/elektrische Ungleichgewichte bringen sowohl massive Persönlichkeitsänderungen als auch für andere Menschen nicht nachvollziehbare Wahrnehmungen mit sich - was ist Wahrheit?
    Für den Alkoholiker im Delirium sind die Spinnen und Mäuse echt und wahr, die er sieht - es sieht sie aber kein anderer.
    Castanedas DonJuan hatte ähnlich induzierte Visionen, ebenso wird in vielen Völkern rituell exzessiv gehungert, oder Drogen genommen, um eben solche Erlebnisse hervorzurufen.
    Die Beschreibungen der diversen Epiphanien in den verschiedenen Religionsgeschichten, oder die des grad so sehr populären Eckhart Tolle - was ist Wahrheit?[OT-Ende]


    Zurück zu Bienen & Milben:
    im Forum schrieb heute jemand von einer denkbaren höheren Säurefestigkeit der Milben - um das zu konkretisieren müßten wir aber erst mal exakt wissen, wie die diversen Mittel (AS/OS) überhaupt konkret bei den Milben und den Bienen wirken.
    Simple LD50-Versuche sagen ja gar nichts über die Mechanismen aus.
    Träfe die o.g. Hypothese zu, wären die Milben aufgrund der schnellen Generationenfolge extrem im Vorteil, das sind sie aber bei resistenzbildenden Mitteln eh schon.
    Da wäre es dann interessant, eine Meßreihe zu Puderzucker durchzuführen, der ja nichts anderes macht, als rein mechanisch die Haftfähigkeit der Fußlappen herabzusetzen - entwickeln die Milben dann eine andere Strategie, um an den Bienen dran zu bleiben?


    Ich halte allerdings die Bienen für ebenso flexibel wie die Milben, man wird keine zig Millionen Jahre als Art alt, wenn man nicht schon für alles und jedes Strategien erfolgreich ausprobiert hat - die Varroa ist nicht die erste Milbe, die ihnen begegnet (ich wünsche mir grad jemand, der prähistorische Entomologie studiert hat, für Vergleichstudien :lol:).


    Was ich grad wissen will: wie sahen die Gene der Bienen um 1900 aus (vor jeder Agrarchemie), wie direkt vor dem Varroaimport (da gab es aber schon DDT), und wie heute, mit den neuen PSM?
    Und hat sich an der Genetik der Varrooen was geändert im Zusammenhang mit den PSM?


    Schaffen die Bienen es nicht, an zwei Fronten (Milben/PSM) gleichzeitig zu kämpfen?
    Sind evt die zu ändernden Verhaltensweise konträr?
    Oder behindern die PSM evt sogar aktiv die Anpassung an die Milben?


    Ja, es gibt nicht viele Arten, die so alt wie die Bienen sind, aber das spricht doch eigentlich grad für ihre Anpassungsfähigkeit.

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Hallo, liebe Leute,
    da fiel mir nur ein Spruch zu dem Vorhergelesenen ein.
    Danke an Markus, meinem Freund::p_flower01:
    Zitat:
    Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen die Herz haben, auf jedem Weg gehe ich,
    der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat.
    Dort gehe ich und die einzige lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen.
    Und dort gehe ich und sehe und sehe atemlos. >Zitat Ende<
    >Don Juan.
    Ja, Sabine, Castaneda.:wink::daumen:
    Wenn ich Drohn richtig verstehe:
    "Die Vorspiegelung irgendeiner systematischen und definitiven Vollständigkeit wäre
    zumindest Selbstbetrug.":oops:
    >So sollen alle kommunizieren, was sie zu sehen, fähig sind.< (Zitat G.Simmel)
    So verstehe ich den Drohn. Und ich verneige mich.


    Habe trotzdem noch paar Fragen zur MS-Behandlung.
    Grüße, Edda

    Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Victor Hugo

  • Und genau das ist die Maya!


    @ Drohn: Aus Wickipedia (Auszug):


    Das Wort Maya bezeichnet
    * ein indianisches Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika.
    * eine Sprachfamilie in Mittelamerika.
    * eine Göttin aus der indischen Mythologie und ein Prinzip der indischen Philosophie.
    * einen weiblichen Vornamen.
    * ein japanisches Kriegsschiff aus dem Pazifikkrieg.
    * eine Visualisierungssoftware.
    * einen Buchtitel von Jostein Gaarder.
    * das MAYA-Prinzip, einen Begriff aus der Marktpsychologie
    * den Namen eines kamerunischen Fußballspielers.
    * in türkischer Sprache das Wort für "die Hefe" als "maya otu" auch "der Hopfen"
    * der NATO-Codename des Schulflugzeuges Aero L-29 Delfín



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    Schön, wenn wenigstens Du es verstehst.

    Mit freundlichen Grüßen - Hardy


    Wende Dich zur Sonne, dann bleiben die Schatten hinter Dir.