Mäuseschutz

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    Guten Abend zusammen, Maxikaner danke fúr deine Reprimande und Gerhard für der Tip
    und Teleskopix für Unterstützung von meiner Art Bienenschutz gegen Bienenfresser und Unruhestifter
    und zugleich meiner Art von Mäuseschutz und Greiffelvögelschutz und Eule- und Kauzeschutz.


    Ich weiss nicht ob es hier in die Niederlande auch solche aufs Bureau entworfene Paragrafen
    der Naturschutzgesätze gibt. Wenn die Mäuse die BIENEN und auch MICH (im Hause) aus der Schlafe holen,
    darf ich sie dann nicht fangen in eine Tierfreundliche Falle mit essen und trinken um sie
    leben zu lassen und morgensfrüh gesättigt in ein gleichwürdiges biotoop frei zu lassen ?


    Weisst du wie viel Micky Mäusen jeder Tag durch Mensch und Katz um Seife geholfen werden
    und in die Mühltonne geworfen werden ?
    Viel Leuten bringen Mäuse wie die Ratten ums Leben mit Gift wodurch Greifvögel, Eulen und Kauzen
    bedroht werden. Selbst die Katzen laufen gefahr. Bei mich nicht. Darum laufen diejenige von meine Nachbarn
    so gern bei meine Bienenbeuten, aber sie kónnen nicht gut fangen oder sind zu Hause gesättigt.


    Also ist mein Verhalten gegenüber Mäuse eine 'Tägliche Sünde" und keine "Todessünde" ? Bijziend.


    P.S. Die Apodemus flavicollis hat seit 5 Jahr die Deutsch- Niederlandische Grenze überschritten
    und hat sich sehr stark fortgepflanzt. Sie hat die kleinere Sorte Wald- oder Buschmaus verdrungen, die A.sylvaticus.


    Schon viele Jahre frage ich wodurch in Deutschland neben Eulen gesprochen wird von Kauzen.
    Wir sprechen nur von Uilen (= Eulen).
    Woher stammt dass Wort Kauz ?

  • Bijziend :


    Ich persönlich finde das Umsiedeln von Mäusen nicht wirklich schlimm, andererseits beführworte ich das Einhalten von Gesetzen manchmal auch kategorisch, da sonst schnell mal alle Dämme brechen. Aber bevor ich mir hier eine Entscheidung abringen muss, stellt sich mir insbesondere die Frage, ob das Umsiedeln von 5 Mäusen pro Tag wirklich in irgendeiner Weise die Mäusepopulation so stark vermindert, dass das als aktiver Bienenschutz funktioniert? Oder ist das nicht vielmehr ein nettes Hobby eines Spaziergängers, Imkers, Greifvogelfreundes und Mäuseliebhabers?


    Viele Grüße
    Pisolo

  • Hallo,


    das Zauberwort im zitat vom Maxikaner ist sicherlich das "unnötig" - und ggf. das Wildtier.
    Denn wenn die Mäuse in den Geflügelstall, den Schuppen oder den Keller etc eindringen, dann darf man wieder oder was?
    Unnütz und ohne Grund ist es aus Sicht des Fängers ja nicht. Der eine Schützt Vieh und Vorräte oder sieht hygienische Gründe, der andere möchte seine Bienen nicht beunruhigt oder bevölkert wissen.
    Es kommt auf die Art und Weise an, denk ich mal.


    Jedoch ist Wegfangen eines Individuums und Verbringen aus seinem Lebensraum, ggf. sogar von seinen noch zu pflegenden Jungtieren weg auch ein Setzen von Stress. Die Besatzdichte im Aussetzungsgebiet könnte eng werden, die Maus muss sich dort neu zurechtfinden etc.
    Aus Mäusesicht ist das sicher nicht so prickelnd. Und ob die Beutegreifer es wissen und brav dann dort essen gehen?
    Kommt immer auf den Blickwinkel an.



    Marion


    P.S.und OT: auch Wildkatzen spielen mit ihren Beutetieren, wenn ihnen grad danach ist.
    Orcas spielen mit Pinguinen rum, schon mal Filmsequenzen gesehen?
    Mein Altkater konnte sowohl Kurzprozess mit Sofortmahlzeit als auch ne Runde Mausflipper - aber 20 Minuten hat er nie hingelegt, und der schob nie wesentlichen Kohldampf. Ich glaub nicht, dass es damit immer unbedingt was zu tun hat.

    "Wer die Leidenschaft als Jugendsünde abtut, degradiert die Vernunft zur Alterserscheinung".
    Hans Kasper

  • Genau so meinte ich das, danke Marion :p_flower01:


    Wer eine Maus im Keller hat, hat ein berechtigtes Interesse diese da zu entfernen.
    Wer seine Bienen in den Lebensraum der Maus stellt, hat kein berechtigtes Interesse Mäuse zu fangen.
    Mach Mäusegitter an deine Beuten wie zig Tausende andere Imker auch in Deutschland und gut ist es.
    Ich hab viele Mäuse am Stand und seit Ende letzter Woche auch Mäusegitter dran.
    Dein vorgeschobener Naturschutz, ist vielleicht gut gemeint aber nicht gut gemacht.
    Als alter Eluenfreund frag ich dich, wieviele Nistmöglichkeiten du dieses Jahr gebaut und aufgehängten hast?
    Am besten baust du in Absprache mit dem Förster oder dem Jagdpächter eine Mäuseburg an der Stelle wo du denkst dass viele Kautze und Eulen jagen gehen.
    Das wäre Naturschutz. Tiere und wenn es "nur" Mäuse sind, sinnlos in Panik zu versetzen und evtl. von vorhandenen Jungtieren zu trennen, ist in meinen Augen Tierquälerei.
    Und noch so nebenbei, 500m sind für eine Maus gar nichts! manche wandern nachts mehrere Kilometer....


    In diesem Sinne bau bitte eine Mäuseburg, Nistkästen! mach Mäusegitter an deine Beuten und hab ein gutes Gewissen aktiven Umweltschutz gemacht zu haben.



    Viele Grüße,


    Maxikaner

  • Bijziend


    Ich glaube kaum, dass sich an der Situation etwas ändert, wenn Du täglich einige Mäuse wegträgst. Suche einmal, was in deinem Haus bzw. an deinem Bienenstand an Futtermaterial vorhanden ist und versuche das Futterangebot zu reduzieren und bei deinem Haus alle Unterschlupfmöglichkeiten zu reduzieren. Es ist doch klar, dass auch eine Maus gerne ein warmes Bett hat, das schön ohne eigenes Zutun geheizt wird. Ob das dann in deinem Dach oder unter dem Sofa ist, ist der Maus egal.


    Gruß GM


    PS: Mäuse mögen auch Vogelfutter, Nudeln, etc. Also nach allem suchen was als Nahrung für eine Maus interessant sein könnte. An anderer Stelle füttern bringt nur bedingt etwas.

  • Gute morgen zusammen, danke für deine, fúr mich originelle tip, in.Zusammenarbeit mit
    dem Förster Mäuseburgen zu bauen. Sind das nur Schlafburgen oder soll mann sie neben
    Lumpen so wie alte oder kaput genagte Teppiche, auch mit Futter ausstatten ?. Dies ist ernsthaft gemeint.


    Maxikaner, Könntst du mich, und hoffentlich viele andere Interessierten, erzählen wie der Zusammensetzung von die Burgen ist ?


    Jetzt sitzt wieder eine entsetzlich schön gezeichnete A.flavicollis in unsere Salonfalle. Ich bin nicht durch sie
    wach gemacht; hab mich dadurch verschlafen; steh auch gern früh auf um unterschiedliche Zielen,(gleich wie du ?)


    Im Tagesverlauf woll ich dich noch detaillierter antworten. Jetzt soll ich nach draussen, gucken ob meine Bienen
    die Balsemienen und Hefau wieder besuchen und ob Mäuse unsere "Bienenburg" besucht haben.


    Mäuse können vorzüglich riechen, gleich wie Bienen. Wie kann mann das herrliche Geruch was aus dem Bienenburg
    kommt von unten durch Varroagitter und Flugspalt fortnehmen ? Ich hab lange vorher unter die Beuten
    Waschpulver gestreut; ohne Erfolg. Gibt es wass wass Mäuse wiederlich finden ? Bijziend.


    P.S. Ist anderhalb kein Deutsch ? Anderhalve kilometer ist 1500 meter.

  • Wo soll ich anfangen ? Mit Mäuseburg , oder Mäusegitter, oder Mäuse-umsiedlung, oder Nistkasten
    für Eulen, und so weiter.
    Weil am Mittag die letzte(?) Generationen Jungbienen massenhaft ihre Oriëntierungsflucht machen,
    woll ich sie nicht in den Weg treten mit Gitter und eine kleine Flugspalt.


    Meine 30 Beuten sind verschiedenartig, deswegen auch die Mäusegitter. Manche bestehen aus
    Streifen Gitter von Blumenzwiebelnladen. Die Streifen befestig ich mit Stechnadeln; strapaziöse Arbeit !
    Die Maschen sind 5 bei 5 mm, zum Schutz gegen die Zwergspitzmaus und junge Mäuschen von
    die Halsbandwaldmaus u.s.w.


    Es wundert mich dass die Population A.flavicollis so gewachsen ist, weil in unsere Schaune seit 2006
    ein Waldkauz-Ehepaar nistet. Das Männchen hat die Schleier-eulen vertrieben die seit 1987 in unsere Schaune
    gebrütet haben und beinahe 100 Nachkommen geschaffen haben. Macht der Waldkauz nicht Jagd
    in der Nähe von seine Wohnsitz um sich nicht zu verraten an Mensch und Vögel und Steinmarder , u.s.w. ?


    Wie kann mann sehen ob eine Mäusemutti Jungen zu versorgen hat oder habt ?
    Wie sehen die Zitzenwarze aus ? Dann übersiedel ich so eine nicht.
    In 2013 entdeckte ich in eine leere Bienenbeute ein Nist mit nackte katsche Spitzmäuse. Mein weiches,
    empfindsames Gemüt war sehr gerürht. Ich hab sie in Ruhe gelassen, Marion und Pisolo und Maxikaner
    und Teleskopix und Gerhard und viele andere Tierfreunden. Bijziend.


    P.S. Bernhard und Hardy bedankt für der Tip Chilipulver zu verwenden.

  • Deine Mäuseburg zieht nur erstmal kurzzeitig aus der näheren Umgebung die Mäuse an. Die so freiwerdenden Reviere werden wiederum von den Nachbarn besetzt. Mäuse bekommen mehrmals pro Jahr Nachwuchs. Also kannst ausrechnen wie die Vermehrungsrate ist.


    Was hast Du in deiner Scheune? Nach Möglicheit alles Heu und Stroh entfernen, auch unter den Balken. Bringt aber wiederum auch nichts, wenn du Heu und Stroh für andere Haustiere benötigst. Getreide und Futtervorräte Mäusesicher aufbewahren.


    In der Scheune die Versteckmöglichkeiten für die Mäuse reduzieren, (z.B. Eimer stabeln anstatt nebeneinanderstellen) da kann dann dein Waldkauz besser jagen. Evtl. auch mal nachts das Tor offen lassen, damit der Waldkauz mehr Chancen hat.


    eine andere Möglichkeit besteht noch darin die Fressfeinde der Mäuse zu fördern, z.B. einen weiteren Nistplatz für Waldkauz bereit zu stellen, so dass sich die Reviergrenzen verlagern (aber nicht auf der gleichen Scheunenseite).


    Gruß GM