Thema Nicht-Behandeln

  • Eine der weiterführenden Arbeiten mit den Gotlandbienen ist der Versuch, die Varroatoleranz durch Zuchtarbeit in imkergerechte Bienenvölker einzukreuzen.


    Hallo Hans,


    ist bezüglich der Gotlandbienen eigentlich bekannt, mit welchem Brutraumvolumen sie am ehesten oder gerade noch klarkommen um nicht behandelt werden zu müssen? Erst dann sollte man sich vielleicht Gedanken darüber machen, wie man das Ganze imkergerecht anpassen kann, um mit möglichst wenig Aufwand die Völker über den Winter zu bekommen und trotzdem Honig ernten kann, aber eben keine Rekorderträge.


    Gruß Sven

  • Mit Hochdruck wird daran gearbeitet, bestimmte Gen-Abschnitte zu erkennen und zuzuordnen, insbesondere auch solche, die auf Resistenz gegen die gefährliche Varroa-Milbe hinweisen.


    Da arbeiten noch viele andere Institutionen und Universitäten dran. Schon seit Jahren. :roll:

  • Es geht nicht um DAS Gen oder Genabschnitte...das ist vertikal und einmal geknackt gleich wieder der Zusammenbruch

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“


  • Hat der kleine Imkerlein mal was, zählt das ja nicht.


    Dachte du hast nichts :confused:
    ...hoffe du musst jetzt nicht bei den Grosskopferten nachordern....

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • ...

    Wenn es was neues gibt, ist das immer interessant.
    Doch ich denke, dass es der falsche und längere Weg ist auf so etwas wie ein Resistenzgen zu hoffen und es in normale Völker einzukreuzen.

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“


  • Zweigleisig. Von beiden Seiten annähern, bis man sich irgendwo in der Mitte trifft.

    Hört sich ja so an als wenn entweder nur Resistenz oder nur Ertrag sein können. Wie kommst du darauf ?

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“

  • entweder ... oder


    Das sind die bisher als gesichert anzusehenden Ausgangspunkte. Oder gibts momentan etwas Reproduzierbares dazwischen?


    Ohne, dass die Brut und die Varroa zwischendurch mal im Honig ersticken, wird das wohl eher nicht funktionieren. Als erste Etappe vielleicht mal das anvisieren, was die Cerana übers Jahr gesehen zustande bringt mit entsprechender Betriebsweise, dass auch mal der ein oder andere Wachstumsknick erfolgen kann und nicht ständig alles Mögliche und Unmögliche angeflogen werden muss, weil das Fass ohne Boden da überm BR ständig leer läuft...


    Dass da ein BI nicht unbedingt von leben könnte in der heutigen Zeit dürfte klar sein, für den Hobbyimker wäre es aber durchaus interessant.


    Gruß Sven

  • Na dann gib mir doch mal.


    Imker sind ganz schön gierig hell :wink:


    Wenn es hier schon jemand gemacht hätte, müssten wir nicht diskutieren, dass nur PSM für Varroaschäden verantwortlich sind:roll:


    Für Südfrankreich:https://apiculteur.wordpress.c…-de-toulouse-john-kefuss/

    „ Wir können weiter sehen als unsere Ahnen und in dem Maß ist unser Wissen größer als das ihrige und doch wären wir nichts, würde uns die Summe ihres Wissens nicht den Weg weisen.“