Mäusegitter 09

  • @ Michael,
    Mach dir keine Sorgen. Vor zwei Wochen war es noch warm genug und die Bienen waren demzufolge noch aktiv. Da wird jeder Eindringling noch rausgeschmissen.
    Gefährlich ist es jetzt. Die Bienen sitzen bei den derzeitigen Temperaturen schon in der Wintertraube . Und verlassen diese auch Tagsüber nicht mehr. Das Flugloch ist also unbewacht. Eindringlinge werden also nicht mehr bekämpft. Da haben Mäuse leichtes Spiel. ( Wenn genug Freiraum zur Bienentraube ist nisten sie sich auch in den unteren Waben ein. )


    Und Bienen die die Traube infolge der Unruhe verlassen sind auch keine Gefahr mehr. Sie erstarren ganz schnell. Das Volk ist also in ständiger Unruhe und wird immer schwächer.
    @ Boris , solche Beiträge helfen keinem Anfänger. Warum sinnlos ein Volk riskieren wegen 10 Sekunden Arbeit.


    gruß Finvara

    ... alle sagten das es unmöglich ist, .... bis einer kam der das nicht wußte

  • ...



    Um ganz sicher zu gehen, dass keine Maus eingesperrt wurde, rät der Drohn die Windel zu beobachten.
    Da auch die kleinste Maus mal aufs Klo muss, findet man dann dort diese kleinen Böbel oder Flügel von Bienen oder ausgebissene Toraxs (was ist den die Mehrzahl von Torax:oops:) oder Nestbaumaterial oder oder oder...
    andere Pirschzeichen.

    so macht es
    Der
    Drohn

  • Hi Imkers,


    ich hab noch kein Gitter dran und warte lieber bis zum nächsten Flugtag, der bestimmt noch kommt. Die Gefahr bei der Kälte in diesen Tagen eine Maus einzusperren ist groß. Wenn die Bienen fliegen, fliegt auch die Maus :-)


    claus

  • Guten Abend,


    ich hab die Erfahrung gemacht, dass Reißnägel nicht besonders gut funktionieren. Bei mir sind se meistens, zumindest teilweise, über den Winter weg gefallen. Nachdem ein Volk von einer Maus "heimgesucht" wurde bin ich inzwischen auf tackern umgestiegen. Funktioniert einwandfrei. Im Frühjahr zieh ich die Tackernadeln einfach mit einer Spitzzange raus :daumen:.


    P.S. Die Varroa hat sich bei uns im Landkreis trotz Behandlung nochmal stark vermehr. Die meisten bei uns mussten jetz in den letzen warmen Oktobertagen nochmal ne AS Behandlung machen :-(.


    Liebe Grüße,
    die Feuerwehrbiene

  • Welche Maschenweite? Da liest man hier verschiedenes...

    Reicht es wenn ich den Draht mit Reißnägeln festpinne?

    Gruß Jule



    Ich nehme 6mm Maschenweite, reicht aus, und hier gibt's Spitzmäuse ohne Ende...
    Du kannst den Draht auch U-förmig im passenden Winkel zu Deinen Fluglöchern zurechtbiegen, dann hält das Gitter von ganz allein, wenn Du es reindrückst.

    'If you don't have a plan, you become part of somebody else's plan.'
    Terence McKenna

  • Der Drohn sagt Danke Werner für dieses Bild:liebe002:

    Denn an diesem Bild kann vieles erklärt werden!

    Also...
    Reiszwecken funzen nur an Weichholzböden!
    An Eichenböden gehen die nicht rein.
    An diesen Styrodingsbumsböden halten sie nicht.
    Ihr versteht...
    jeder von Euch wird eine Möglichkeit finden:daumen:

    Das wichtigste aber ist,
    weiß der Drohn,
    dass das Gitter immer mit der untersten Kante des Fluglochs abschließt,
    sonst gibt es geköpfte Bienen!!!

    Nochmal Danke zu Werner
    sagt
    der
    Drohn


  • Gern geschehen Markus.


    Ich gebe es zu, das mit dem Abschluss bündig zum Boden, ist Zufall auf dem Bild. Ist aber ein guter Tipp und richtig. Hab ich zwar schon beobachtet aber noch keinen Schluss daraus gezogen. Muss ich bei der noch ausstehenden Mauskontrolle noch mal darauf achten.


    Bei mir sind nur die untersten Leisten aus Eichenholz (Schwabe) der Rest ist Fichte, da gehen die Reiszwecken problemlos rein. Außer in den Ast, den man sieht:wink:


    Gruß
    Werner