Mäuseschutz

  • Hallo liebe Imkerfreunde



    Ich war heute an meinem Bienenstand und habe die Fluglochkeile eingelegt. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher ob diese für Spitzmäuse wirklich unzugänglich sind. Der Hersteller verspricht dies zwar aber bei einer Öffnung von 8 x 2 cm habe ich da so meine Zweifel. Ich würde nun gerne die Öffnungen zusätzlich mit Mäusegitter von außen sichern. Habe bei Holtermann im Shop geschaut und gesehen, dass es dort zwei verschieden Mäusegitter gibt. Soll ich das Gitter mit 8 mm Maschenbreite nehmen oder doch das lieber mit 6,3 mm. Kommen die Bienen da überhaupt noch durch?


    Danke im Vorraus!


    Gruß
    Xunil

  • Zitat

    Soll ich das Gitter mit 8 mm Maschenbreite nehmen oder doch das lieber mit 6,3 mm. Kommen die Bienen da überhaupt noch durch?


    Habe zwar noch keine Bienen, würde aber als Mäuseschutz die kleinere Variante wählen.
    -Schumi

  • Das kleinere.
    Bienen schlüpfen auf MWs aus 5,5-5,6mm Zellen - nur Drohnen haben mit 6,3mm Gitter ein leichtes Problem.
    Und wenn du die Diagonalen dieser beiden Gitter mal ausrechnest, weißt du, warum 8mm Seitenlänge für Spitzmäuse ein Scheunentor darstellen - die legen sich auch schräg fürs Futter...:wink:

    "Meet me in a land of hope and dreams"
    Bruce Springsteen

  • Nur mal zu meiner Beruhigung - ich habe so einen Metallfluglochschieber mit so einem Rechen drann. Das Ding sollte doch als Mäuseschutz reichen oder?
    Olli

    Alles wird gut - auf jeden Fall!

    Mein Sohn, iss Honig, denn er ist gut; und lass süßen Wabenhonig auf deinem Gaumen sein. (Sprüche 24:13)
    Wenn dich eine Biene sticht, geht fort von hier und schimpfe nicht - Bedenke, dass nur du es bist der dauernd hier im Wege ist.

    Und noch einer: "Live long and prosper keep bees"

  • Hallo,


    ich möchte das Thema nochmal aufwärmen.


    Wer hat bei der Mäuseabwehr Erfahrung mit den Fluglocheinsätzen aus Kunststoff, die es in fast jedem Imkerladen gibt. Gibt es auch bei Bergwinkel oder Holtermann. Kosten ca. 2,50 €.
    Diese werden in die neueren Beuten von oben in den Fluglochbereich eingeschoben und haben bei geöffneten Beutenzustand unten einen Rechen mit Zähnen im Abstand von ca. 7mm.
    Wenn die Einsätze gedreht werden, dann ist die Beute verschlossen, dann sind Luftlöcher D=2mm wirksam.
    Die Einsätze gibt es in ROT, GRÜN, BLAU, WEISS.


    Ist dieser Einsatz gegen Mäuse hinreichend?
    Könnten die Mäuse evtl. den Einsatz beschädigen, hat das schon mal jemand erlebt.


    Wäre schön, wenn Ihr die negativen oder positiven Erfahrungen nennen könntet.
    Ich habe sechs neue Beuten mit diesem Einsatz und zweifle, ob ich ein Mäusegitter anbringen muss, möchte die Arbeit gerne sparen.


    Gruss, Christian

  • Sorry,


    Ihr müßt mal bitte Mäuse (Scher-, Feld-, Süße) von Spitzmäusen unterscheiden!


    Spitzmäuse hält man nur mit röhrenförmigen Fluglocheinengungen wirklich draußen. Also sowas wie Leiste mit vielen Löchern drin. Durch Drahtgitter fädeln die sich durch. Selbst Stahlabsperrgitter sind gängig für die.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Hallo Henry,


    was benutzt Du?


    Ich würde gerne die normale Spitzmaus in Schach halten, dann müßten die anderen Mäuse (Scher-, Feld-, ...) doch auch draußen bleiben?
    Würde dieser Einschub aus Kunststoff dann ausreichen?


    Ich gehe davon aus, dass diese Zwergspitzmaus bei uns nicht vorkommt, dann müßte ich wohl ein Mäusegitter (6mmx6mm) verwenden, oder wie siehst Du das?


    Gruss,
    Christian

  • Ich nutze die normalen Drahtgitter und habe den Kampf gegen die Spitzmaus aufgegeben. Mouse happens.


    Beim Versuch, gebohrte Leisten als Mäuseschutz einzusetzen, passierte es, daß im Herbst noch die Löcher mit Bienenleichen (Drohnen) von innen verstopft wurden, weshalb die Leiste (eigengebohrt) mehrfach gezogen werden mußte, weil es nichts bringt die Leichen wieder nach innen zu schieben. Im Frühjahr gab es erneut Stau und Pollen ging verloren. Außerdem veränderten die Bohrlöcher im Winter ihren Durchmesser, durch Feuchte.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder

  • Ich nehme die von Holtermann.

    Mit vielen freundlichen Grüßen
    Henry Seifert (Honig-Bienen-Kurse-Gutachten)
    Faulbrutsanierer, Königinnenverschicker, Schwarmfänger, Bienenretter, Streitschlichter, Kunstschwarmkehrer, Belegstellenwirt, Imkerpate, Probennehmer, Schadenschätzer, Ablegerbilder