Apitherapie mit Honig während der Hypo?

  • Eine Bekannte stellte mir folgende Frage:
     
    Sie leidet unter Heuschnupfen. Sie hat nun bereits zwei Jahre, jeweils in den Wintermonaten, eine Hyposensibilisierung gemacht.
     
    Nun hat sie ein wenig über Apitherapie gelesen und möchte Honig aus der Region essen, um den Körper an den enthaltenen Pollen zu gewöhnen. Dies macht sie bereits seit Jahresanfang und möchte den Honig in der pollenfreien Zeit diesen Winter noch verstärkt konsumieren.
     
    Die Hypo soll man drei - fünf Jahre lang machen, auch immer in der pollenfreien Zeit, also im Winter. Sie wollte nun wissen ob es kontraprodukitv ist, gleichzeitig während der Hypophase täglich den heimischen Honig zu essen. Oder ist das egal oder vielleicht sogar gut?
     
    Ich kenne mich da leider nicht wirklich gut aus, aber vielleicht kann jemand die Frage beantworten.
     
    Gruß ChrisM

  • Soweit ich mich richtig erinnere, wurde das sogar empfohlen. Honig spätestens ab dem Herbst bis in den Frühjahr hinein, eventuell sogar mit kleinen Gaben Propolis (soweit Propolis vertragen wird).


    Ich frage mal die Apitherapeutenliste, was die dazu sagen.


    Gruß


    Bernhard

  • Hallo Chris,
    ich habe zwar die Apitherapie in Deutschland zu neuem Leben erweckt, sehr viel über die Apitherapie geschrieben und bin als Imker und Gesundheitsapostel gerade von dieser Naturheilung überzeugt und kann nur jedem Raten, die Apitherapie in seine Gesunderhaltung unbedingt mit einzuplanen. Habe sehr vielen Betroffen empfohlen, gerade diese Therapieart anzuwenden, leider aber keine positive Rückmeldung erhalten.
    Bei vielen fehlt leider der Wille zur Anwendung und was hier von ausschlaggebender Bedeutung ist, der Glaube an die Heilwirkung und die Fähigkeit, auch positiv zu denken und zu handeln.
    Denn Körper Geist und Seele müssen im Einklang, in Harmonie sein, um eine Heilwirkung bei einer Erkrankung zu erziehlen, um die in jedem Körper innewohnenden Selbstheilkräfte zu mobilisieren.
    Rate also Deiner Freundin die Therapie fortzusetzen und zur Unterstützung der Heilwirkung, auch mal Autogenes Training mit einbinden, um so, letzten Endes, auch ein kompetenter Patient zu werden, der selbstverantwortlich in sein Gesundheitverhalten anstrebt, wenn nicht schon vorhanden.
    Aber vielleicht melden sich, wenn nicht schon geschehen, bin neu in diesem Forum, auch Therapeuten der Apitherapie-Anwendung, zu diesem Thema, mit positivem Ausgang. Denn viele Ärzte und Heilpraktiker, wenden die Apitherapie, auch zur Schulmedizin, bereits sehr erfolgreich an.
    Wenn hier schon der heimische Imker angesprochen wird, mit dem Hinweis, das nur dieser Honig gegen die Allergie wirkt, so sei hier auch noch erwähnt, daß nur seine Bienen, unsere Natur und Umwelt, unseren Lebensraum mit erhalten, nicht die Bienen in einem anderen Land, aus einem Billig-Honig-Land. Qualität, hat nun mal seinen Preis und für unsere Gesundheit, sollte nichts zu teuer sein.
    Ich würde mich auch freuen, einmal zu hören, wie der Heilungsprozess bei Deiner Freundin verlaufen ist.
    Ich wünsche natürlich dazu die besten Wünsche und verbleibe
    mfg wilhelm